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Paso da Portela (670 m)

Blick von der Brücke Richtung Porto da Cruz und auf den Adlerfelsen (Penha d'Aguia)

Auffahrten

Von Reinhard – Dies stellt die wesentlich entspanntere Variante dar, den Pass zu erreichen, wenn man mal von der Anfahrt über den Kamm aus Richtung Camacha absieht.
Machico ist der älteste Ort Madeiras; hier begann nach der Entdeckung 1419 die Erkundung und Besiedelung der Insel. Den feinen Sandstrand, für den Machico heute unter anderem bekannt ist, fanden die Pioniere der damaligen Zeit noch nicht vor. Er wurde erst 2009 künstlich angelegt.
Ein perfekter Startpunkt zur Auffahrt nach Portela lässt sich nicht definieren. Er hängt davon ab, ob man Machico von Süden auf der Küstenstraße erreicht hat oder die Passbefahrung einer lohnenswerten Erkundung des Ostkaps (Ponta de São Lourenço) hinter Caniçal anschließt. So oder so wird man beim Verlassen von Machico zunächst nicht um Abschnitte mit über 10 % Steigung herumkommen. Der Rest der Strecke ist aber tatsächlich Madeira-untypisch flach. Kurvig verläuft er durch mehr oder weniger dicht besiedeltes Gebiet, ohne besondere Glanzpunkte oder atemberaubende Ausblicke zu bieten.
Am ersten Knotenpunkt des Passes angekommen, gilt es, sich zwischen der Abfahrt nach Porto da Cruz (geradeaus durch den Tunnel) und der Weiterfahrt auf den Kamm (zunächst rechts und dann nach links über die Brücke) zu entscheiden. Wer letztere Variante wählt, kann ohne zwischenzeitlich merklich an Höhe zu verlieren auch weiter hinauf zum Paso do Poiso und zum Pico do Arieiro.

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Von Reinhard – Die Auffahrt von Porto da Cruz wird den madeirischen Erwartungen schon eher gerecht. Ihr Startpunkt ist etwas versteckt, seitdem die frühere Verbindungsstraße von Porto da Cruz nach Portela schon wenig oberhalb von Porto da Cruz gesperrt ist (Stand November 2014). Die Alternativstrecke ist aber ordentlich ausgeschildert und verläuft auf den ersten 1,5 km etwas östlich auf schmaleren Straßen. Gleich auf dem ersten Kilometer beinhaltet sie zwei fiese Rampen mit über 20 % Steigung, bevor es mit leichtem Gefälle zurück auf die Hauptstraße geht.
Hier beginnt nun der kontinuierliche Anstieg, der sich hartnäckig zwischen 10 und 15 % hält, also permanent oberhalb einer als angenehm empfindbaren Steigung. Lange Zeit behält man eine gute Sicht auf Porto da Cruz und vor allem den markanten Adlerfelsen, der ja auch am Ende der Auffahrt wieder sichtbar wird. Bis dahin heißt es aber “Zähne zusammenbeißen” bei der Fahrt über ruppigen Asphalt mit schmerzenden Knien.

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