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Passo Cibiana (1530 m)

Berge voraus.

Auffahrten

Von Torsten – Von der SS51 zweigt die Straße bei Venas di Cadore (1000 m) zum Passo Cibiana nach Westen ab und führt direkt erst mal steil abwärts. Man verliert 90 Höhenmeter, und überquert den Fluß Torrente Boite in einer Linkskurve. Von hier an geht es dann bergauf. Die Straße führt durch dichten Wald mit durchgängig 9–10 % bis zum Ort Cibiana di Cadore.
Danach wird die Steigung ungleichmäßig, teils relativ flach, teils bis zu 15 % steil auf einem kurzen Stück. Landschaftlich ist es ein schöner Pass mit wenig Verkehr. Anfangs wird der Blick teilweise durch den Wald versperrt. Auf der Passhöhe gibt es unter anderem eine Gaststätte und verschiedene Ausstellungen über die Region.

30 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:45:27 | 28.04.2007
Roli
Mittlere Zeit
00:55:00 | 22.08.2011
haiwire
Dolce Vita
01:04:00 | 10.07.2008
rennrob
Von Spinarello – Die Westanfahrt zum Passo Cibiana beginnt in Forno di Zoldo (810 m), einem hübschen Ort am Fuße des Monte Moiazza (2865 m) und Monte Civetta (3220 m). Man folgt der verkehrsarmen SP347, die über die Passhöhe führt und zum Einstieg mit einem etwa einen Kilometer langen Flachstück beginnt. So erreicht man bald das Dorf Bragarezza, wo sich die Straße in anmutig übereinander gelegten Serpentinen zur echten Passstraße wandelt. Man genießt die schönen Ausblicke Richtung Forno di Zoldo, spürt aber auch, dass die Steigung nun kräftig angezogen hat.
Zeitweilig steil und zeitweilig sehr steil – bis zu 14 % – fährt man auf abwechslungsreicher Streckenführung in den Bergwald hinein und ist erfreut, nach etwa der Hälfte des Anstiegs auf ein weiteres Flachstück von etwa 1 km Länge zu treffen. Danach steigt die Straße jedoch erneut kräftig und mit unruhigem Profil an. Der Weg führt bis zur Passhöhe weiter kurvenreich und steil durch lichten Bergwald, erlaubt aber immer wieder einmal hübsche Ausblicke ins Tal. Erst kurz vor dem Pass flacht die Straße wieder ab, und es wartet auf 1530 m Höhe ein nettes Café und ein wirklich schöner Blick auf den Sassolungo di Cibiana (2413 m), inmitten einiger weiterer, etwa gleich hoher Berge. Wer noch Kraft zu verschleudern hat, kann dies in einem Klettergarten tun.
Die Abfahrt auf der Ostseite nach Venas di Cadore ist steil (bis 15 % Gefälle), verwinkelt und unübersichtlich. Sie erfordert daher volle Konzentration.
Der Schwierigkeitsgrad des Cibiana ist nicht leicht einzuschätzen. Als Eckdaten ergeben sich: Start in Forno di Zoldo (810 m), Ziel am Passo Cibiana (1530 m), Streckenlänge 10,5 km, 720 Höhenmeter, Durchschnittssteigung 6,9 %. Diese Zahlen sind auf den ersten Blick nicht furchterregend, auch wenn sich die Durchschnittssteigung schon auf Galibier-Niveau bewegt. Rechnet man aber die Flachstücke heraus, ergibt sich eine Durchschnittssteigung um 8 %, mit den erwähnten steilen Rampen. So weit sind die Anforderungen dann nicht mehr von der Westanfahrt zum Passo di Giau entfernt, die allgemein Respekt einflößt. Fährt man den Cibiana im Verlauf einer längeren Tour und kommt schon angeschlagen in den Anstieg hinein, kann er richtig weh tun! Ein rauher Geselle also, dieser Signore Cibiana.

13 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:51:00 | 18.07.2009
DocNock
Dolce Vita
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