Passo Cuvignone (1036 m)

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Passo Cuvignone (1036 m)

Alpen, Luganer Voralpen, Varesotto, Lago Maggiore (Langensee), Lombardei.
Steile Serpentinen am Beginn der Abfahrt nach S. Antonio.
Zwischen Luino im Norden, Laveno im Südwesten und dem bogenförmig umschließenden Valcuvia liegt ein kleiner Gebirgszug mit dem Monte Nudo (1235 m) als höchster Erhebung. Er wird von mehreren kleinen Passstraßen durchzogen, die sich bei Sant’Antonio auf 647 m Höhe kreuzförmig an der SP7 und SP8 treffen. Den Passo Cuvignone kann man mit seiner Höhe von 1036 m als den kleinen, südlichen Bruder des bekannten Passes Alpe di Neggia weiter im Norden an der Grenze zum Tessin bezeichnen.
An der Ostseite des Lago Maggiore stellen sie jedenfalls lohnende Radziele da, die sich gut miteinander kombinieren lassen. Zusammen mit dem Campo dei Fiori sind die hier vorgestellten Ziele die klassischen Trainingsziele in der Nähe der Provinzhauptstadt Varese.
Über den Passo Cuvignone (1036 m), den Passo San Michele (887 m) und den Passo Sant’Antonio (647 m) als Tiefpunkt zwischen den beiden vorgenannten Pässen und den Orten Casalzuigno im Süden und Porto Valtravaglia (Castelveccana) im Norden am Lago Maggiore lassen sich je nach Ausgangsort verschiedene Kombinationen fahren. Am beliebtesten ist die Überquerung von Casalzuigno nach Porto Valtravaglia auf mäßigen Steigungen über den Passo Sant’Antonio. Die umgekehrte Richtung von Nord nach Süd ist zwischen Nasca und Sant’Antonio in einigen Abschnitten deutlich steiler. Hier trifft man an Sonntagvormittagen sicherlich auf gleichgesinnte Radler. Die Straßen über den Passo Cuvignone und den Passo San Michele sind deutlich höher, durchgehend steiler und eher schmal. Der Belag ist hier nicht immer von bester Qualität. Zur Belohnung trifft man auf allen Passstraßen auf ganz wenig Autoverkehr.
Für die Beschreibung danken wir Lothar63 Mail an Absender

Südwestauffahrt von Cittiglio über Vararo  9,3 km / 796 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestauffahrt von Cittiglio über Vararo
Ausgangspunkt für diese Passfahrt mit voralpinem Charakter ist der Ort Cittiglio im lebhaften und damit verkehrsreichen Valcuvia, ca. 4 km östlich von Laveno am Lago Maggiore.
Wir verlassen die lärmende Hauptstraße auf der SP8 in Richtung Vararo und dem Passo Cuvignone (0,0 km, 240 m). Die ersten Kilometer sind wie so oft in dieser Gegend durch die Gartenlandschaft der steilen Ortsränder geprägt: Zedern, Oleander, Jasmin und Edelkastanien säumen den Weg durch die ersten vier Kehren, bis wir in den Wald eintauchen. Hier schlängelt sich die schmale, aber gut ausgebaute Via Vararo entlang eines kleinen Baches. Die hochstehende Sommersonne brennt jedoch gnadenlos. Es ist nicht allzu schattig, und die Straße schlängelt sich mit konstanten 8 bis 10 % im Tal empor. Vor dem Weiler Vararo fordern uns noch ein paar kleine Serpentinen, bevor sich die Szenerie zu einer offenen Wiesenlandschaft ändert und der Weg kurzfristig flacher wird.
Nach dem beschaulichen Bergbauernnest mit Kirche und Restaurant (6,2 km, 710 m) wird die Straße wieder steiler und strebt der kleinen Siedlung Casere zu. Hier macht die Via Cittiglio eine markante Rechtskurve, und bis zum Pass bleibt die Straße gute 2 km auf dem sonnigen Südhang der Pizzoni di Laveno. Hier heißt es durchhalten und im Hochsommer genügend Getränke nachführen. Kurz vor dem Gipfel überrascht uns eine steile, aber schattige Linkskehre und wir sind oben auf der Passhöhe (9,3 km, 1036 m).
Die kurvenreiche und steile Abfahrt beginnt mit einigen engen Serpentinen und führt durch den schattigen Wald vorbei an der Alpe di Cuvignone zum Passo Sant'Antonio (647 m). Dabei ist Vorsicht geboten: auf der Straße können immer wieder Steine liegen, die im Wechselspiel von Licht und Schatten nur schwer zu erkennen sind. Von Sant'Antonio (Restaurant) bieten sich Abfahrten nach Porto Valtravaglia (Lago Maggiore) im Nordwesten oder Casalzuigno (Valcuvia) im Südosten an. Besonders reizvoll ist die nordöstliche Weiterfahrt über den Passo San Michele (890 m) und dem nachfolgenden Weiler San Michele (820 m) mit einer steilen Abfahrt nach Brissago Valtravaglia und Mesenzana (nicht zu verwechseln mit dem schweizer Brissago auf der westlichen Seeseite).
Für die Beschreibung danken wir Lothar63 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: drRex Mail an Absender0 h 46 m 55 s05.09.2010
Mittlere Zeit: Lothar63 Mail an Absender0 h 52 m 10 s26.07.2007
Langsamste Zeit: 0 h 57 m 45 s01.05.2011

SO-Auffahrt von Casalzuigno via Passo Sant'Antonio  11,7 km / 746 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt SO-Auffahrt von Casalzuigno via Passo Sant'Antonio
Wie bei der Südwestauffahrt beginnen wir im lebhaften Valcuvia, diesmal in an der Abzweigung der Nebenstraße ca. 500 m östlich von Casalzuigno (0,0 km, 288 m). Schnell entfernen wir uns aus dem lärmenden Tal in nördlicher Richtung auf der SP7. Nach einigen hundert Metern beginnt ein sehr schöner Streckenabschnitt mit harmonisch geschnittenen und gleichmäßig steilen Serpentinen. Nach 14 Kurven der schöneren Art erreichen wir den malerischen Ort Arcumeggia (4,0 km, 575 m), an dessen oberen Ortsrand sich ein Brunnen befindet, an dem wir uns vortrefflich die Flaschen auffüllen können.
Bis hierher erreicht die mittlere Steigung ansehnliche 7,2 %, die sich aber aufgrund der Serpentinen ausgesprochen angenehm fahren lassen. Der zweite Streckenabschnitt in Richtung Sant’Antonio ist eher flach, und so können wir uns an der freundlichen, offenen Wiesen- und Gartenlandschaft erfreuen.
Es folgt rechterhand der Abzweig nach San Michele, bevor wir den Passo Sant’Antonio, eine unspektakuläre Anhöhe im Wald, erreichen (6,9 km, 647 m). Von hier zweigen wir direkt in Fahrtrichtung links zum Passo Cuvignone ab. Dieser dritte Streckenabschnitt verläuft komplett durch zumeist schattigen Wald und ist mit einer Durchschnittssteigung von 8,1 % deutlich steiler als die beiden vorderen Passagen. Im Bereich der Alpe Cuvignone, vor dem Refugio Adamoli, müssen wir kurze, sehr steile Passagen von über 12 % überwinden.
Im Bereich der bewirtschafteten Hütte wird die schmale Straße flacher, so dass wir uns für das steile Finale erholen können. Kurz vor der Passhöhe müssen vier ruppige Serpentinen überwunden werden, bevor das eher unspektakuläre Ende der Kletterpartie erreicht wird (11,7 km, 1036 m). In den Scheitelpunkten der letzten Kurven öffnen sich schöne Blicke auf den Lago Maggiore, der ca. 800 Meter tiefer liegt. Die Abfahrt über die Südwestauffahrt nach Cittiglio ist aufgrund der guten Straßenverhältnisse unproblematisch.
Für die Beschreibung danken wir Lothar63 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Lothar63 Mail an Absender0 h 55 m 49 s05.08.2007
nadaespecial Mail an Absenderohne Zeit06.08.2011

Nordanfahrt von Porto Valtravaglia   11,3 km / 840 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Porto Valtravaglia
Wir starten in Porto Valtravglia am Seeufer in der Nähe des Schwimmbads und folgen der Hauptstraße für 1,8 km.
Auf 254 m Höhe zweigen wir nach links ab und folgen den Hinweisschildern nach Sant’Antonio. Wir folgen der Straße, die in zahlreichen Kurven durch den Wald zum Passo Sant’Antonio (647 m) führt.
Hier wenden wir uns nach rechts und folgen der oben beschriebenen Route von Casalzuigno. In sehr schöner, alpin anmutender Straßenführung und mit einigen (wenigen) Ausblicken geht es im Wald hinauf zum Passo Cuvignone.
Für die Beschreibung danken wir TicinoBergler46 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
TicinoBergler46 Mail an Absenderohne Zeit05.10.2011