Passo del Bocco (956 m)

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Passo del Bocco (956 m)

Apennin, Nördlicher Apennin, Ligurien, Emilia-Romagna.
San Siro Foce
Der Passo del Bocco stellt eine der Hauptverkehrsverbindungen von der ligurischen Küste zu den großen Städten der Emilia-Romagna – vor allem Parma – dar. Trotzdem ist er äußerst verkehrsarm, denn der Umweg über die Autobahn ist allemal schneller, als über diesen knapp 1000 Meter hohen und sehr kurvenreichen Pass zu fahren. Die Passhöhe ist absolut unspektakulär und stellt im wesentlichen eine Kreuzung dar. Dies begünstigt ihn aber zu vielfältigen Kombinationen mit dem Passo del Ghiffi (1084 m), dem Passo della Forcella (870 m) und dem Passo della Biscia (890 m). Drei Kilometer weiter Richtung Varese Ligure befindet sich der nur knapp 100 Meter höher gelegene Passo di Malanotte (1052 m). Zwischen dem Passo del Bocco und dem Passo della Biscia liegt der 1404 Meter hohe Monte Zatta.

Zu trauriger Berühmtheit kam der Passo del Bocco am 9. Mai 2011, als hier auf der 3. Etappe des Giro d’Italia der belgische Radprofi Wouter Weylandt bei einem schweren Sturz im Alter von 26 Jahren tödlich verunglückte.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Borgonovo Ligure15,5 km844 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Nordostauffahrt von Pontestrambo15,1 km361 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne

Westanfahrt von Borgonovo Ligure  15,5 km / 844 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Borgonovo Ligure
In Borgonovo Ligure zweigt man von der Küste her kommend rechts ab und folgt dem Schild Richtung Passo del Bocco. Kurz außerhalb des Dorfes überquert man einen Bach, die Straße verläuft dann in leichter Steigung bachaufwärts. Nach ca. 3 Kilometern kommt eine langgezogene Linkskurve durch den sehr wild wirkenden Wald und man gewinnt an der Hügelflanke langsam an Höhe gegenüber dem Bach. Die Straße verläuft an der Flanke bis ans Ende des Tals in San Siro Foce. Hier gibt es eine Abzweigung nach rechts, über einen Hügelkamm zurück nach Mezzanego, welches man von der Küste her kommend durchfahren hat.
Danach beschreibt die Straße eine lange Schleife und weist nun in nordwestlicher Richtung bis Montemoggio. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf den gegenüberliegenden Monte Cucco (1049 m) und das Tal der Sturla (davon scheint es mehrere zu geben). Abermals ändert die Straße abrupt die Richtung, und es folgen noch drei langgezogene Serpentinen Richtung Osten. Schon von weitem lässt sich die Passhöhe neben dem Monte Zatta ausmachen, und bald ist man oben. Die Auffahrt ist zwar recht lang, bei durchgängig 6 % Steigung gestaltet sich das ganze aber sehr angenehm und die Landschaft lässt sich gut genießen.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit23.09.2010
christoph Mail an Absenderohne Zeit01.04.2011
marionk Mail an Absenderohne Zeit29.03.2011
Flachlandtiroler Mail an Absenderohne Zeit22.09.2011
Lorenz Mail an Absenderohne Zeit22.09.2011
axelpatty Mail an Absenderohne Zeit06.05.2011
tobsi Mail an Absenderohne Zeit27.03.2012
Kletterkönig120 Mail an Absenderohne Zeit27.03.2012

Nordostauffahrt von Pontestrambo  15,1 km / 361 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostauffahrt von Pontestrambo
Die Auffahrt beginnt in Pontestrambo an der Kreuzung der SP3 und der Straße, die von Alpe kommt. Wir folgen der SP3 in Richtung Süden den Fluss Taro aufwärts immer tiefer in das Valle del Taro hinein. Die Straße führt mit mäßiger Steigung von 1–3 % teils durch Wald, teils durch Felder, und wir kommen bis Pelosa (nach 2,5 km) und später bis Santa Maria del Taro (nach 9,6 km) nur selten an Häusern vorbei.
Eingangs von Santa Maria del Taro biegen wir links ab und folgen weiter der SP3 in Richtung Passo del Bocco. Die Straße führt nun wieder lange durch einen Wald. Die Steigung nimmt hier etwas zu, bis zum Pass erreicht sie jedoch nie mehr als 6 %.
Nach 13,5 km durchfahren wir eine kleine Häuseransammlung. In der Folge kommen noch einige Serpentinen, bis wir am Rifugio del Bocco die Passhöhe erreichen. Hier lohnt es sich, bei einer verdienten Pause einzukehren. Vor allem die Pansotti con salsa di noce sind mit das Beste, was der Autor bisher an Pasta gegessen hat.
Für die Beschreibung danken wir Herr_ Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit14.05.2010
Lorenz Mail an Absenderohne Zeit14.05.2010
pantani66 Mail an Absenderohne Zeit23.09.2010
tobsi Mail an Absenderohne Zeit04.06.2011
hifi Mail an Absenderohne Zeit29.03.2011
Goldener Reiter Mail an Absenderohne Zeit28.03.2011