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Passo del Bracco (615 m)

Moneglia in der ersten Einbuchtung

Auffahrten

Von helmverweigerer – Die Auffahrt beginnt bereits im Ort Trigoso, wo die Straße das steilste Stück der gesamten Auffahrt aufweist. Nach einer langen Linkskurve hat man durch die gewonnene Höhe einen schönen Blick über den Golf und Sestri Levante.
Nun steigt die Straße nur noch schwach an, und man kann richtig Tempo machen. Zwischen der Straße und der Küste befindet sich ein Hügelzug, so dass man hier das Meer nicht sieht, sondern das Hinterland studieren kann, welches viele Möglichkeiten bietet, um weitere Anstiege anzuhängen.
Nach 5 Kilometern verläuft die Straße recht lange flach und verliert sogar einige Höhenmeter, so dass man hier einen dicken Gang auflegen kann. Nach einer Rechtskurve fährt man durch einen Einschnitt der Hügelkette und erblickt die Küste. Ab hier bis zur Passhöhe hat man immer einen schönen Ausblick auf das Meer. Ausserdem hat man die Möglichkeit, über Masso ins Landesinnere oder hinunter nach Moneglia an die Küste zu fahren. Folgt man weiter der Aurelia, fährt man durch Bracco und gewinnt bei kleinen Steigungswerten langsam an Höhe.
Nach einem Kilometer mit etwas mehr Steigung gelangt man in den nächsten Einschnitt, in welchem unten am Meer das Dorf Deiva Marina liegt. Hier gibt es eine große Kreuzung, da in der Bucht eine Autobahnauffahrt liegt. Außerdem gibt es eine Bar, wo sich die Motorradfahrer treffen, denn von hier bis zur Passhöhe scheint ihre liebste Rennstrecke zu liegen. Also teilt man bei kaum vorhandener Steigung den Rest der Strecke mit diesen motorisierten Rennfahrern.
Kurz vor der Passhöhe muss nochmals eine kurze Rampe gemeistert werden, welche zu einem Punkt führt, welcher etwas höher als das Passschild liegt, so dass man bis zur eigentlichen Passhöhe sogar noch etwas runterfahren kann.
Diese liegt reichlich unspektakulär in einer Kurvenkombination bei einer Steinruine und lädt nicht zum Verweilen ein.

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00:56:20 | 26.03.2012
Jan
Dolce Vita
Von stb72 – Levanto ist eigentlich der westliche touristische Ausgangspunkt für Touren in die Cinque Terre. Es lassen sich jedoch auch in westlicher Richtung reizvolle Touren bis weit ins ligurische Hinterland unternehmen. Zwischen dem Passo del Bracco und der Küste gibt es ein einigermaßen dichtes Straßennetz, so dass man viele Kombinationsmöglichkeiten hat und entweder nur einen Teil des Anstiegs oder aber die gesamte Auffahrt zum Pass in Angriff nehmen kann.
Dieser Anstieg war beim Giro d’Italia 2009 bei der 12. Etappe mit Start in Sestri Levante im Rahmen eines Einzelzeitfahrens als Abfahrt im Streckenplan, bevor es dann über den Passo del Termine und über die Cinque Terre Höhenstraße weiter nach Riomaggiore ging. Dies bedingt den jetzt hervorragenden und teilweise neuwertigen Zustand der Straße.

Die eigentliche Steigung ist nach ca. 9 km bereits absolviert, so dass sich ein schön gleichmäßiger Anstieg bei meist 6–8 % ergibt. Der hier erreichte Hochpunkt (617 m Höhe) heißt (lt. Giro-Etappenplan) Valico Guaitarola, wir listen die Auffahrt trotzdem hier mit der Verlängerung zum Passo del Bracco. Wer jedoch die Zeit messen will, sollte diesen Punkt beim Brunnen wählen, da danach die Straße als Höhenstraße leicht wellig bis weiter zum Bracco führt. Es gibt ebenfalls – sofern sich der Autor richtig erinnert – Angaben an der Strecke über die Entfernung bis zu diesem Hochpunkt und eine Ziellinie.

Startpunkt ist der Badeort Levanto an der Brücke über den kleinen Dorfbach Torrente Ghiararo, welcher sich aus den zahlreichen kleinen Bächen des Talkessels speist. Man folgt der Via Trento Trieste durch zwei Kehren aus Levanto hinaus nach Westen. Ab jetzt schlängelt sich die Straße entlang der welligen, von buschigen Hangrücken durchzogenen Küste, so dass sich immer neue abwechslungsreiche Blicke über die schöne Landschaft ergeben. Bis zum Ende folgt man bei allen Abzweigen der SP332.
Da die Steigung recht konstant ist, beschränken wir uns auf ein paar Angaben zu den wichtigsten abzweigenden Straßen:
Nach insgesamt 3 km und 200 Hm kommen wir an den ersten Abzweig hinunter nach Bonassola (die unten aufgeführte Südostauffahrt), was ein durchaus lohnender Abstecher ist. Bei Kilometer 4,7 und 305 Hm folgt dann die nächste Einmündung aus Bonassola, welches die steile Variante aus diesem bekannten Küstendorf darstellt.
Nach 6,3 Kilometern halten wir uns rechts, die linke Straße führt über die Dörfer südlich des Bracco weiter der Küste entlang in einem ständigen auf- und ab, wobei es mehrheitlich nach oben geht. Im Endeffekt mündet diese Straße mit ihren Abzweigen ebenfalls auf eine Straße zum Bracco, jedoch auf die Westauffahrt aus Trigoso.
Unser Weg führt rechts weiter sehr kurvig nach oben, und es beginnt der einsamste Teil der Auffahrt, da sich der Großteil des sowieso schon spärlichen Verkehrs nicht hierher verirrt. Von nun an meist im lichten Pinienwald ist es zwar nicht mehr aussichtsreich, aber durch die Stille umso schöner. Schön anzusehen ist der Vegetationswechsel, der sich von der Küste zur Passhöhe auf den 600 Höhenmetern vollzieht.
Bis zum Valico Guaitarola steigt die Straße noch an, bevor es dann abflacht bzw. leicht bergab geht, und man hoch über der Küste locker dahin rollen kann. Bei Kilometer 13 folgt noch ein Abzweig Richtung Deiva Marina, zum Bracco bleibt man aber auf der nun leicht ansteigenden Straße bis zur Einmündung auf die Via Aurelia SP1 bei Kilometer 14,5. Hier biegt man links ab und vollendet die einfachen letzten 30 Hm bis zum Erreichen des Passes.

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Von stb72Bonassola liegt in einer sehr malerischen Bucht mit Kiesstrand zwischen Framura und Levanto. Die Hänge ringsum sind locker bebaut und steigen steil an. Im Winter dürfte dies wie die meisten Küstenorte hier ein verschlafenes Nest sein, während im Sommer mit regem Betrieb zu rechnen ist.
Im Rahmen der Rennrad Reisen in Ligurien wird auch dieser Ort als kreisförmige Stichstraße ähnlich wie Moneglia gerne in die Tourenplanung aufgenommen. Der Weg zurück aus dem Dorf nach oben kann über zwei Wege in Angriff genommen werden, welche je nach Route bis zum Passo del Bracco verlängert werden können.
Wer es gerne ein wenig steiler hat, wird diese Variante wählen, überwindet sie doch auf den ersten 2,6 km bis San Giorgio knapp 300 Hm. Anders als bei der Hauptroute hält man sich im Ort nach Norden, und die Straße beginnt sofort steil anzusteigen. Die Maximalsteigung von ca. 18 % wird hierbei aber gleich auf den ersten 200 m für ein kurzes Stück erreicht, danach wird es ein wenig einfacher, die Steigung liegt jedoch fast permanent jenseits der 10 %-Marke. Durch acht Kehren ist dies sehr schön bis San Giorgio, die Steilheit lässt einem aber nicht allzu viel Zeit, um den Blick über das Meer streifen zu lassen. Dies kann man dann aber nachholen, wenn 1,4 flache Kilometer zur „Hauptstraße“ führen. Nach insgesamt 4 km erreichen wir dann diese aus Levanto kommende Straße und setzen unseren langen Weg zum Bracco wie oben beschrieben fort. Ab hier ist der Weg aber deutlich gemäßigter, und mit giftigen Prozenten ist nicht mehr zu rechnen, dafür mit umso genussvollerem bergauf fahren.

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