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Passo del Chiodo (1458 m)

Die Ostauffahrt ist schöner, da weniger bewaldet.

Auffahrten

Von helmverweigerer – Die Auffahrt startet in Gramizza, einem kleinen Dorf, das ein einer markanten Kurve liegt, wo die Straße den gleichnamigen Fluss überquert, welcher ein enges Tal eingeschnitten hat. Die Straße erreicht hier den tiefsten Punkt und steigt zu beiden Seiten sofort an, in die eine Richtung erreicht man Santo Stefano d’Aveto, in die andere Richtung Rezzoaglio. Aufgrund dieser Lage startet hier nicht nur die Auffahrt zum Passo del Chiodo, sondern auch diejenige zum benachbarten Passo Romezzano.
Nach Gramizza beginnt die Auffahrt zum Passo del Chiodo gleich ziemlich ruppig mit Steigungen um 10 %. Dass dies nicht dauernd so gehen kann, ergibt sich aus der durchschnittlichen Steigung, welche um 6 % liegt.
Tatsächlich erreicht man nach 1,5 km die kleine Ortschaft Amborzasca, nach welcher die Straße wieder etwas an Höhe verliert und dann flach bis zu Kilometer 3 in ein Tal hinein führt. Ab Kilometer 3 geht es dann aber stetig berghoch. Die Straße windet sich in schönen Kehren Richtung Passhöhe, die Steigung liegt konstant um neun Prozent. Die Fahrt ist also fordernd, jedoch lässt sich ein regelmäßiger Tritt finden.
Leider befindet man sich in einem dicht bewaldeten Gebiet, so dass nur selten Blicke auf die eigentlich sehr schöne Gegend frei werden und man auch kaum Anhaltspunkte über die bereits erreichte Höhe hat.
Im obersten Bereich der Auffahrt flacht die Straße dann nochmals fast völlig ab. Hier zweigen viele markierte Wanderwege ab, welche den Nationalpark durchqueren.
Nach einer letzten Rampe erreicht man die völlig unspektakuläre Passhöhe, welche ebenfalls in dicht bewaldetem Gebiet liegt. Sie stellt im Prinzip lediglich eine Kreuzung dar, da hier die Kammstraße zu den Pässen Romezzano und Tomarlo abzweigt.
Da man in Gramizza die Alternative hat, über den Passo Romezzano und Passo del Chiodo ins Val Taro zu gelangen, sollte man – gute Beine vorausgesetzt – dieser Variante den Vorzug geben. Die Fahrt zum Passo Romezzano ist zwar steiler und härter, hat aber schönere Ausblicke zu bieten.
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00:46:10 | 24.06.2017
gigi
Dolce Vita
Von Roli – Wenig oberhalb von Pontestrambo Richtung Passo del Bocco zweigt an einer Brücke eine schmale Straße ab. Wir folgen dieser Straße, die anfangs für gut einen Kilometer fast flach ins Tal hinein führt. Doch dann gewinnt man durch zwei Kehren bei um die zehn Prozent Steigung rasch an Höhe. Kurz bevor man den Ortseingang von Alpe bei Kilometer 4,1 erreicht, wird es wieder etwas flacher.
Hier kann man entweder links durchs Dorf am Brunnen vorbei fahren und dann dieses auf einer 15 %-Rampe wieder verlassen oder rechts bleiben und damit flacher Alpe passieren. Hinter dem Ort zieht die Straße am Hang entlang nach oben, immer wieder folgen fiese Rampen von rund 300 m Länge mit um 15 % Steigung. Dazwischen liegen nur 5 % an, so dass man die Ausblicke auf die umliegende Bergwelt genießen und sich etwas erholen kann.
In einer letzten, nicht mehr ganz so steilen Rampe bei Kilometer 9 erreicht man schließlich einen Vorpass und wenig später das Rifugio Monte Penna (1300 m). Auf den nächsten 700 m verliert man auf schlechtem Asphalt ein wenig an Höhe, um danach erneut eine kurze Rampe bis zu einer Kehre wegdrücken zu müssen.
Schließlich verläuft die Straße mit angenehmen zwei bis fünf Prozent durch den Laubwald zu einer weiten Kehre, und auch danach geht es so weiter. Dieser Abschnitt war im September 2010 neu asphaltiert. Nur die letzten 600 m zur Passhöhe sind nochmals etwas steiler. Oben kann man auf der Kammstraße zum Passo del Romezzano und zum Passo del Tomarlo weiterfahren oder aber auch die direkte Abfahrt ins Valle d’Aveto nehmen.
Auffallend ist, dass nur vier Kehren durchfahren werden, obwohl man in der Region sonst sehr viele Kehren vorfindet.

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