Passo del Chiodo (1458 m)

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Passo del Chiodo (1458 m)

Apennin, Nördlicher Apennin, Ligurien, Emilia-Romagna.
Die Ostauffahrt ist schöner, da weniger bewaldet.
Der Passo del Chiodo ist ein ziemlich unbedeutender Übergang zwischen dem Tal des kleinen Flusses Gramizza, einem Seitental des wichtigen Val d’Aveto, und dem Taro-Tal im Grenzgebiet von Ligurien und der Emilia-Romagna.
Die Passhöhe liegt zwischen den beiden Bergen Monte Penna (1735 ) und Monte Maggiorasco, dem mit 1804 Metern höchsten Berg im ligurischen Apennin. An dessen Fuße liegt die Ortschaft Santo Stefano d’Aveto, einem der wichtigsten Orte des ligurschen Hinterlandes, da sich auf dem Monte Maggiorasco Wintersport betreiben lässt. Die Ausmaße sind aber äußerst bescheiden, so dass dies auch nicht zu solchen Bausünden geführt hat wie in den alpinen Skiorten. Dies wohl nicht zuletzt, da die verkehrstechnische Erreichbarkeit im unwegsamen ligurischen Hinterland äußerst beschwerlich ist (die nächste Autobahnauffahrt liegt an der Küste bei Chiavari).
Das Gebiet um Santo Stefano d’Aveto hat dem Rennradfahrer eine Vielzahl an Pässen und traumhaften Touren zu bieten. Da sich der Apennin hier bis auf 1800 Meter erhebt, weisen die Pässe auch eine beachtliche Höhe auf.
Der Passo del Chiodo liegt am südlichen Ende einer Kammstraße, welche die Pässe Tomarlo, Romezzano und Chiodo verbindet. Er lässt sich daher in zahlreiche Tourenvarianten einbauen.
Von der Küste ist er bequem in einer Tagestour erreichbar und stellt daher den höchsten Punkt auf den Königsetappen des Bergtrainings in Ligurien und des Saisonausklangs in Ligurien dar.
Aus sportlicher wie landschaftlicher Sicht ist auf jeden Fall die Ostauffahrt aus Pontestrambo in der Emilia-Romagna vorzuziehen. Die Westauffahrt aus Gramizza verläuft komplett im Wald, ebenso wie die Passhöhe selbst. Auf der steilen Ostauffahrt verläuft die Straße jedoch oft durch lichte Passagen oder entlang von Felswänden und gibt tolle Ausblicke auf die beeindruckende, einsame Bergwelt frei.
Die Passstraße verläuft nördlich des Nationalparks dell’Aveto, welcher vom Monte Penna beherrscht wird und an dessen südlicher Seite sich die Laghi di Giacopiane befinden. So finden sich entlang der Straße auch viele Einstiege zu den Wanderungen im Nationalpark. Doch mit Verkehr ist hier trotzdem nicht zu rechnen, denn im Gegensatz zu dem weltbekannten Nationalpark der Cinque Terre schenkt dem Aveto-Nationalpark kaum jemand Beachtung, und man befindet sich in einer wunderbar einsamen Gegend, fernab von Zivilisation und Bade- oder Rucksacktourismus.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Gramizza11,2 km718 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne
Ostauffahrt aus Pontestrambo14,6 km883 HmSchön: 5 SterneHart: 5 Sterne

Westauffahrt von Gramizza  11,2 km / 718 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Gramizza
Die Auffahrt startet in Gramizza, einem kleinen Dorf, das ein einer markanten Kurve liegt, wo die Straße den gleichnamigen Fluss überquert, welcher ein enges Tal eingeschnitten hat. Die Straße erreicht hier den tiefsten Punkt und steigt zu beiden Seiten sofort an, in die eine Richtung erreicht man Santo Stefano d’Aveto, in die andere Richtung Rezzoaglio. Aufgrund dieser Lage startet hier nicht nur die Auffahrt zum Passo del Chiodo, sondern auch diejenige zum benachbarten Passo Romezzano.
Nach Gramizza beginnt die Auffahrt zum Passo del Chiodo gleich ziemlich ruppig mit Steigungen um 10 %. Dass dies nicht dauernd so gehen kann, ergibt sich aus der durchschnittlichen Steigung, welche um 6 % liegt.
Tatsächlich erreicht man nach 1,5 km die kleine Ortschaft Amborzasca, nach welcher die Straße wieder etwas an Höhe verliert und dann flach bis zu Kilometer 3 in ein Tal hinein führt. Ab Kilometer 3 geht es dann aber stetig berghoch. Die Straße windet sich in schönen Kehren Richtung Passhöhe, die Steigung liegt konstant um neun Prozent. Die Fahrt ist also fordernd, jedoch lässt sich ein regelmäßiger Tritt finden.
Leider befindet man sich in einem dicht bewaldeten Gebiet, so dass nur selten Blicke auf die eigentlich sehr schöne Gegend frei werden und man auch kaum Anhaltspunkte über die bereits erreichte Höhe hat.
Im obersten Bereich der Auffahrt flacht die Straße dann nochmals fast völlig ab. Hier zweigen viele markierte Wanderwege ab, welche den Nationalpark durchqueren.
Nach einer letzten Rampe erreicht man die völlig unspektakuläre Passhöhe, welche ebenfalls in dicht bewaldetem Gebiet liegt. Sie stellt im Prinzip lediglich eine Kreuzung dar, da hier die Kammstraße zu den Pässen Romezzano und Tomarlo abzweigt.
Da man in Gramizza die Alternative hat, über den Passo Romezzano und Passo del Chiodo ins Val Taro zu gelangen, sollte man – gute Beine vorausgesetzt – dieser Variante den Vorzug geben. Die Fahrt zum Passo Romezzano ist zwar steiler und härter, hat aber schönere Ausblicke zu bieten.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 5 Einträge anzeigen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit14.05.2010
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit29.09.2009
Lorenz Mail an Absenderohne Zeit14.05.2010
tobsi Mail an Absenderohne Zeit02.06.2011
masch Mail an Absenderohne Zeit14.05.2010

Ostauffahrt aus Pontestrambo  14,6 km / 883 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt aus Pontestrambo
Wenig oberhalb von Pontestrambo Richtung Passo del Bocco zweigt an einer Brücke eine schmale Straße ab. Wir folgen dieser Straße, die anfangs für gut einen Kilometer fast flach ins Tal hinein führt. Doch dann gewinnt man durch zwei Kehren bei um die zehn Prozent Steigung rasch an Höhe. Kurz bevor man den Ortseingang von Alpe bei Kilometer 4,1 erreicht, wird es wieder etwas flacher.
Hier kann man entweder links durchs Dorf am Brunnen vorbei fahren und dann dieses auf einer 15 %-Rampe wieder verlassen oder rechts bleiben und damit flacher Alpe passieren. Hinter dem Ort zieht die Straße am Hang entlang nach oben, immer wieder folgen fiese Rampen von rund 300 m Länge mit um 15 % Steigung. Dazwischen liegen nur 5 % an, so dass man die Ausblicke auf die umliegende Bergwelt genießen und sich etwas erholen kann.
In einer letzten, nicht mehr ganz so steilen Rampe bei Kilometer 9 erreicht man schließlich einen Vorpass und wenig später das Rifugio Monte Penna (1300 m). Auf den nächsten 700 m verliert man auf schlechtem Asphalt ein wenig an Höhe, um danach erneut eine kurze Rampe bis zu einer Kehre wegdrücken zu müssen.
Schließlich verläuft die Straße mit angenehmen zwei bis fünf Prozent durch den Laubwald zu einer weiten Kehre, und auch danach geht es so weiter. Dieser Abschnitt war im September 2010 neu asphaltiert. Nur die letzten 600 m zur Passhöhe sind nochmals etwas steiler. Oben kann man auf der Kammstraße zum Passo del Romezzano und zum Passo del Tomarlo weiterfahren oder aber auch die direkte Abfahrt ins Valle d’Aveto nehmen.
Auffallend ist, dass nur vier Kehren durchfahren werden, obwohl man in der Region sonst sehr viele Kehren vorfindet.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Roli Mail an Absenderohne Zeit20.09.2010
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit23.09.2010
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit20.09.2010
paelzman Mail an Absenderohne Zeit20.09.2010