Passo del Fregarolo (1203 m)

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Passo del Fregarolo (1203 m)
Passo della Grazie

Apennin, Nördlicher Apennin, Ligurien.
Fregarolo .
Der Passo di Fregarolo gehört zu den höchsten Pässen, welche sich komplett auf ligurischem Gebiet befinden. Er verbindet die beiden wichtigen Täler Val Trebbia und Val d’Aveto.
Das Val d’Aveto stellt eine der wichtigsten Verbindungen ins Hinterland dar und führt zu dem Wintersportort San Stefano d’Aveto an der Grenze zur Emilia-Romagna, wo sich viele weitere Pässe fahren lassen. Die beiden Täler sind zwar verkehrstechnisch wichtig, trotzdem sind sie uneingeschränkt empfehlenswert zur Befahrung mit dem Rennrad. Insbesondere das Val Trebbia fasziniert durch seine Ruhe und Abgeschiedenheit, die vereinzelten Bergdörfer und den glasklaren Fluss Trebbia, welcher im Sommer Bewohner der Küstenregion, welche der Hitze und Badetouristen überdrüssig sind, zum Baden anlockt.
Aus diesem Tal bieten sich zwei Möglichkeiten hoch zum Passo di Fregarolo. Wie so oft im Mittelgebirge dient die Passstrasse nicht nur der Überquerung eines Gebirgszuges sondern auch als Zubringer zu den abgelegenen Bergdörfern. So führen zwei Straßen aus dem Val Trebbia zum Passo di Fregarolo und vereinen sich etwa auf halber Höhe.
Aus dem Val d’Aveto kommend bietet sich dagegen nur eine Möglichkeit, auf den Pass zu gelangen. Diese Fahrt belohnt dafür mit Ausblicken bis zur Küste. Da man sich aber schon tief im Landesinneren befindet, sind diese weniger spektakulär als auf der Auffahrt vom nahe gelegenen Passo della Scoglina hoch zum wunderschönen Barbagelata. Diese Strasse verbindet in unmittelbarer Nähe vom Passo di Fregarolo ebenfalls die beiden Täler. Dabei stellt sich der Passo di Fregarolo als sportlichere Variante mit mehr Höhenmetern heraus, während Barbagelata mit landschaftlicher Schönheit und einzigartigen Ausblicken besticht. Daher packt man idealerweise beide Pässe in eine Runde.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Nordwestauffahrt aus Val Trebbia von Loco  11 km / 615 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestauffahrt aus Val Trebbia von Loco
Dieser sehr lohnenswerte Anstieg ist der nordöstlichste aus dem Val Trebbia und führt etwas östlich vom aussichtsreichen Weg über Barbagelata ins Val d’Aveto.
Die Auffahrt ist schön in zwei Teile gegliedert, sowohl in Bezug auf die Schwierigkeit als auch auf die Schönheit. In Loco muss man nur der Ausschilderung zum Val d’Aveto folgen, im weiteren Verlauf ist dann sogar der Pass direkt angeschrieben.
Los gehts nach ein paar flachen Metern, während denen man schon das Ziel in der Ferne erahnen kann. Dieser erste Teil führt bis kurz nach Fontanigorda. Die Straße ist etwas breiter, und im ansteigenden Teil werden auf 4,6 km 243 Hm zurückgelegt. Es ist hier niemals steil, sondern immer angenehm zu fahren.
Nach einer schönen Kehrenkombination zu Beginn schlängelt sich der Weg meist im Wald zunächst bis Fontanigorda. Vor dem Ort muss man scharf rechts abbiegen, und an einer aussichtsreichen Stelle endet der erste Teil. Hier wechselt man auf die andere Seite des Bergrückens und sieht dann schön zurück ins Val Trebbia. Dies kann man dann auch weiterhin genießen, denn teilweise leicht abfallend folgen 1,7 km pure Erholung bis kurz vor Casoni.
Hier beginnt dann der deutlich schwerere Schlussteil. Dieser dauert noch 4,7 km und überwindet 355 Hm, davon aber über 3 km mit 9 % im Schnitt. Bis Casoni bleibt es aber zunächst noch moderat, und im Ort vereinigt sich der Weg mit der Variante über Reisoni. Der Weg oben ist schmaler und einsamer und macht richtig Laune.
Direkt nach dem Ort beginnen die steilen 3 Kilometer, welche weiter meist im lichten Wald schön kurvig und mit ein paar vereinzelten Kehren zum Pass führen. Diesen sieht man auch häufig vor sich, da die Straße im Prinzip direkt darauf zu führt. Kurz vor der Passhöhe ist für erschöpfte Radfahrer (was durchaus verständlich wäre) noch eine Trattoria am Wegesrand. Vielleicht gibt es hier ja sogar eine Focaccia di Formaggio di Recco, eine Spezialität der Region – dies wäre allerdings von hungrigen Bergveloisten noch zu überprüfen.

Bei dieser Befahrung im März 2010 war ab ca. 1100 m Höhe noch überraschend viel Schnee zu finden, so dass es oben empfindlich kühl war. Der Pass ist besonders oben ein sehr schönes Erlebnis und speziell Herr K. Mail an Absender zeigte eine bemerkenswerte Dankbarkeit, dass er dies mit seinen Mitstreitern so früh im Jahr erleben durfte. Intern heißt dieser Pass folglich nun „Passo della Grazie”...
Der Autor möchte als Freund der Flora auch noch auf die auch im März schon blühenden Wiesenteppiche hinweisen, was eine sehr hübsche Begleiterscheinung am Wegesrand ist.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit24.03.2010
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit14.05.2010
christoph Mail an Absenderohne Zeit31.03.2011
masch Mail an Absenderohne Zeit14.05.2010
Goldener Reiter Mail an Absenderohne Zeit30.03.2011
tobsi Mail an Absenderohne Zeit30.03.2012

Westauffahrt aus Val Trebbia über Reisoni  13,1 km / 666 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt aus Val Trebbia über Reisoni
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
ferdi_k Mail an Absenderohne Zeit23.03.2009
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit23.03.2010

Südostauffahrt von Cabanne  6,2 km / 402 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostauffahrt von Cabanne
Cabanne liegt wenige Kilometer nördlich des Passo la Forcella, und im Dorf zweigt eine Straße Richtung Norden in spitzem Winkel von der Hauptstraße ab. Sofort folgt die erste Rampe, die jedoch am Ortsende schon bezwungen ist. Danach geht es nochmal kurz bergab und gerade auf einige Häuser zu.
Erst nach 1,2 Kilometern erreicht die Steigung wieder mehr als 6 %. Ab hier verläuft der Anstieg sehr gleichmäßig bis zum Pass. Durch zwei Doppelkehren gewinnt man an Höhe, bevor die Straße am Hang entlang zieht, aber noch jede Menge Kurven macht. Immer wieder hat man schöne Blicke hinunter ins Tal und auf die umliegenden Berggipfel. In einer Rechtskurve ist dann die unspektakuläre Passhöhe erreicht.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Roli Mail an Absenderohne Zeit23.09.2010
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit23.09.2010
paelzman Mail an Absenderohne Zeit23.09.2010