Passo della Borcola (1207 m)
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Passo della Borcola (1207 m)
Alpen, Trentino - Südtirol, Venetien.
Diese unbedeutende Passroute stellt eine Verbindung zwischen Rovereto im Etschtal und Arsiero im Val dAstico dar. Der Pass liegt nordöstlich des aus dem Ersten Weltkrieg berühmt gewordenen Monte Pasubio. Auf der anderen Seite jenes Berges liegt die ausgebaute Straße über den Passo Pian delle Fugazze.
Für die Beschreibung danken wir Renko 

Liste der Auffahrten
| Westauffahrt ab Rovereto | 25 km | 1015 Hm | ![]() | ![]() |
| Ostauffahrt von Posina | 9,2 km | 660 Hm | ![]() | ![]() |
Westauffahrt ab Rovereto 25 km / 1015 Hm

Vom Bahnhof Rovereto radelt man ins Stadtzentrum, wo man die SP2 in Richtung Serrada und Terragnolo wählt. Die Straße gewinnt mittels Serpentinen zügig an Höhe. Die Ausblicke richten sich nach dem Passo Fugazze, ehe die gegenüberliegende Serpentinenstraße zum Col Santo ins Blickfeld gerät. Diese Straße wurde von Österreich gebaut; hier wurden Truppen und Versorgung zur Front am Monte Pasubio gebracht. Nun wird die Straße flacher, und es folgen mindestens zwei Tunnel. Schließlich erreicht man Terragnolo, den größten Ort des Tals. Ich halte kurz an, gehe „einkaufen”.
Es ist sonnig um 9 Uhr am Morgen, der „Ostern-Winter” dauert an. Ich kann draußen nur eine Viertelstunde ausharren. Nach Verpflegungspause geht es dann weiter. Die Straße führt sonnenarm und kalt ein bisschen auf und ab, ich bedauere angehalten zu haben.
Plötzlich ändert sich der Charakter der Straße. Sie wird schmaler, kurvenreicher, die Steigung beginnt recht stark zu schwanken.
In einer schattigen Mulde muss ich wegen Schneeglätte vom Fahrrad runter, 50 m weiter geht es wieder im Sattel. Mehrmals folgt das gleiche Spiel, eher es keine schneefreien Abschnitte mehr gibt. Ich bin wieder in der gleichen Lage wie am Vortag in den Lessiner Alpen. Es folgt wieder ein langer Fußmarsch zum Pass, aber heute ist die Freude recht gering. Der Tag soll noch viel weiter führen, da verschwende ich nur Zeit. Endlich ist der Pass und damit auch die Grenze zur Provinz Venetien erreicht.
Die Abfahrt ist zuerst schneebedeckt, dann endlich schwarz. Es folgt eine tolle Serpentinenpassage. Rechts davon liegt der große Berg Pasubio und die auf einen Besuch wartende Ostauffahrt zum Passo Porte del Pasubio. Ich fahre bei leichtem Frost weiter hinab, schließlich ist kurz vor Mittag Arsiero erreicht. Auf den Autor wartet die nächste „Frostauffahrt” zum Bocchetta degli Alpini.
Für die Beschreibung danken wir Renko 
















