Passo della Cava (1150 m)

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Passo della Cava (1150 m)

Alpen, Luganer Voralpen, Laghi di Como e Lugano, Lombardei.
Schöne Landschaft.
Zwischen dem Ostende des Lago di Lugano und dem Lago di Como gibt es zwei abgeschiedene Täler, das Val Rezzo und das Val Cavargna, welche über den Passo della Cava miteinander verbunden sind. Wobei Val Rezzo im Grunde genommen ein Dorf ist, was den Begriff Tal im Namen trägt, aber man kennt das ganze Gebiet auch unter diesem Namen. Die Gegend lohnt einen Besuch, und sei es nur, um auf fast verkehrsfreien Straßen stille Bergdörfer in traumhafter Landschaft anzusteuern. Komischerweise liegen die Ausgangspunkte der Auffahrten zum Passo nicht weit voneinander entfernt, von Porlezza bis Piano Porlezza sind es nur ein paar Kilometer auf der strada statale 340.
Die Anfahrt von Porlezza zum Passo della Cava kann sich schweißtreibend gestalten, da trotz üppiger Vegetation vor Val Rezzo die Straße recht offen darliegt. Obwohl der Autor schon im Mai unterwegs war, lastete gerade hinter Corrido oberhalb von Porlezza quasi eine Hitzewand auf der Straße. Der Weg durch das Val Cavargna ist kühler, weil er zum Teil durch tatsächlich geschlossenen Wald verläuft.
Ist man von einer Befahrung des Passo della Cava wieder zurückgekehrt, kann man von der oben erwähnten strada statale zwischen Porlezza und Menaggio aus auch zur Alpe Erba im Valle Sanagra hochfahren. Inwieweit die Betonstraße zum Rifugio Garzirola, die in Buggiolo oberhalb von Val Rezzo abzweigt, für Rennräder befahrbar ist, wissen wir nicht.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von Porlezza10,8 km870 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Südostanfahrt von Piano Porlezza über Val Cavargna18,1 km1015 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Südostanfahrt von Porlezza  10,8 km / 870 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Porlezza
Den Beginn der Auffahrt zu verpassen ist fast unmöglich, denn man findet ihn an der einzigen Ampel an der Hauptstraße von Porlezza (der Via Ceresio, die noch den lateinischen Namen des Lago di Lugano trägt), wo ein Schild in Richtung Val Rezzo weist. Erstmal führt der Weg (sprich die Via Alessandro Manzoni) mit etwa 7 % Durchschnittssteigung in Porlezza bergauf, bevor man über einige Serpentinen das Dorf Corrido erreicht. Porlezza und Corrido sind längst zu einer Ortschaft zusammengewachsen, weswegen es schwer ist zu bestimmen, wie lange der Streckenabschnitt bis Corrido ist. Jedenfalls bewegt man sich auf dem dritten Kilometer schon in Corrido. Obwohl nicht allzu hoch gelegen, hat man von dort aus doch schöne Ausblicke auf den Lago di Lugano im Westen und auf den eher wie ein Teich wirkenden Lago del Piano im Osten.
Noch in Corrido zieht die Steigung auf einen Schnitt von ungefähr 10 % an. Die Straße führt nun über ein langes Mehr-oder-weniger-Geradeausstück aus Corrido heraus nach Westen in den Wald des Val Rezzo hinein. Wobei, wie schon oben in der allgemeinen Beschreibung angedeutet, der Wald keinen Schutz vor der prallen Mittagssonne bietet.
Später kurvt die Straße dann nach Norden auf Val Rezzo zu. Dies ist der schönste Abschnitt der Auffahrt, weil man wegen des niedrigen Waldes die Umgebung mit den Bergen zur Linken, über welche die italienisch-schweizer Grenze verläuft, fast ständig im Blick hat. Bis Val Rezzo wird die ziemlich gerade Straßenführung nur zweimal aufgelockert, einmal durch eine Doppelserpentine oberhalb eines alleinstehenden Gebäudes (vielleicht meine kleine Farm im Val Rezzo) und dann wieder durch einen Rechtsknick weiter oben. Nach etwa 7 km geht auch die Steigung wieder etwas zurück.
Das Dorf Val Rezzo hat man immer mal wieder im Blickfeld und erreicht es schließlich nach 8,5 km. Direkt am Ortseingang hält man sich rechts, Val Cavargna ist ausgeschildert. Die Steigung zieht für über einen halben Kilometer kräftig an, es darf mit Steigungsmaxima von über 15 % gerechnet werden. In Buggiolo, offensichtlich ein Orts- bzw. Dorfteil von Val Rezzo, normalisiert sich die Lage wieder. Dort zweigt auch links eine Betonpiste zum Rifugio Garzirola ab.
Der letzte Teil der Auffahrt ist unregelmäßig, hinter Buggiolo verengt sich die Straße, führt für ein paar Meter durch einen von Bäumen gebildeten Tunnel (der den Autor an eine weit entfernte Auffahrt, nämlich die zur Collada Sobirana, erinnerte) und flacht auch mal völlig ab. Die Passhöhe liegt schließlich in einem ruhigen Hochtal, in dem die Kulisse so gar nicht an ein Hochgebirge erinnert, sondern eher an ein Mittelgebirge wie Schwarzwald oder Vogesen.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
rapu Mail an Absenderohne Zeit03.09.2010
drRex Mail an Absenderohne Zeit06.05.2005
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit02.02.2011
haywood_jablome Mail an Absenderohne Zeit21.08.2011
TicinoBergler46 Mail an Absenderohne Zeit24.10.2011

Südostanfahrt von Piano Porlezza über Val Cavargna  18,1 km / 1015 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Piano Porlezza über Val Cavargna
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thomasmahl Mail an Absenderohne Zeit13.08.2009
drRex Mail an Absenderohne Zeit03.09.2006
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit02.02.2011