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Passo della Colletta (1602 m)

Die letzten Schwünge zum Passo della Colletta
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Ligurien – Alpen der Ponente vom 18.04. bis 25.04.2020

Auffahrten

Von Sirniz – Nach unserem Rundgang in Pieve di Teco geht es zunächst 2 km auf der vielbefahrenen SS 28 hinauf Richtung Colle di Nava, bis zur Abzweigung nach Mendatica. Wir fahren einige Höhenmeter hinunter ins Tal, lassen den Lärm der Hauptstraße hinter uns und tauchen ein in ein stilles, ursprüngliches Tal mit Wald und Gärten. Bis Ponti steigt die Straße mit etwa 3–4 % gemächlich an, mit 6–10 % Steigung geht es dann – zunächst im Wald und später an Gärten sowie Wein- und Olivenhängen vorbei – nach Mendatica. Bei einem Spaziergang durch den Ort lässt sich gut dessen frühere Bedeutung im Pass- und Grenzübergangsgebiet erkennen.
Hinter dem Ort zieht die Steigung für ca. 2 km auf 10–12 % an, pendelt sich dann bis San Bernardo aber bei etwa 8 % ein. Sie führt in einigen Serpentinen durch schattigen Wald, den sie erst kurz vor der Passhöhe San Bernardo (1260 m) verlässt. In San Bernardo, das aus einem Hotel, einer Kapelle und einigen Häusern besteht, queren wir den Hauptkamm der ligurischen Alpen. Die Einfahrt in ein in südwestlicher Richtung abzweigendes und mit zahlreichen Warn- und Verbotsschildern dekoriertes Sträßchen (Wegweiser zum Colle di Sanson) überlassen wir der motorisierten Grobstollen- und 4x4-Fraktion, es ist ein Teil des weitverzweigten Netzes ehemaliger Militärstraßen und führt abenteuerlich als Schotterpiste über Colle del Garezzo und Passo di Guardia zum Passo di Colle Ardente auf dem französisch-italienischen Grenzkamm.
Wir fahren etwas wellig und auf teilweise sehr rauem Belag (Stand Juni 2010) den bewaldeten Hang entlang Richtung Monesi/Upega. In Piaggia, wo wir uns für ca. 1 km auf piemontesischem Gebiet befinden, haben wir eine schöne Aussicht und stellen fest, dass wir uns in einem kleinen Skigebiet befinden, das vom Monte Saccarello, dem mit 2201 m höchsten Gipfel Liguriens, hinunter zieht. Wie in allen Orten dieser Gegend finden wir auch hier Brunnen mit frischem Wasser. Die Straße führt hinter dem Ort – ab hier übrigens wieder auf tadellosem Belag   zunächst knapp 100 Höhenmeter durch schönen Bergwald hinunter, steigt dann für etwa 3 km gemächlich an, um ab Le Salse die letzten 3 km zum Pass wieder auf etwa 12 % Steigung anzuziehen.
Von der Passhöhe bietet sich kein besonders spektakulärer Ausblick, jedoch lässt sich unsere Auffahrtsstrecke zurück bis San Bernardo recht gut ausmachen.
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Von Sirniz – Das obere Tanaro-Tal ist Naturpark und wartet mit einer beeindruckenden Berglandschaft auf. Von Ponte Nava führt die Straße zunächst etwa 5 km gemächlich ansteigend auf der nördlichen Seite (Piemont) des Tanaro-Flusses entlang, der die Grenze zu Ligurien markiert. Der Fluss bietet immer wieder Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad. An einer kleinen Staustufe des Flusses entsteht ein besonders einladender kleiner See; ab hier entfernt sich dann die Straße vom Fluss und zieht mit durchschnittlich etwa 8 % Steigung gut 300 Hm hinauf zum Ort Viozene, wo uns ein schönes Panorama des Tales und ein gemächlicherer Anstieg empfangen. Nach weiteren 2 km senkt sich der Straßenverlauf wieder (wir „verlieren“ knapp 100 Hm), und wir blicken in die beeindruckende Gola delle Fascette, eine Schlucht, die wir im weiteren Verlauf durchfahren.
Wir queren zwei Seitentäler und gelangen in die erwähnte Schlucht, durch die uns die gewagt in den Fels gehauene Straße führt. Der Einschnitt der Schlucht durchschneidet die größten Höhlensysteme Liguriens und Piemonts und ist daher bei Höhlenforschern bekannt. In die Schlucht hinunter – und zu den Höhlen – führt auch ein Klettersteig. Von der Straße aus lässt sich in der Schlucht gut die spektakuläre Karstquelle Garb d’la Fus erkennen, die jedoch nicht immer Wasser führt. Bei unserem Besuch bot der direkt aus der Felswand schießende Bach ein eindrückliches Bild (siehe Foto).
Hinter der Schlucht wird das weniger ansehnliche Bergdorf Upega erreicht. Ab hier wird die Straße mit ca. 10 % wieder deutlich steiler und führt – vorbei an einer schönen Alm – meist durch den Wald hinauf zur Passhöhe. Etwa 300 m vor dem Pass überquert sie den Tanaro-Fluss und damit die Grenze zu Ligurien. Auf dem Pass tritt sie aus dem Wald, und es bietet sich der Blick über das Tanarello-Tal.

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