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Passo della Forcella (Ligurien) (878 m)

Diese Auffahrt verläuft hoch an der Bergflanke. Unter sich sieht man das Val Sturla.

Auffahrten

Von majortom – Um es vorweg zu nehmen: Die Süd- bzw. Südostanfahrt zum Passo della Forcella auf der SP586 ist ein Rollerberg par excellence. Die Steigung übersteigt zu keinem Zeitpunkt die 8 % und bewegt sich meist im sehr erträglichen Rahmen zwischen 3 und 6 %. Pillepalle, könnte man sagen. Lediglich die absolute Länge der Auffahrt sowie der insgesamt doch recht betrachtliche Höhenunterschied von über 700 m rechtfertigen die Klassifizierung mit zwei Härtesternen.
Apropos Höhenunterschied: den könnte man eigentlich auch mit ca. 900 Hm angeben, denn streng genommen beginnt die Auffahrt durchs Val Sturla bereits auf Meereshöhe in Chiavari. Da in Borzonasca jedoch die Auffahrt zum Passo del Ghiffi abzweigt, und der eigentliche Anstieg erst hier beginnt, legen wir auch den offiziellen Anfahrtsbeginn hierher.
Was bleibt also zu dieser Auffahrt noch zu sagen? Man sollte sie genießen, und zwar sowohl die moderate Steigung als auch die herrliche Apennin-Landschaft; sie vielleicht sogar zu einem lockeren Schwätzchen mit den Mitfahrern nutzen. Der „härteste“ Teil kommt ganz zum Anfang mit ein paar kurzen Abschnitten von 8 % Steigung zwischen Borzonasca und Brizzolara (3,0 km). Bis hinter Campori (5,0 km) folgen dann bei deutlich mäßigerer Steigung einige schöne Serpentinen. Der Schlussabschnitt von Bertigaro (9,0 km) führt dann mit schöner Streckenführung am Hang entlang. Die Passhöhe sieht man jedoch erst auf dem letzten Kilometer. Dann jedoch liegt sie am Ende einer Geraden gut sichtbar vor uns und verwandelt den Schlussabschnitt zur lockeren Triumphfahrt. Wunderschöne Ausblicke über das junge Val Sturla und die umliegenden bewaldeten Bergen mit malerischen ligurischen Dörfern runden das Bild schließlich ab.
Fazit: diese Auffahrt ist für den Genussradler ein absolutes Muss. Wer so richtig Gas geben will, powert sich allerdings lieber an der parallel verlaufenden Auffahrt zum Passo della Scoglina aus und genießt die hier beschriebene Auffahrt im Anschluss bergab.

28 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:51:22 | 10.04.2013
Jan
Mittlere Zeit
00:59:26 | 04.04.2017
Jan
Dolce Vita
01:13:33 | 10.04.2013
Bergbert
Von helmverweigerer – Zur normalen Nordwestauffahrt über die SP586 auf den Passo la Forcella gibt es eine äußerst attraktive Alternative.
Diese kleine und praktische verkehrsfreie Straße zweigt zwischen Borgonovo und Borzonasca von der SP586 ab und führt an der südlichen Flanke des Tals zur Passhöhe. Die schmale Straße ist durchgängig asphaltiert, wenn auch teilweise in etwas schlechtem Zustand. Man sieht, dass sie bei Regenfällen an der steilen Bergflanke härteren Bedingungen ausgesetzt ist als die Hauptstraße, welche durch das Tal führt. Daher eignet sich diese Straße vor allem als Auffahrt, die zweispurige SP586, welche in perfektem Zustand gehalten wird, bringt dagegen sehr viel Spaß bei der Abfahrt.
Die Auffahrt beginnt ca. 2 km hinter Borgonovo. Die kleine Straße zweigt hier scharf links ab und ist mit Belpiano ausgeschildert.
In einer kleinen Serpentinengruppe geht es gleich mit zweistelligen Steigungsprozenten los, und so sieht man bald die nur schwach ansteigende SP586 weit unter sich liegen. So gelangt man in ein kleines Seitental, in welchem man voll der Sonne ausgesetzt ist. Je nach Jahreszeit kann das Segen oder Fluch sein. Die Straße steigt in diesem Tal bis zur Ortschaft Levaggi, auf knapp 400 Metern gelegen. Hier ist ein erster Hochpunkt erreicht. Eine weitere Straße zweigt hier nach Borzonasca ab. Man kann diese Variante also auch als ruhige, anstrengende Umfahrung der SP586 benutzen oder die hier beschriebene Auffahrt auch ab Borzonasca fahren.
Über diesen Sattel gelangt man wieder ins Val Sturla, jedoch schon mehr als 200 Meter über dem Talboden. Ab hier bis zur Passhöhe hat man immer wieder tolle Ausblicke über das Val Sturla und dessen Seitentäler, welche zum Passo del Bocco und zum Passo del Ghiffi führen.
Es folgen acht Kilometer, welche sich nicht detailliert beschreiben lassen. Die Straße folgt in kompliziertem Straßenverlauf der Bergflanke. Mal geht es flach oder sogar leicht bergab, mal steigt die Straße mit teilweise mehr als 10 %. Dabei hat man aber immer herrliche Ausblicke auf das Tal und keinen Verkehr. Auf den 8 Kilometern meistert man ca. 350 Höhenmeter und landet nach einer längeren Zwischenabfahrt auf gut 600 m Höhe.
Nun geht es 1,5 km in Serpentinen durch den Wald mit über 10 % Steigung nach Acero. Neben dem Beginn der Auffahrt der schwerste Abschnitt.
In Acero geht es nach einer 180-Grad-Drehung wieder Richtung Passhöhe. Zwischen der Passhöhe und Acero liegt noch eine Felswand, welche über eine schön in den Stein gehauene Straße passiert wird. Die Steigung ist hier nur noch moderat, und so hat man Gelegenheit, den freien Ausblick über das gesamte Val Sturla schweifen zu lassen.
Insgesamt bietet die lange Auffahrt über Belpiano viel Abwechslung und Erlebnis und schrammt nur aufgrund der harten Konkurrenz in der Region an den fünf Schönheitssternen vorbei.

7 Befahrungen Befahrung eintragen
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Dolce Vita
Von helmverweigerer – Diese Auffahrt ist höchst unspektakulär, denn sie ist nur 2,5 km lang, und dabei werden lediglich 56 Höhenmeter überwunden.
Man fährt durch ein liebliches Tal und erreicht bei einer sehr geringen Steigung schon bald die Passhöhe.
Die Kreuzung bei Parazzuolo ist insofern ein sinnvoller Ausgangspunkt der Auffahrt, da man dort zum Passo della Scoglina abbiegen kann.

28 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:04:59 | 22.04.2015
Jan
Mittlere Zeit
00:05:28 | 31.05.2011
Jan
Dolce Vita
00:06:49 | 31.03.2011
Jan
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