Passo della Scoglina (920 m)

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Passo della Scoglina (920 m)

Apennin, Nördlicher Apennin, Ligurien.
... die Aussicht ist aber viel spektakulärer. Hier nimmt man sich gerne Zeit um sich etwas zu stärken.
Beim Passo della Scoglina handelt es sich wieder mal um einen Pass, der auf Karten nicht eingetragen ist. Lediglich der serpentinenreiche Straßenverlauf aus Favale die Malvaro lässt darauf schließen, dass dort ein größerer Höhenunterschied bewältigt werden muss.
Der Pass ist auch recht ungewöhnlich, denn im Prinzip gibt es nur eine Auffahrt. Die Südostauffahrt von Favale di Malvaro führt in das Valle d’Aveto, welches bei der Passhöhe auf über 900 Metern Höhe liegt. Fährt man von hier weiter Richtung Montebruno, muss man nochmals einiges an Höhenunterschied bewältigen. Die Strasse steigt bis nach Barbagelata – der höchsten Gemeinde der Provinz Genua – auf über 1100 m Höhe. Die Auffahrt aus Osten von der Kreuzung mit der N586 verläuft durch das Valle d’Aveto, daher muss hier kaum ein Höhenunterschied bewältigt werden.
Der Aveto, dessen Quelle in der Nähe der Passhöhe liegt, bahnt sich seinen Weg lustigerweise nicht nach Westen, wo das Meer nur etwa 15 Kilometer Luftlinie entfernt wäre. Er fließt in östlicher Richtung, vereinigt sich dann mit der Trebbia, welche bei Piacenza ihren Teil zu dem mächtigen Po beiträgt um dann nach einer langen Reise im Golf von Venedig in die Adria zu münden.
Auf der Passhöhe befindet sich eine Gedenktafel. Diese erinnert an Partisanengruppen, welche sich in diesem Hochtal im zweiten Weltkrieg versteckt hatten. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit in diesem Hochtal waren sie hier in Sicherheit.
Lanschaftlich gehört der Pass zu den absoluten Leckerbissen. Die serpentinenreiche Auffahrt aus Favale di Malvaro lässt jedes Radlerherz höher schlagen. Die Passhöhe bietet eine absolut spektakuläre Aussicht auf den Monte Ramaceto – mit 1345 m einer der höheren Berge der Region – und auf die Küste mit dem vorgelagertem Hügelzug.
Glücklicherweise gibt es auf der Passhöhe eine Picknickmöglichkeit. Man sollte es sich nicht nehmen lassen, hier einen Imbiss aus der Tasche zu ziehen und sich etwas zu stärken und vor allem die Aussicht und die Ruhe geniessen.
Da sich auf der Passhöhe eine Kreuzung befindet, kann dieser Pass ideal mit weiteren Pässen der Region in unterschiedlichen Touren kombiniert werden. Am komfortabelsten lässt sich eine solche Tour natürlich im Zuge einer der geführten Ligurien-Reisen realisieren.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostauffahrt von Favale di Malvaro8,3 km634 HmSchön: 5 SterneHart: 4 Sterne
Westauffahrt von Parazzuolo7,3 km123 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne
Nordauffahrt von Montebruno12,1 km480 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne

Südostauffahrt von Favale di Malvaro  8,3 km / 634 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostauffahrt von Favale di Malvaro
Wie bereits in der allgemeinen Beschreibung erwähnt, ist die sportlich attraktivste Auffahrt sicher diejenige aus Südosten über Favale di Malvaro. In der Regel wird man dazu im Valle Sturla in Cicagna starten, wo der Pass bereits ausgeschildert ist. Fährt man nach der Passhöhe Richtung Montebruno weiter, lassen sich so 1070 Höhenmeter am Stück fahren!
Obwohl die Auffahrt eigentlich erst in Favale beginnt, müssen bis dort bereits 200 Hm bei leichter Steigung gemeistert werden.
Favale di Malvaro – ein schönes Dorf mit einer imposanten Kirche und verschiedenen Möglichkeiten, flüssige und feste Nahrung einzukaufen – liegt am Ende eines Tals. Die Straße verläuft bis hier in nördlicher Richtung. Abrupt dreht sie am Dorfausgang nach Westen und beginnt aus dem Talboden aufzusteigen. Sie tut dies zuerst mit angenehmen Steigungsprozenten, unterbrochen durch kurze Flachstücke.
So bewegt man sich bis an die Bergflanke, welche in beispielhafter Weise mittels einer sehr regelmässigen Serpentinengruppe erklommen wird. Dabei liegt die Steigung permanent um 10 %.
Bereits kurz nach Favale die Malvaro lässt sich die Passhöhe gut erkennen, und sie erscheint trügerisch nahe. Mit jeder gemeisterten Kurve werden die Ausblicke auf die umgebenden Berge schöner, und bereits vor der Passhöhe wird man mit einer tollen Aussicht auf die Küste belohnt, so dass die Strapazen zu keinem Zeitpunkt als unangenehm empfunden werden.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
radlsteff Mail an Absenderohne Zeit06.06.2009
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit31.03.2011
masch Mail an Absenderohne Zeit10.05.2010
marionk Mail an Absenderohne Zeit31.03.2011
christoph Mail an Absenderohne Zeit31.03.2011
Paula Mail an Absenderohne Zeit21.09.2010
Roli Mail an Absenderohne Zeit24.09.2010
paelzman Mail an Absenderohne Zeit24.09.2010
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit05.07.2010
ferdi_k Mail an Absenderohne Zeit05.07.2010
stb72 Mail an Absenderohne Zeit29.05.2010
Sonnenschein Mail an Absenderohne Zeit29.05.2010
Flachlandtiroler Mail an Absenderohne Zeit19.09.2011

Westauffahrt von Parazzuolo  7,3 km / 123 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Parazzuolo
Bei diesem Stück kann man nicht von einer eigentlichen Pass-Auffahrt sprechen. Es ist vielmehr eine Verbindung aus dem Val d’Aveto oder vom Passo della Forcella kommend mit dem Passo della Scoglina bzw. der weiteren Auffahrt hinauf nach Barbagelata.
Bei Parazzuolo folgt man der Ausschilderung zum Passo della Scoglina in Richtung Westen. Die Straße steigt flach an, führt durch Priosa, wo es eine kleine Bar gibt und erreicht ohne nennenswerte Steigungen den Pass mit der Kreuzung hinauf nach Barbagelata.
Für die Beschreibung danken wir Herr_ Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Kletterkönig120 Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
radlsteff Mail an Absenderohne Zeit01.06.2009
thomasg Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
marcellosendos Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
Colnagotreter Mail an Absenderohne Zeit24.03.2010
stb72 Mail an Absenderohne Zeit24.03.2010
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit17.08.2011
hifi Mail an Absenderohne Zeit31.03.2011

Nordauffahrt von Montebruno  12,1 km / 480 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt von Montebruno
Bei dieser Auffahrt handelt es sich um eine ziemliche Kuriosität, denn bei der Ortschaft Barbagelata erreicht man den höchsten Punkt und kann dann zur Passhöhe herunterfahren. Das ist noch nicht sehr außergewöhnlich, jedoch beträgt die Höhendifferenz beinahe 200 Meter. Da die reine Differenz zwischen Passhöhe und Startpunkt lediglich 280 Höhenmeter beträgt, ist dies doch beachtlich und beeinflusst natürlich massgeblich die Härtewertung dieser Auffahrt.
Die zusätzliche Höhe lohnt aber durchaus, denn Barbagelata stellt mit den dort erreichten 1140 Metern einen der höchsten auf Asphalt befahrbaren Punkt in Küstennähe dar und reizt daher mit sensationeller Aussicht.
Doch der Reihe nach: Ausgangspunkt ist das beschauliche Montebruno im Val Trebbia. Der namensgebende Fluss wird gleich nach der Abzweigung überquert, wenn man dem Schild zum Passo della Scoglina folgt.
Nun durchfährt man einige Serpentinen, wobei die Straße durch lichten Wald verläuft, der immer wieder Blicke auf das Hinterland erlaubt. Die Straße ist gewohnt schmal und verkehrsarm, die Asphaltqualität aber gut und die Steigung mit knappen 10 % größer als in der Region üblich.
Hat man die ersten vier Kilometer überwunden, befindet man sich schon nahe 1000 m Höhe. Die Straße verläuft nun direkt in südlicher Richtung auf den Buckel bei Barbagelata zu. Die Steigung lässt hier spürbar nach, und man blickt ins obere Val Trebbia in Richtung des Ausgangspunktes der Nordauffahrt zum Passo di Portello.
Es wartet noch ein letztes Steilstück von einem knappen Kilometer, bei welchem Steingungsmaxima von 12 % erreicht werden, bis man Barbagelata und somit den höchsten Punkt erreicht hat.
Was nun folgt, ist Genuss pur. Nach einer Rechtskurve eröffent sich eine fantastische Aussicht auf den Golfo di Tigullio. Da man durch die Täler blicken kann, hat man einen freien Blick auf das Meer, umrahmt vom über 1300 m hohen Monte Ramaceto zur linken Seite.
Bis nach Cicagna im Valfontanabuona lassen sich nun 1100 Höhenmeter vernichten. Glücklicherweise geht es zuerst gemächlich zur Sache, und man bewegt sich wie auf einem Balkon. Die Straße folgt dem Höhenzug, und in den Kurven hat man ein tolles Panorama. Hat man erst einmal die tiefer gelegene Passhöhe erreicht, folgt die Fahrt nach Favale die Malvaro, welche durch die regelmässige Abfolge der Haarnadelkurven höchsten Fahrspaß bringt.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
helmverweigerer Mail an Absenderohne Zeit17.09.2008
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
stb72 Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
dbeckel Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
radlsteff Mail an Absenderohne Zeit08.06.2009
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit24.09.2010