Passo della Spinarola (546 m)
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Passo della Spinarola (546 m)
Apennin, Nördlicher Apennin, Ligurien.
Der Passo Spinarola ist ein sehr kleiner Pass, welcher die Küstenregion nördlich der Halbinsel von Portofino mit dem Fontanabuonatal verbindet, aus welchem sich diverse weitere Pässe fahren lassen.Mit dem Colle Caprile und dem Passo della Crocetta gibt es zwei Pässe, die ebenfalls diesen ersten Hügelkamm nach der Küste überwinden. Mindestens der Colle Caprile verläuft in unmittelbarer Nähe und stellt die Hauptverkehrsverbindung dar.
Der Passo Spinarola hingegen ist selbst auf detaillierten Karten nicht als Pass erfasst und die Straße als nicht durchgängig asphaltiert eingezeichnet. Obwohl die Straße auf östlicher Seite nicht über einen guten Belag verfügt, ist die Asphaltdecke ununterbrochen und lässt sich mit dem Rennrad bestens befahren.
Da sich der Colle Caprile direkt neben dem Passo Spinarola befindet, fragt man sich natürlich, welche Alternative man wählen soll. Diese Frage stellt sich in erster Linie aus ästlicher Richtung: Entweder kurz und steil über den Spinarola oder lang und schwach ansteigend über den doppelspurigen Caprile.
Kommt man aus Westen, teilt sich die Strasse erst in Uscio und die restliche Strecke zur Passhöhe ist nicht mehr der Rede wert. Daher empfiehlt es sich, den Colle Caprile als Uebergang zu wählen, denn die 8 km lange und kurvenreiche Abfahrt Richtung Gattorna macht bei druchschnittlichen 5 % Gefälle mächtig Spaß.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer 

Liste der Auffahrten
| Ostauffahrt ab Aveno | 2,5 km | 227 Hm | ![]() | ![]() |
| Wetsauffahrt ab Uscio | 2,5 km | 178 Hm | ![]() | ![]() |
Ostauffahrt ab Aveno 2,5 km / 227 Hm

Aus der Talsohle kommend muss man in Ferrada abzweigen und die Sturla überqueren. Aveno, das nächste Dorf, stellt den eigentlichen Startpunkt der Auffahrt zum Passo Spinarola dar, da es dort noch die Möglichkeit gibt, stattdessen via Tribogna über den Colle Caprile zu fahren. Betrachtet man die Auffahrt von der Talsohle her, hat man in Aveno eigentlich schon die Hälfte des Aufstieges geschafft.Kurz vor Aveno trifft man dann auf die besagte Weggabelung. Rechts geht es nach Tribogna und später über den Colle Caprile, links geht es nach Aveno. Und man staunt, es gibt sogar ein Straßenschild welches den Passo Spinarola ankündet.
Die Straße führt nun ins Dorf Aveno. Hier gibt es eine Kreuzung, bei welcher man sich rechts halten muss, wo es dann mit etwa 10 % Steigung bergauf geht.
Man befindet sich nun auf einer sehr kleinen Straße, auf der sich 2 Autos nicht ohne weiteres kreuzen können. Sie verläuft in westlicher Richtung direkt auf den Hügelkamm zu. Die Straße ist gesäumt von einem lichten Wald. In einer scharfen Linkskurve befindet sich ein sehr kleiner Steinbruch, welcher aber offensichtlich nicht mehr genutzt wird.
Die Steigung liegt oftmals über der 10 %-Marke, doch schon bald zeichnet sich die Passhöhe ab, und man legt die Strecke recht locker zurück. Kurz vor dem Erreichen der Passhöhe gibt es sogar noch zwei Serpentinen. Sollte man einen kleinen Wegzehr in der Trikottasche haben, bietet es sich an, diesen hier einzuverleiben, denn man hat hier einen schönen Ausblick über das Tal und netterweise wurde hier eine Sitzgelegenheit platziert.
Kurz danach ist man oben und kann sogar ein kleines Passschild bewundern.
Insgesamt eine nicht sehr spektakuläre Auffahrt, welche sich aber ihre Schönheits-Wertung durch die Verkehrsfreiheit und Ruhe verdient hat.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer 


















