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Passo di Brocon (1615 m) Passo di Monte Ágaro

CIMG5429.

Auffahrten

Von Yi – Der Anstieg beginnt an der Brücke über den Torrente Vanoi, etwas oberhalb von Canal San Bovo. Nach der Überwindung einiger Serpentinen führt die Straße in mäßiger Steigung durch den Wald nach oben. Man kommt an einer Kapelle beim Rifugio Piancavallo (1430 m) vorbei. Erst kurz vor Erreichen der Passhöhe (1615 m) weicht der schattige Wald sonnigen Wiesen und verwaisten Skipisten.
Die Auffahrt weist eine gleichmäßige Steigung ohne Rampen auf und ist auch wegen seiner Verkehrsarmut angenehm zu befahren. Die Straße ist nicht in bestem Zustand und windet sich im oberen Bereich kurvig und ausgesetzt an Felswänden vorbei, während der Hang auf der linken Seite steil abfällt.

29 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:59:09 | 09.07.2011
gigi
Mittlere Zeit
01:10:55 | 03.08.2011
AuroraBorealis
Dolce Vita
01:20:16 | 03.08.2011
ekki
Diese Beschreibung ist noch offen - Hier kannst du lesen, wie du die Beschreibung beisteuern kannst. quäldich.de lebt von deiner Mithilfe. Vielen Dank!
1 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
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01:47:08 | 15.08.2015
gigi
Dolce Vita
Von Droopy – Mitunter gibt es zu einer verkehrsarmen Strecke eine noch viel verkehrsärmere Variante. Zu dieser gehört die Alternativstrecke über das Val Malene auf den Passo di Brocon. Die Route lohnt sich für denjenigen, der beispielsweise auf dem Brentaradweg aus Trient kommend bereits in Castelnuovo über Strigno den Weg Richtung Passo di Brocon einschlagen möchte. Über die SP78 nimmt man hier bereits die ersten gut 450 Höhenmeter unter die Räder und überquert fast im vorbeigehen auf einer Höhenstraße kurz vor Pieve Tesino den Passo della Forcella (910 m).
Dort folgt man dann am Ortsausgang nicht den Schildern Richtung Passo di Brocon (diese Strecke würde auf die Südauffahrt von Grigno führen), sondern hält sich an den Wegweiser „Val Malene”. Linkerhand grüßt oberhalb der Ortschaft eine Kirche mit typisch oberbayrischem Zwiebelturm. Ein Blick zurück lässt an der malerischen Lage des Ortes auch sonst keinen Zweifel.

Das Sträßchen ins Val Malene zieht fast schnurgerade nach Norden. Der Anstieg ist sehr moderat. Rechts und links erhebt sich ein intensiv duftender Wald und es gurgelt ein Bächlein: Wildnis in Mitteleuropa. Nicht umsonst sollen im mächtigen Bergmassiv des Lagorai Bären leben.
So geht das knapp sechs Kilometer, bis man an eine groß beschilderte Weggabelung kommt. Ein Restaurant und ein großer Wanderparkplatz weisen wieder auf die Zivilisation hin. Hier heißt es rechts über eine kleine Brücke abzubiegen. Auf dem versteckten Campingplatz, den man nun streift, besteht die letzte Möglichkeit zur Stärkung.
Nach zart kommt nun hart. Fortan geht es auf einer schmalen Forststraße steil durch den Wald. Es rächt sich, dass man im Tal kaum Höhenmeter gewonnen hat. Ein paar Kehren später lichtet sich die Szenerie aber etwas. Ab und an tauchen Ferienhäuser auf, die sicherlich manchen stressgeplagtem Venezianer Ruhe spenden, wenn seine Stadt mal wieder mit Touristen überfüllt ist. Hier ist außer Vogelgezwitscher jedenfalls nichts los.
Nach gut fünf Kilometern sind die Rampen bezwungen, und man fährt auf ein Plateau mit riesigem Parkplatz für ein Winterskigebiet. Hier trifft man wieder auf die Hauptstrecke aus Grigno. Was viele nicht wissen: Abermals lässt sich im Vorbeifahren ein weiterer Pass einsammeln. Der Hochpunkt hier nennt sich Passo di Monte Ágaro. Für die verbleibenden 30 oder 40 Höhenmeter hat man aber noch knapp drei Kilometer zu fahren, bevor man am Passo di Brocon ankommt.

Wer Zeit und die nötige Fitness mitbringt, kann die Lagoraikette umrunden, indem er beispielsweise eine schöne Tour über den Passo di Gobbera sowie die traumhafte Südauffahrt des Passo Rolle anhängt. Der Rückweg führt „außen” entlang durchs Val di Cembra über Lases, Nogaré nach Pergine und von dort auf den Brentaradweg. Macht in Summe ca. 200 Kilometer und 4400 Höhenmeter. Abkürzungen der härteren Sorte sind ebenfalls möglich. Passo Manghen und Passo del Redebus sind aber nach Meinung des Autors auf Ihrer Südseite bedeutend schöner anzufahren.

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Von kletterkünstler – Die ersten 10,4 Kilometer sind bereits beim Passo Forcella beschrieben. Im Anschluss geht es rund drei Kilometer leicht bergab, ehe die Straße nach Castello Tesino hin wieder ansteigt. Dort halten wir uns halblinks, wo es halbrechts wieder hinunter ins Tal geht, durchfahren zwei Kehren und im Anschluss den pittoresken Ortskern dieses hübschen Dörfchens. In der Nähe der großen Kirche San Giorgio gibt es wohl die Möglichkeit in einem Laden seine Vorräte aufzufüllen.
Mit Verlassen des Ortes flacht die Straße ab und es wird waldiger. Wir kurbeln durch einen Taleinschnitt. Bevor wir aber weiter gen Osten radeln, folgen wir der Hauptstraße durch eine Kehre nach links, die den Beginn der nun durchgehenden Steigung markiert. Bald lichtet sich der Wald linksseitig ein wenig. Bei sechs bis sieben Prozent lässt es sich angenehm treten. Die Auflockerungen in der Vegetation sorgen für eine nette Aussicht auf Castello Tesino, das schon ein ganzes Stück unter uns liegt.
Nach einem weiteren Waldabschnitt erreichen wir eine größere Lichtung mit ein paar Häusern und einem netten Rastplatz mit Bänken und Tischen unter Bäumen und einem Brunnen, an dem man seine Trinkflaschen auffüllen kann. Im Anschluss wird es kurviger und stellenweise auch ein wenig steiler. Wir durchfahren zwei Kehren und befinden uns mittlerweile wieder im Wald. Eine Weile später erwarten uns drei Kehren in kurzer Folge. In der ersten hat man etwas Aussicht. Wieder im Wald folgen später noch einmal drei Kehren, ehe die Straße mit dem Erreichen des Passo di Monte Ágaro abflacht.
Wir können nun Tempo aufnehmen und rollen an der Nordflanke des 2062 m hohen Monte Ágaro entlang über eine raue Hochebene. Nördlich von uns erheben sich weitere Zweitausender wie der Palon della Cavallara (2201 m). In zwei Galerien wird es etwas dunkler, dann erblicken wir die Bauten auf der Passhöhe des Brocon vor uns, der nach 32 Kilometern ab Strigno endlich erreicht ist.
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