Passo di Romaggi (725 m)

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Passo di Romaggi (725 m)
Passo Pozza del Lupo

Apennin, Nördlicher Apennin, Ligurien.
Südwestauffahrt Romaggi
Beim Passo di Romaggi könnte man beinahe meinen, man hätte ihn nur für die Radfahrer gebaut.
Seine verkehrstechnische Bedeutung verdient nicht einmal das Prädikat unbedeutend. Im Prinzip verbindet er das Valle Sturla mit dem Tal der Lavagna, dem Valle Fontanabuona. Da die beiden Flüsse etwas weiter im Südosten zusammenfließen, stellt der Passo di Romaggi in erster Linie einen Umweg mit beinahe 700 Höhenmetern dar. Folglich wird die Straße nur von Anwohnern der paar Dörfer entlang der Straße benutzt.
Die Straße wird auf der Karte von Viamichelin als gefährlich markiert, das dürfte daran liegen, dass sie zu schmal ist, als dass sich zwei Autos kreuzen könnten, und nicht durch Leitplanken gesichert ist. Für Radfahrer natürlich kein Hinderungsgrund, diese Straße zu befahren, im Gegenteil.
Insgesamt also gute Vorzeichen für eine genussvolle Auffahrt, zumal sowohl die Varianten aus dem Valle Sturla wie auch diejenigen aus dem Valle Fontanabuona landschaftliche Bestnoten erreichen.
Über den Namen des Passes herrschte lange Zeit Unklarheit. Bei den Abzweigungen, welche die Startpunkte der Auffahrten bilden, gibt es keine Straßenschilder, die auf den Pass hinweisen. Die in Italien üblichen Distanzangaben entlang der Straße künden vor dem Kulminationspunkt von einem Passo Pozzo del Lupo. Gemäss Internet-Recherchen ist dies jedoch ein Pass, welcher sich nur auf Wanderwegen erreichen lässt. Auf der Passhöhe gibt es ein Schild, welches über das Gebiet Auskunft gibt. Dort wird der Pass als Passo di Romaggi bezeichnet, namensgebend ist ein wunderschön gelegenes Dorf auf der Südwestauffahrt. Unter diesem Namen findet man den Pass auch auf salite.ch.
Der Pass lässt sich mit dem Passo della Scoglina und dem Passo della Forcella zu einer perfekten Rundtour verbinden, welche in beiden Richtungen sehr reizvoll ist.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von der Kreuzung Strada Statale 58612,7 km661 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne
Südwestauffahrt von Calvari9,1 km676 HmSchön: 5 SterneHart: 4 Sterne
Südauffahrt von Carasco11,9 km715 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Ostauffahrt von der Kreuzung Strada Statale 586  12,7 km / 661 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von der Kreuzung Strada Statale 586
Die Abzweigung von der strada statale 586 zum Passo di Romaggi ist recht einfach zu finden. Zwar ist der Pass selbst nicht angeschrieben, jedoch das Dorf Cichero, das man auf der Auffahrt durchfährt. Da dieser untere Teil des Valle Sturla nicht sehr attraktiv ist, ist man gerne gewillt, hier auf eine andere Straße abzubiegen.
Das Tal, in welches man hineinfahren muss, lässt sich kaum erkennen, da der Ausgang des Tals recht eng und gewunden ist. Daher lässt sich hier auch noch nicht erahnen, welche landschaftliche Schönheit sich in diesem Tal versteckt.
Nach der Überquerung der Sturla verengt sich die Straße, und man fährt durch einen lichten Wald in das Tal hinein. Auf den ersten 4 Kilometern steigt die Straße nur schwach an und gibt einem Gelegenheit, dieses verlassene Tal zu geniessen.
Hoch über sich erblickt man einen imposanten, sichelförmigen Bergkamm, zu unwirtlich als dass dort irgendein Gestrüpp wachsen könnte. Davor liegt das Dorf Cichero, aber der Weg dorthin erscheint noch weit, und es muss noch einiges an Höhe überwunden werden.
Die nächsten vier Kilometer steigt die Straße nun etwas stärker an, erreicht kurzfristig sogar die 10 %-Marke. Da man nun bereits das Ende des Tals erreicht hat, schlängelt sich die Straße in einigen Kurvenkombinationen bis nach Cichero.
Hinter dem Dorf beschreibt die Straße einen langen Bogen und führt nun entlang der Bergflanke wieder etwas aus dem Tal hinaus. Hier liegt die Steigung wieder nur noch bei wenigen Prozent, und man kommt gut voran. Erstmals lässt sich auch erkennen, wo der Übergang ins Valle Fontanabuona liegt.
Man erreicht nun das schönste Stück der Auffahrt. Denn da man sich etwas talauswärts bewegt hat, hat man eine tolle Aussicht über Cichero und den sichelförmigen Bergkamm. Durch die mittlerweile erreichte Höhe sieht man auch schon große Teile der Berglandschaft im Landesinnern.
In zwei letzten Serpentinen, in welchen die Straße wieder etwas stärker ansteigt, erreicht man dann die Passhöhe und hat schon kurz nach der Passhöhe eine tolle Sicht durch das Valle Fontanabuona bis an die Küste.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit23.03.2009
Kletterkönig120 Mail an Absenderohne Zeit25.03.2012
christoph Mail an Absenderohne Zeit25.03.2012
tobsi Mail an Absenderohne Zeit25.03.2012
hifi Mail an Absenderohne Zeit31.03.2011
masch Mail an Absenderohne Zeit10.05.2010
pantani66 Mail an Absenderohne Zeit23.09.2010
Paula Mail an Absenderohne Zeit23.09.2010
Colnagotreter Mail an Absenderohne Zeit25.03.2010
stb72 Mail an Absenderohne Zeit25.05.2010
Sonnenschein Mail an Absenderohne Zeit25.05.2010
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit25.03.2010
dbeckel Mail an Absenderohne Zeit23.03.2009
stb72 Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
sonnie Mail an Absenderohne Zeit25.03.2012

Südwestauffahrt von Calvari  9,1 km / 676 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestauffahrt von Calvari
Diese Auffahrt zum Passo di Romaggi beginnt in Calvari, wo man das Valle Fontanabuona verlässt und in nordöstlicher Richtung abbiegt. Die ersten Kilometer verlaufen mit angenehmer Steigung von selten mehr als 5 % kurvenreich an den Hängen entlang und bieten immer wieder schöne Aussichten über das Tal in Richtung Meer, die umso besser werden, je höher man über die viele Serpentinen gelangt. Oft kann man die weitere Straßenführung durch die von der Landwirtschaft über Jahrhunderte terrassierten Hänge schon weit voraus erkennen, so dass man seine Fahrweise darauf einstellen kann. Allerdings sollte man bedenken, dass die Auffahrt im Wesentlichen an einem Südwesthang liegt und daher fast den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt ist, was im Frühjahr zwar ganz angenehm sein mag, im Sommer jedoch schnell zu einer unerträglichen Hitze führen kann.
Etwa zwei Kilometer vor dem Ort Romaggi nimmt die Steigung etwas zu, bleibt aber immer noch erträglich. Der steilste Teil folgt schließlich auf den letzten zwei Kilometern bis zur Passhöhe, wo fast durchgehend zweistellige Prozentzahlen erreicht werden und der Pass einem Wolf im Schafspelz gleich die Zähne zeigt. Es empfiehlt sich also eine verhaltene Fahrweise, wenn man im oberen Bereich nicht unschön überrascht werden will. Immerhin verläuft das Steilstück überwiegend in dichterem Wald, so dass man wenigstens etwas Schatten abbekommt.
Auf der Passhöhe selbst gibt es leider keine Aussicht, da sich diese im Wald befindet, dafür entschädigt die kurvenreiche Genussabfahrt ins Valle Sturla umso mehr mit Fahrspaß pur.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Roli Mail an Absender0 h 34 m 15 s22.09.2010
2.paelzman Mail an Absender0 h 37 m 00 s22.09.2010
Kletterkönig120 Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
tobsi Mail an Absenderohne Zeit01.06.2011
ferdi_k Mail an Absenderohne Zeit20.02.2010
stb72 Mail an Absenderohne Zeit24.03.2010
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit10.05.2010
marcellosendos Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
thomasg Mail an Absenderohne Zeit26.03.2009
radlsteff Mail an Absenderohne Zeit02.06.2009
Goldener Reiter Mail an Absenderohne Zeit28.03.2011

Südauffahrt von Carasco  11,9 km / 715 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Carasco
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit27.03.2009
marcellosendos Mail an Absenderohne Zeit27.03.2009
Paula Mail an Absenderohne Zeit18.09.2010
christoph Mail an Absenderohne Zeit28.03.2011