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Passo La Crosetta (1127 m) Pian del Cansiglio

Blick ins Piave-Tal auf der nödlichen Auffahrt kurz hinter Tambre

Auffahrten

Von baumgrai – Als Startpunkte für die Südauffahrt bieten sich alternativ die Ortschaften Caneva oder das etwa 100 Meter höher gelegene Sarone an. Sarone liegt direkt an der SP61, die zum Pass führt. Hierher gelangt man entweder von Case Franzago oder von Fiaschetti. In beiden Fällen muss man noch rund 70 bis 80 zusätzliche Höhenmeter aufsummieren. Von Caneva nimmt man an der zentralen Kreuzung die nach Norden führende Via Domenico Rupulo, die zur Via Castello (Anm.: Quelle hier Google Maps) wird und nach ca. drei Kilometern in die SP61 mündet.
Ab der Einmündung geht es in Kehren ziemlich stetig und mit 8 bis 10 % durchaus steil bergan. Die Straße bietet schöne Blicke auf das platte Voralpenland bis Venedig. Nichts gibt es umsonst: Südexposition und freie Sicht geben der Auffahrt insbesondere um die Mittagszeit zusätzliche Würze...
Auf etwa 850 Metern Höhe liegt nach einem nochmaligem Aufsteilen der Straße ein hübscher Gasthof, den wohl nur echte Sportler rechts liegen lassen. Obwohl es im ersten Moment so scheint, ist es noch nicht geschafft, aber man hat den Bergrücken erreicht und es wird etwas flacher. Die verbleibenden ca. 250 Höhenmeter geht es durch Wiesen und einen schönen schattenspendenden Laubwald zur Passhöhe La Crosetta, die ein paar alte Gebäude, eine kleine Bar und ansonsten keine besonderen Reize bietet (kurz vorher mündet von links sehr spitz eine Straße ein).

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Von gws – Die Nordauffahrt zum Passo Crosetta (so steht’s am Passschild) gliedert sich klar in drei Abschnitte.
Eine steile 4 km lange Startrampe, auf der schon knapp die Hälfte der Gesamthöhe zu bewältigen ist. Ein Auf-Ab-Abschnitt, in dem die Freude über die kurzen Abfahrten durch weitere 100 Hm-Rampen mit wieder bis zu gut 10 % Steigung doch etwas getrübt wird. Und schließlich das Flachstück über den Pian Cansiglio und dem abschließenden leicht ansteigenden Waldbschnitt bis zur Passhöhe.
Im kleinen Ort Farra d’Alpago am idyllisch gelegenen Lago di Santa Croce zweigt die Straße zu unserem Pass ab. Zum Einrollen gibt’s hier keine Gelegenheit, man ist sofort in der steilen Rampe und diese wird auf den folgenden 4 km nur einmal für wenige 100 m bei einem Felsfenster wirklich flach. Ansonsten gibt es hier nichts unter 9 %, dafür umso öfter Steigungswerte bis zu 13 %. Lediglich in den sieben Kehren werden diese Werte etwas unterschritten. Insgesamt werden in diesem Abschnitt knapp 400 Hm überwunden – ergibt im Schnitt also 10 %!
Kurz vor dem Ort Valdenogher wir es deutlich flacher und es beginnt der wellige Abschnitt. Mehrere kurze Abfahrten bringen Entspannung, diese hält aber nicht lange, da sofort danach wieder steile Rampen (im Schnitt aber nur noch um die 8 %) warten. Dieses Spielchen begleitet uns auf den folgenden gut 9 km. Wobei die Abfahrten tendenziell länger werden und die letzte Rampe vor der Hochebene dann doch eher kurz und auch flacher ist. In diesem Abschnitt passieren wird neben Valdenogher auch noch Spert – der wohl größte Ort an der Auffahrt – mit Einkehr und Verpflegungsmöglichkeit, Campon und Pian Osteria. Auf den etwas über 13 km bis zum Pian Cansiglio haben wir dann doch gut 700 Hm überwunden.
Jetzt wird es endlich einmal angenehm flach und wir rollen vorbei an einem Kriegsdenkmal (auch hier tobte der Wahnsinn des Ersten Weltkriegs) den letzten flachen 120 Hm bis zum Pass entgegen. Dieser letzte sanfte Ansteg wird praktisch zur Gänze im Wald absolviert. Kurz nach dem Abzweig zum Monte Pizzoc (ca. 1550 m – schaut auch wieder ziemlich steil aus) erreichen wir dann unvermittelt das Ortsschild La Crosetta und kurz danach die paar Häuser auf der Passhöhe.

Traumhaft schön ist dann die Abfahrt nach Vittorio Veneto: knapp 1000 Hm auf gutem Aspahlt, meist nicht sehr steil, häufig gut einsehbare Streckenabschnitte, fünf schöne weite Kehren und immer wieder Tiefblicke auf die Ebene des Veneto. Radlerherz was willst du mehr ?

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01:19:24 | 21.06.2019
gws
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