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Passo Rolle (1970 m) Passo del Roli, Rolandsattel

Passschild mit Cimon della Pala.

Auffahrten

Von comrades – Die wunderschön angelegte Südostauffahrt von Fiera di Primiero zieht sich über 22,1 km mit einer ziemlich gleichmäßigen Steigung von etwa sechs bis acht Prozent bis zur Passhöhe.
Spannend ist dieser Anstieg ganz früh in der Saison, etwa Anfang Mai, wenn im Tal schon die Obstbäume blühen und ganz oben noch drei Meter hohe Schneewände links und rechts der Straße stehen. Im Gegensatz zu den bekannteren Dolomitenpässen stört deutlich weniger Verkehr die Ausblicke auf die Pala di San Martino (2982 m), die Cima della Vezzana (3192 m) und den Cimon della Pala (3184 m). Der Anstieg beginnt an der Abzweigung zum Passo Cereda und führt anfangs nur leicht ansteigend, dafür ganz gerade nach Siror. Dort überquert man den Torrente Cismon, und schon folgen die ersten beiden Kehren. Danach führt die Straße lange am Hang entlang, bis zwei Doppelkehren folgen. Bald danach ist der Ortsbeginn von San Martino di Castrozza, etwa auf halbem Weg zum Pass erreicht. Ein menschenleeres Skiresort (13,1 km) – zumindest wenn die Lifte still stehen, doch am Ortsanfang befinden sich einige nettete Cafés.
Am Ortsausgang nimmt die Steigung wieder zu, denn durch das Ortszentrum hindurch war es etwas flacher – die gewohnte Steigung hat uns wieder.
Immer dichter folgen die Kehren nun aufeinander, zwischen Kilometer 15,6 und 17,8 durchfährt man acht Kehren, die im lichten Wald auf einer schiefen Ebene übereinander liegen. Nach weiteren zwei Kehren auf dem nächsten Kilometer folgen vier wunderschön übereinander gelegte Kehren am nun etwas steileren Hang, die man in der Folge noch ausgiebig von oben bewundern kann. Man hat in diesem Abschnitt irgendwann den Eindruck, das dicke Ende muss noch kommen, aber das Gegenteil ist der Fall.
Ab Kilometer 20 geht die Steigung immer mehr zurück, und schließlich steigt die Straße nur noch ganz leicht durch die hochalpine Bilderbuchlandschaft an. Erst rund 400 m vor dem höchsten Punkt und kurz vor der letzten Kehre beginnt noch einmal ein knapp fünfprozentiges Stück. Gleich nach der Kehre steht das Passschild auf dieser Seite, der höchste Punkt liegt jedoch ein gutes Stück weiter mitten zwischen den Hotel- und Liftanlagen auf dem Pass. Das schönere Passfoto kann man jedoch am anderen Ende der Passsiedlung machen, wo sich hinter dem Passschild gut die Häuser verstecken lassen und nur noch der Cimon della Pala sowie der stolze Recke mit im Bild sind.
Diese Beschreibung wurde ergänzt von Roli Mail an Absender, der den Pass einen Tag, nachdem die Beschreibung von comrades online ging, befahren hat.

44 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:11:00 | 10.08.2013
Ziemie
Mittlere Zeit
01:32:54 | 18.05.2016
HefeHell
Dolce Vita
01:45:00 | 23.06.2014
Passjäger
Von gws – Die gut 20 Kilometer lange Auffahrt (mit einer durchschnittlichen Steigung von nicht einmal 5 %) zum Rollepass ist klar dreigeteilt. Einem ersten steileren Teil nach Bellamonte folgt eine ziemlich flache Passage entlang des Lago di Paneveggio, einem Stausee auf 1450 m Höhe. Nach der Abzweigung zum Passo Valles wird es dann im Schlussanstieg wieder etwas steiler, ohne aber jemals zweistellige Prozentwerte zu erreichen.

Mitten im Ort Predazzo (1010 m) gibt es zwei Abzweigungen in Richtung Rollepass: von Süden kommend kurz nach der Brücke über den Travignolobach bei einem Pseudokreisverkehr oder von Norden her kommend bei der ersten Kreuzung nach der markanten Kirche im Ortszentrum. Beide Straßen beginnen sofort leicht zu steigen und vereinigen sich nach knapp einem Kilometer am östlichen Ortsrand.
Hier beginnt der erste steilere und auch recht sonnige Streckenabschnitt. Auf diesen 5 km bis zum Ortsteil Bellamonte werden gleich einmal knapp 400 Höhenmeter überwunden, was einer Durchschnittssteigung von 8 % entspricht. Zunächst zieht sich eine lange Rampe entlang der Nordseite des Tals bergauf. Es folgen vier etwas flachere und auch recht sonnig gelegene Kehren, bevor die Steigung wieder auf bis zu 10 % anzieht und erst in Bellamonte wieder nachlässt.
Am Ortsende von Bellamonte hat man das erste Mal die imposante Silhouette des Cimon della Pala (3184 m) vor sich. Die Straße führt jetzt sogar kurz einmal bergab, und es beginnt der acht Kilometer lange flache Teil der Strecke, in dem lediglich 150 Höhenmeter in zwei kurzen Anstiegen mit maximal 5 % zu überwinden sind. Die Straße verläuft größtenteils an der steilen Nordflanke oberhalb des Stausees durch den Wald. In Paneveggio lichtet sich kurz einmal der Wald und gibt so den Blick auf dem nördlichen Teil der schon deutlich näher gerückten Palagruppe frei.
Die Steigung nimmt jetzt auch wieder deutlich zu. Kurz vor der Abzweigung zum Passo Valles (ca. 1520 m) wird es noch einmal flacher, bevor wir den Schlussanstieg mit 4 bis 7 % und damit die letzten gut 400 Höhenmeter erklimmen. In diesen Abschnitt durchfahren wir noch weitere acht Kehren. Die ersten sechs Kehren liegen noch angenehm schattig im Wald, die letzten zwei befinden sich im sonnigeren Almgebiet (nach der Malga Rolle) kurz unterhalb der Passhöhe.
Auf der letzten Geraden hin zur von Tourismuskomplexen gesäumten Passhöhe fährt man wieder direkt auf die Palagruppe zu – für mich einer der schönsten Ausblicke (mal abgesehen von den inzwischen glanzlosen Hotelbauten) bei einer Passankunft nicht nur in den Dolomiten.

51 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:59:30 | 02.07.2011
tdfcb99
Mittlere Zeit
01:15:05 | 09.07.2011
gigi
Dolce Vita
01:40:00 | 27.05.2009
jm7102
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