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Passo Romezzano (1371 m)

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Rennradreisen von quaeldich.de

Rennradreise zum Romezzano

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Ligurien – Saisonauftakt in Chiavari vom 28.03. bis 04.04.2020

Auffahrten

Von majortom – Die Straße SP654 macht zwischen Rezzoaglio und Santo Stefano d’Aveto einen kleinen Abstecher ins Gramizza-Tal, wo sie im gleichnamigen Ort Gramizza den gleichnamigen Bach Gramizza mittels einer Brücke überquert. Aus Richtung Rezzoaglio kommend, findet man vor der Brücke die Abzweigung zum Passo del Chiodo, gleich hinter der Brücke rechts eine Abzweigung nach Alpicella, die zum Passo Romezzano führt. Sofort nach der Abzweigung müssen wir uns an einer Weggabelung für die rechte Alternative entschieden, auch sie ist nach Alpicella ausgeschildert.
Alpicella ist auch gleich unser erstes Zwischenziel, das nach 1,8 km mit mäßiger Steigung und einer Doppelkehre erreicht ist – ein verschlafener kleiner Ort. Gleich darauf werden wir mit einer ersten Rampe konfrontiert, die bis Kilometer 3,5 mit Steigungen von 12–13 % aufwartet. Entschädigt werden wir jedoch mit Ausblicken in die wildromantische und einsame ligurische Bergwelt. Etwas Erholung ist dann im folgenden Abschnitt bis Villaneri (6,0 km) angesagt. Die Steigung pendelt sich zunächst bei knapp unter 10 % ein, dann folgt sogar ein Flachstück am Hang entlang.
Das dicke Ende folgt dann nach Villaneri. Unvermittelt schraubt sich die schmale Straße nun wieder mit bis zu 15 % in die Höhe, während die Umgebung langsam immer felsiger und unwegsamer erscheint. Hat man schon den einen oder anderen Pass in den Knochen, ist das eine wirklich mörderische Rampe. Man meint jedoch auch schon den nahenden Bergkamm, auf dem die Grenze zwischen Ligurien und der Emilia-Romagna verläuft, erahnen zu können, und behält recht. Nach insgesamt 8 km erreicht man die Einmündung auf die Kammstraße, und somit auch den Passo Romezzano.
Den 1458 m hohen und nur etwa 2 km entfernten Passo del Chiodo erreicht man dann auf der Kammstraße in Richtung Süden. Wer der Meinung ist, diesen Pass nun geschenkt zu bekommen, sollte sich zumindest einer kurzen etwa 10-prozentigen Rampe bewusst sein, die es zu diesem noch zu überwinden gilt. Empfehlenswert ist jedoch trotz teilweise sehr schlechter Straße die landschaftlich wunderschöne Abfahrt vom Passo del Chiodo ins Val Taro nach Südosten.

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00:51:45 | 31.03.2019
renew9215
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