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Pasul Tărtărău (1678 m)

Auffahrten

Von sibiu_trisor – Nach dem Urdele ist der Tărtărău ein Runterzieher: Links und rechts nichts als Tannen und Fichten, und das ändert sich bis zur Passhöhe auch nicht. Wo mal eine Lücke im Wald ist, sieht man niedrige Berge, die viel harmloser aussehen als die um den Pasul Urdele herum.

Hinter der Passhöhe fällt die Straße nicht allzu lang ab bis zum Stausee Barajul Oașa, der etwa 1300 m hoch liegt. Hinter dem See zieht sich die Transalpina wie Hechtsuppe durch die Schlucht des Sebeș. Unterhalb der 1100 m stehen wieder Laubbäume am Fluss, die immer mehr die Oberhand gewinnen, je tiefer man kommt – ist ja logisch. Natürlich ist das Tal wildromatisch, aber irgendwie nicht so dramatisch wie der Pasul Urdele. Die Berge werden immer niedriger, erste Ortschaften fliegen vorbei, und in Săsciori ist dann alles vorbei, man ist praktisch im Siebenbürgener Becken angekommen.

Tipp: Anstatt die Transalpina bis Siebenbürgen durchzufahren, kann man an der Kreuzung vor Obârșia Lotrului auch links anstatt rechts abbiegen. Die 200 Hm bis zum Pasul Groapa Seacă (wie am Tărtărău immer von einem Weihnachtsbaum zum anderen) sind schnell weggedrückt.
Dann kommt eine ziemlich lange Abfahrt auf teils miesem Belag, aber spannender als am Tărtărău, weil es durch eine enge Schlucht geht, bis nach Petroșani im weiten Tal des Jiu. Von da aus hält man sich wieder nach Süden und fährt durch die wunderbare Schlucht des Jiu, die als Nationalpark Defileul Jiului ausgewiesen ist.
Das Jiu-Tal ist also am Oberlauf breiter als weiter unten, und die Schlucht trennt den Parang von den Vâlcan-Bergen (Munții Vâlcan) und endet vor Bumbești-Jiu, von wo aus man sich am Südrand der Karpaten entlang wieder nach Novaci durchschlagen kann. Leider ist die Runde Urdele – Groapa Seacă – Defileul Jiului über 200 km lang, also schwierig an einem Tag zu machen, aber landschaftlich so mit das Größte, was es im Südosten Europas gibt.

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Von Sebes (Mühlbach) geht es das Flusstal entlang, die Steigung ist hier kaum zu spüren. Nach etwa 20 km erblicken wir auf der rechten Seite ein Kraftwerk mit einem kleinen Stausee, und die ganze Szenerie wirkt wie ein Tal in den Alpen. Bis hierher ist der Asphalt auch ausgezeichnet, danach sind leider immer wieder ein bis zwei Meter weggespült.
Bis zum zweiten Stausee (Tau) steigt die Straße gemächlich weiter bis auf 780 m Höhe. Nach einigen flachen Kilometern entlang des Sees geht es weiter hinauf bis zum nächsten Stausee auf 1200 Metern Höhe, wo man rechts über den Damm fahren muss. Es geht den idyllischen Oasa-Stausee entlang. Hier gibt es auch mehrere Restaurants und Pensionen. Höhenmeter macht man allerdings auf den kommenden 10 KIlometern fast keine.
Am Ende des Sees ist dann eine Schotterpassage von einem knappen Kilometer zu absolvieren und hier steigt die Straße wieder merklich an. Nach wenigen Kilometern moderater Steigung ist es geschafft und der Tărtărău erreicht, von wo es hinunter nach Obarsa Lotrului geht. Hier kann man dann entscheiden, ob es weiter Richtung Urdele oder doch hinunter nach Brezoi oder Petrosani gehen soll.

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