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Peterberg (584 m)

Sankt Wendeler Land, Saarland.
Peterbergkapelle.
Der Peterberg befindet sich im nördlichen Teil des St. Wendeler Landes und stellt mit seinen 584 m eine der höchsten Erhebungen des Saarlandes dar. Sein Gipfel ist als solcher schwer auszumachen, vielmehr verfügt der Berg über ein relativ ausgedehntes Hochplateau.
Auf diesem Plateau befinden sich diverse Bauwerke, unter anderem eine Kapelle (Peterbergkapelle) sowie eine Sternwarte. Außerdem ist am Peterberg die einzige Skipiste/Sommerrodelbahn des Saarlandes angesiedelt.

Der Berg ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Insgesamt führen drei verschiedene asphaltierte Wege bis hinauf auf das Plateau. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl von Kombinationen, welche sich irgendwann im Verlauf des Anstieges treffen.
Als Trainingsgebiet ist der Peterberg sehr vielseitig: die Strecken weisen unterschiedliche Charakteristika auf. Beispielsweise ist der Anstieg ab Primstal vergleichsweise lang und flach, während man von Eiweiler aus eine kurze und steile Strecke hinter sich zu bringen hat.
Erfreulicherweise ist der Berg nicht zuletzt aufgrund seiner Lage (das nördliche Saarland ist weniger stark besiedelt als der südliche Teil des Bundeslandes) schwach frequentiert, so dass man sich während der Auffahrt oft frei von jeglichem motorisierten Verkehr bewegen kann.
Wundert Euch nicht, wenn die Höhenmeter der einzelnen Auffahrten sich nicht immer zu 584 m summieren. Dies liegt am eingangs bereits genannten Hochplateaucharakter, den der Peterberg hat. Es wird also nicht von allen Seite die genau gleiche Höhe erreicht.
Für die Beschreibung danken wir pmaier Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südwestanfahrt ab Primstal4,7 km260 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Südostanfahrt ab Eiweiler 2,3 km177 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Nordanfahrt ab Braunshausen 2,8 km194 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Südwestanfahrt ab Primstal  4,7 km / 260 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Der Anstieg beginnt auf einer Höhe von 323 m in der Bergstraße in Primstal, welche von der Hauptstraße aus (von Theley bzw. Selbach kommend) erreichbar ist. Hier weist auch ein Wegweiser auf den Peterberg bzw. auf dessen Sternwarte hin.
Nach ungefähr 900 m geradeaus hat man alle Häuser hinter sich gelassen und überquert eine Autobahnbrücke der A1. Ab hier beginnt einer der landschaftlich schönsten Anstiege des St. Wendeler Landes: da der Streckenrand kaum von hohen Bäumen umgeben ist, kann man immer wieder reizvolle Ausblicke weit in die Umgebung erhaschen.
Im Verlauf der Auffahrt folgt die Straße mehreren Richtungswechseln und trifft auch mit anderen Straßen zusammen. Als Faustregel zur Wegefindung gilt: immer der asphaltierten Straße folgen, welche bergauf führt.
Nach 3,8 km hat man den höchsten Punkt der Strecke in der Nähe einer Gaststätte erreicht. Während der gesamten Auffahrt verläuft die Steigung mit 5 bis 6 % relativ gleichmäßig. Es gibt jedoch auch einige Flachstücke sowie einige steilere Passagen, die aber nie für längere Zeit im zweistelligen Prozentbereich liegen. Durch das Fehlen von Bäumen sowie durch die vorhandenen Richtungswechsel ist man jedoch Wind und vor allem Hitze relativ schutzlos ausgeliefert. Drei statt zwei Härtesterne sind es auch deshalb, weil für das Saarland relativ gesehen vergleichsweise viele Höhenmeter zu überwinden sind.
Für die Beschreibung danken wir pmaier Mail an Absender

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Südostanfahrt ab Eiweiler   2,3 km / 177 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Start ist in Eiweiler auf einer Höhe von 389 m im Bosener Weg, welcher von der Hauptstraße aus erreichbar ist (erste Straße rechts von Neunkirchen/Nahe kommend). Nach 200 m mit mäßiger Steigung biegen wir links in die Straße In der Klaus ab. Hier beginnt auch schon der härteste Teil der Steigung: die nächsten 350 m haben durchschnittlich 13 % Steigung (maximal 18 %), teilweise muss diese Strecke auf Buntsteinpflaster zurückgelegt werden.
Dann folgt für die nächsten 200 m ein Abschnitt mit 7 %, wobei man auf der rechten Seite liegend einen Bauernhof passiert. Auf dem darauf folgenden Kilometer liegt die Steigung fast immer im zweistelligen Prozentbereich (maximal 14 %). Erschwerend kommt hinzu, dass an dieser Stelle der Aufstieg ohne jegliche Kurven erfolgt, was psychologisch nicht wirklich von Vorteil ist.
Hat man die Passage jedoch hinter sich gelassen, ist das schlimmste geschafft. Die Steigungswerte der letzten 550 m liegen im Bereich von 2 bis 8 % und stellen keine Herausforderung mehr dar.
Hat man den höchsten Punkt der Strecke hinter sich gelassen, erblickt man nach wenigen hundert Metern die Peterbergkapelle auf seiner linken Seite. Hier kann man links zurück nach Primstal bzw. Eiweiler abfahren. Der rechte Weg führt nach Braunshausen.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Schaumquäler Mail an Absender0 h 42 m 00 s14.06.2011

Nordanfahrt ab Braunshausen   2,8 km / 194 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Start der Anfahrt ist am Bürgerhaus in der Peterbergstraße (Höhe: 384 m). Die Straße ist leicht zu erreichen, indem man von den Orten Kastel bzw. Nonnweiler aus kommend, der hinweisenden Beschilderung („Sport- u. Freizeitpark Peterberg”) folgt. Die ersten 250 m der Steigung beinhalten Prozentwerte von 6 bis 10 %. Nachdem man diese hinter sich gebracht hat, beginnt auch schon der schwerste Abschnitt des Anstieges: die nächsten 300 m weisen eine Durchschnittssteigung von 10 % (maximal 16 %) auf. Allerdings flacht die Steigung nach Passieren diverser Kurven und Serpentinen immer mal wieder kurzzeitig ab.
In diesem Steilstück ist auch eine Wegegabelung enthalten, wir biegen an dieser Stelle links ab (die rechte Abbiegung führt zur Sommerrodelbahn bzw. zur Skipiste).
Kurz darauf passieren wir das Gästehaus des saarländischen Fußballverbandes. Etwa ab dieser Stelle nimmt die Steigung spürbar ab. Den schwersten Teil des Anstieges hat man somit hinter sich gelassen, der schönste Part soll erst noch später mit einem Waldgebiet folgen.
Die nun folgenden 500 m haben Steigungswerte von 2 bis 8 %, es wird abwechselnd immer mal wieder flacher bzw. steiler. Gerade in diesem Abschnitt lohnt es sich, den Blick nach links und rechts schweifen zu lassen, da dieser dann weite Aussichten in die Umgebung bzw. auf den Peterberg selber zulässt.
Hat man die Passage gemeistert, steht der noch schönere finale Teil der Auffahrt an. Aus der Straße wird ein Sträßchen, und man fährt in ein idyllisches, dicht bewaldetes Gebiet ein. Spätestens hier nimmt der motorisierte Verkehr spürbar ab. Die Steigung weist für den gesamten Abschnitt recht angenehme Durchschnittswerte von 6 bis 7 % auf. Höhepunkt des Abschnitts sind sicherlich drei Serpentinen, welche das Sträßchen im Verlauf des weiteren Aufstieges zu bieten hat. Ebenfalls angenehm: durch die dichte Bewaldung ist man ideal vor allzu großer Hitze geschützt. Aber Vorsicht ist geboten, denn abhängig von der Jahreszeit können hier Mückenschwärme zu einem richtigen Problem werden.
Hat man den Wald (Abschnittslänge 1550 m) durchfahren, so ist man auf dem Peterberg angekommen und muss nur noch einige Meter zurücklegen, bis der höchste Punkt der Anfahrt mit 578 m Höhe erreicht ist.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Schaumquäler Mail an Absender2 h 16 m 00 s14.06.2011