Špičácké sedlo (975 m)

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Špičácké sedlo (975 m)
Spitzbergsattel

Böhmerwald, Plzeňský kraj/Region Pilsen.
Nordanfahrt: Die Kirche von Hojsova Stráž.
Der Špičácké sedlo (auf Deutsch Spitzbergsattel) ist ein Pass im tschechischen Teil des Böhmerwalds nahe der deutschen Grenze, der zwischen den Bergen Pancíř und Špičák (1202 m Höhe) liegt. Über den Sattel führt eine Straße, die die Ortschaften Železná Ruda (Markt Eisenstein) im oberen Tal des Großen Regen (auf Tschechisch Řezná) und Zelená Lhota miteinander verbindet. Ein paar Meter nördlich der Passhöhe biegt eine Nebenstraße auf die Anfahrt von Zelená Lhota her ein, die im oberen Tal der Úhlava (auf Deutsch Angel) hinaufführt, so dass der Špičácké sedlo drei Anfahrtsvarianten hat. Zu den oben genannten Flüssen sei erwähnt, dass sie beide am Pancíř entspringen, die Wasser des Großen Regen aber über die Donau ins Schwarze Meer fließen, während die Úhlava über Moldau und Elbe in die Nordsee entwässert. Ergo führt über den Paß eine der großen europäischen Wasserscheiden.
Der Špičácké sedlo ist zwar keine 1000 m hoch gelegen, aber dennoch einer der Höheren unter den Übergängen im Böhmerwald. Wem die Höhe des Sattels nicht ausreicht, der muss die dort abzwiegende Stichstraße zum Gipfel des Pancíř nehmen.
Auf der Südseite des Passes hat sich um die Ortschaften Železná Ruda und Špičák (das gibt es auch als Dorfausgabe) herum ein recht großes Wintersportzentrum entwickelt, dessen Pisten sich fast alle an den Flanken des Špičák (jetzt ist der Berg gemeint) erstrecken. Aber auch im Sommer ist Železná Ruda ein beliebtes Ziel zum Wandern oder einfach nur Ausspannen. Natürlich hat man in Železná Ruda nicht schon seit Urzeiten vom Tourismus gelebt, vielmehr bauten die Einwohner des Städtchens früher in der Gegend Eisenerz ab und produzierten auch Glas.
Die Hinwendung der Region zum Tourismus ist auch auf der Passhöhe des Špičácké sedlo nicht zu übersehen, dort stehen nämlich ein paar Hotels und Restaurants. Wer nach Überquerung des Passes nach weiteren Aufgaben sucht, dem sei gesagt, dass man von Železná Ruda aus über den Übergang Starý Brunst nach Innertschechien gelangt, während jenseits der Grenze von Bayerisch Eisenstein aus die Arberstraße befahren werden kann.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Südanfahrt von Železná Ruda  4,2 km / 220 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Železná Ruda
Diese Anfahrt zum Špičácké sedlo ist weder lang noch schön noch sportlich anspruchsvoll, weswegen man sich kurz fassen kann. Der Abzweig nach Špičák in der Nähe des westlichen (unteren) Ortsendes von Železná Ruda ist unübersehbar. Die Straße führt sanft ansteigend unter einer Brücke hindurch und dann durch ziemlich offenes Gelände auf Špičák zu.
Špičák ist ein recht langgezogenes Dorf, ohne dass ein Ortskern erkennbar wäre. Sprich am Straßenrand wechseln sich bei anziehender Steigung einzelne Häuserreihen mit Baumgruppen ab. Vor sich sieht man den von Skipisten zerfressenen Bergwald der Flanken des Berg Špičák. Auf dem vierten Kilometer ist man ein längeres Stück im dichten Wald unterwegs. Sobald auf der linken Straßenseite ein großes Gebäude im pseudoalpinen Stil auftaucht, hat man den Bereich der Passhöhe mit den oben erwähnten Hotels und Restaurants schon erreicht.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Peterjobst Mail an Absenderohne Zeit22.08.2011

Nordanfahrt von Zelená Lhota  12 km / 445 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Zelená Lhota
Die nackten Zahlen dieses Anstiegs lassen die Vermutung zu, dass es sich hier um einen reinen Rollerberg handelt. Dies trifft auch für die letzte Hälfte zu, da es dort fast flach bis zum höchsten Punkt geht und kaum noch einen Höhenmetergewinn zu verzeichnen ist.
Doch die restlichen Höhenmeter wollen hart erkämpft werden und tummeln sich geballt auf den ersten knapp 5 km. Im kleinen Ort Zelená Lhota bleiben wir auf der breiten Straße, wo nach Durchfahren einer Rechtskurve eine längere Gerade beginnt, die gleich zu Beginn die Höchststeigung aufbietet. Vorbei an einem Restaurant und einer Pension kurbelt man dieses fiese Steilstück hinauf, bis man aus dem Wald herausgefahren ist und es langsam etwas flacher wird. Die folgende lange Gerade bringt uns schnurstracks zu einer Eisenbahnbrücke, die durchfahren wird, und in den Wald, wo die Steigung wieder deutlich zulegt. Bei relativ gleichmäßiger Steigung wird die einzige, weit angelegte Kehre durchfahren, nach der es langsam aus dem Wald in die Ortschaft Hojsova Stráž geht, die nach 5 km durchfahren wird. Von hier sind es nur noch wenige steile Meter, bis eine Kuppe im Freien erreicht ist. Noch kurz fahren wir durch Wiesen, dann tauchen wir wieder ein in ein Waldstück, wo es flach und recht kurvig bis zum Spitzbergsattel geht.
Für die Beschreibung danken wir tobsi Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Peterjobst Mail an Absenderohne Zeit10.08.2007
Bussi Mail an Absenderohne Zeit06.08.1994
Nad Mail an Absenderohne Zeit02.06.2011
tobsi Mail an Absenderohne Zeit24.09.2011

Alternativnordanfahrt über Hamry na Šumavě  11 km / 455 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Alternativnordanfahrt über Hamry na Šumavě
Diese Variante der Auffahrten zum Špičácké sedlo verläuft auf einer ruhigen, wenn auch nicht allzu aussichtsreichen und etwas holprigen Nebenstraße. Man findet den Ausgangspunkt der Auffahrt, indem man in Zelená Lhota der Auschilderung nach Hamry folgend auf einer schmalen Straße oberhalb des Stausees Nýrsko so lange pedaliert, bis die Straße hinter einer Brücke über die Úhlava beginnt anzusteigen.
Die ersten Kilometer der Auffahrt sind geprägt von kurzen Rampen, zwischen denen lange Flachstücke liegen. Die Landschaft in diesem unteren Teil des Tals der Úhlava besteht aus Wiesen und kleinen Baumgruppen. Zur rechten Hand ragen die Flanken des Künischen Gebirges ( Královský Hvozd auf Tschechisch) empor, das neben dem Hohen Bogen (siehe Schwarzriegel) einer der nördlichen Ausläufer des Böhmerwalds ist und über dessen Kamm die Grenze zwischen Deutschland und Tschechien verläuft.
Hamry, dessen deutscher Name „Hammer“ lautet, ist ganz eindeutig eine Streusiedlung, so dass man immer wieder kleine oder größere Häusergruppen passiert. Tatsächlich tauchen gerade dann Gebäude auf, wenn man meint, Hamry hinter sich gelassen zu haben. Irgendwann ist aber tatsächlich Schluss mit Hamry, und das letzte Zeichen menschlicher Besiedelung ist ein Gasthaus ein Stück oberhalb von dieser verfallenen Fabrik.
Das Tal ist mittlerweile zusammengeschnürt, und die Straße, die immer mal wieder über die Úhlava führt, komplett von Wald umgeben. Ab Kilometer 7 liegt die Steigung dann ziemlich konstant bei 6 %. Sollte man aus dem Wald heraus ein merkwürdiges Rauschen hören, so muss man sich keine Sorgen wegen eines eventuellen Hörsturzes machen; vielmehr ist es so, dass im Talgrund das obere Ende eines Eisenbahntunnels unter dem Špičák hindurch liegt.
Um Kilometer 10 herum schlägt die Straße ein paar Haken am Berghang, die das Ende der Auffahrt einläuten. Kurz dahinter biegt man ein auf die Hauptstraße über den Špičácké sedlo und ist somit die letzten Meter unterwegs auf der oben aufgeführten Nordanfahrt von Zelená Lhota.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
bayerwaldradler Mail an Absenderohne Zeit28.06.2010
pj Mail an Absenderohne Zeit19.08.2006
Peterjobst Mail an Absenderohne Zeit11.09.2011