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Pico do Arieiro (1818 m)

Rennradroute zum Pico do Arieiro von Osten 15.

Auffahrten

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Von Rieslingpower – Startpunkt ist der Kreuzungspunkt der ER102 und ER202 direkt bei dem Ort Ribeiro João Gonçalves. Dort muss man der Ausschilderung nach Poiso auf der ER202 Richtung Westen folgen.
Die Straße ist recht gut ausgebaut, und schon bald sieht man auf der rechten Seite die für Madeira typisch gewordenen Eukalyptusbäume. Dann geht es kurvig etwas steiler bergauf in bewaldetes Gebiet. Nach rund drei Kilometern verlässt man den Wald und hat bei Kilometer 4 fast 400 Hm geschafft. Nach einem weiteren Kilometer kommt ein Schild Richtung Poiso, dem man weiter geradeaus folgt.
Bei Kilometer 7 erreicht man ein Plateau mit Nadelgehölz. Danach geht es leicht bergab, und ein Wegweiser führt uns geradeaus Richtung Pico do Arieiro. Sodann folgt am Paso de Poiso (1400 m) die Kreuzung zur ER103, die in Nord-Süd-Richtung der Insel verläuft.
Wir überqueren die Kreuzung und bleiben weiter auf der ER202, die uns weiter Richtung Gipfel führt. Dabei geht es auch mal leicht bergab, und drei Kuhgitter sollten beachtet werden, sind aber kein Hindernis. Nach 10 km sind 730 Hm hat man es geschafft, und man taucht ein in das Bergpanorama Madeiras. Wald gibt es hier nicht mehr. Zur Linken führt der Blick Richtung Funchal, Madeiras Hauptstadt an der Südküste.
Kurz vor dem Gipfel bei Kilometer 14 wird die Landschaft noch karger, und rötliche Gesteinsstrukturen brechen durch. Hier und da blühen im Sommer in leuchtendem Violett Blütenstände vom Madeira-Natterkopf.
2010 wurde eine neue Bergstation gebaut, es gibt dort auch eine einfache Möglichkeit zur Einkehr. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Holzpodest, das einem einen atemberaubenden Blick über das Bergpanorama erlaubt. Zur Linken blickt man in eine Schlucht zum Bergdorf Curral das Freiras. Oft ist es nebelig oder dunstig in dieser Höhe, daher sollte man unbedingt die passende Kleidung mitnehmen.
Wenn es das Schuhwerk erlaubt, sollte man ein paar Minuten den Wanderweg Richtung Pico Ruivo (1860 m), Madeiras höchstem Berg, laufen. Für Wanderfreunde ist die ganze Tour ein echter Leckerbissen. 750 Hm werden auf 10 km dieser Königstour in fünf Stunden bewältigt, obwohl das Ziel nur 44 Höhenmeter höher liegt! Es geht also dauernd bergauf und ab. Es lohnt sich!


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01:14:10 | 20.06.2010
Rieslingpower
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Von Bergziegenmutant – Man könnte natürlich auch in Funchal am Meer starten (was zusätzliche steile 550 Hm bedeuten würde), aber wer fährt schon gerne durch eine Großstadt – auch wenn diese sehr steil am Berg liegt.
Wir beginnen die Tour deshalb in Monte, dem Startort der Korbschlittenfahrer. Mit diesem traditionellen Transportmittel wurden früher Waren und Menschen flott runter nach Funchal gebracht. Heute ist dies ausschließlich gegen viel Bares den Touristen vorbehalten, was – vor allem wenn eines der zahlreichen Kreuzfahrtschiffe in Funchal anlegt – zu einem unglaublichen Menschenauflauf mit Touristenschlangen führt.
Nach Monte kann man elegant mit der Seilbahn von der Uferpromenade von Funchal aus hoch schweben. Dann von der Bergstation nach links am Startplatz der Korbschlitten vorbei zum zentralen Dorfplatz am Largo da Fonte. Dort starten wir unsere Tour zum Arieiro.
Vom Largo da Fonte fahren wir auf der ER103 gleich sehr steil hoch durch den oberen Teil von Monte. Es herrscht ab hier merklich weniger bis kaum Verkehr. Nach 400 Meter passieren wir die Snack-Bar Monte Verde. Diese kann der Autor empfehlen: gutes Frühstück und fast nur einheimische Gäste. An der Snack-Bar geht es nun geradeaus hoch.
Einen Kilometer nach dem Start verlassen wir Monte und fahren in eine Schlucht ein. Wir passieren die Gärtnerei Tulipa und fahren anschließend über vier Kehren steil den wild bewucherten Hang hoch. Wir haben immer eine gute Sicht über die Inselhauptstadt Funchal.
Nach 1,5 km ignorieren wir einen Abzweig nach Camacha und bleiben weiter auf der ER103 Richtung Santana/Ribeiro Frio. Nach 600 kurvigen Meter kommen zwei weitere Kehren.
Danach ist der erste steilere Abschnitt überwunden, und es kommt eine relativ flache Passage mit wenig Kurven. Es geht sanft den Hang hinauf durch ein Waldbrandgebiet mit verkohlten Stämmen, darunter grüner Farn.
Nach insgesamt 4,9 km erreichen wir den Parque Ecologico de Funchal. Ab hier wird es wieder steil und kurvig. Nach 1,6 Kilometern folgt ab der Hacienda der Fundaca Social Democrata de Madeira ein 600 m langes Flachstück. Danach geht es mäßig steil bis zur Passhöhe Passo do Poiso (1412 m), welche wir nach insgesamt 8,4 km erreichen. 700 m vor der Passhöhe ignorieren wir noch den Abzweig rechts runter nach Camacha (ER203).
An der Kreuzung auf der Passhöhe fahren wir links in die Stichstraße zum Pico Arieiro. Nach 400 Metern fahren wir aus dem Wald, und wir sind auf einer welligen, waldfreien Hochebene. Hier haben wir einen ersten Blick auf unser Ziel.
Auf den nächsten drei Kilometern geht es über das Hochplateau, mal flach, oft dann auch bergab, mal etwas steiler. Nach diesen drei Kilometern erreichen wir eine spektakuläre Stelle. Direkt vor uns der Pico Arieiro mit der unverkennbaren Radarkugel – rechts der Blick steil und schroff abfallend zum Meer mit Felsen in vielfachen Rot-, Gelb-, Braun- und Schwarztönen. Dazwischen die zahlreichen, grünen Schluchten. Wir erkennen den markanten Adlerfelsen, welcher fast 600 m senkrecht ins Meer abfällt. Vor uns ist die Straße direkt in den Felsen gehauen, und wir sehen den nun wieder steilen Verlauf bis zum Gipfel.
Jetzt sind es noch drei Kilometer bis zum Pico do Arieiro durch schroffe Hochgebirgslandschaft. Dort erwartet uns ein großer Parkplatz und eine Snack-Bar und eben die unnötige Militäranlage. Zum Gipfel sind es nur ein paar Meter zu laufen. Der grandiose 360-Grad-Rundblick ist aller Mühen wert.

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01:42:30 | 04.08.2015
Hirnrauskurbler
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Von Reinhard – Diese Auffahrt von der Küstenstadt Funchal über den Hangvorort Monte und den Paso do Poiso zum Arieiro ist vermutlich das Verschärfteste, was man als Rennradler in Europa fahren kann: Sie ist sowohl lang als auch steil als auch mit reichlich Höhengewinn gesegnet!
Details zum garstigen Steilstück am Anfang finden sich in der Beschreibung von Monte, der Rest ist identisch mit der obigen Teil-Südauffahrt von Monte. Dass die Summe einer kontinuierlich extrem steilen (>20 %) Auffahrt und einer sich unmittelbar anschließenden ausgewachsenen und immer noch überdurchschnittlich steilen Bergstraße das Nonplusultra für alle Selbstquäler darstellt, dürfte einleuchten.

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Dolce Vita
Von Reinhard – Erst im Oktober 2012 wurde diese neue Straße zwischen dem Eira do Serrado und dem Pico do Arieiro für den Verkehr geöffnet. Sie bietet nach Meinung des Autors die schönste Möglichkeit zum Arieiro oder auch zum Paso do Poiso zu gelangen, wenngleich die eigene Befahrung – bzw. Begehung – im November 2014 durch kräftigen Sturm vielmehr gefährlich und wenig genüsslich ablief. Die Straße verläuft fast vollständig oberhalb der Baumgrenze und liegt nur knapp südlich des Gebirgskammes, sodass der Wind nahezu unbehindert über sie hinweg wüten kann.
Bei Start in Funchal ergeben sich rund 23 Kilometer mit knapp 2000 Höhenmetern bis zum Arieiro. Wir wählen als Startpunkt dieser Auffahrt jedoch erst den ausgeschilderten Abzweig zum Arieiro keine zwei Kilometer vor dem Ende der Auffahrt zum Eira do Serrado. War es bis dorthin noch verhältnismäßig flach, so zeigen bereits die ersten Meter nach dem Abzweig, dass man auch bei neu angelegten Straßen auf Madeira nicht auf unzumutbare Steigungen verzichten möchte. Die ersten drei Kilometer sind gespickt mit Steigungen um 20 %. Immerhin hat man meist die komplette Straßenbreite zur Verfügung, denn bislang hat sich die Existenz dieses Kleinods noch nicht groß herumgesprochen. Die Vegetationsarmut erlaubt schon bald herrliche Blicke zurück auf die bereits befahrenen Straßenabschnitte und Richtung Küste.
Da die Straße nicht ohne Zwischenabfahrten auskommt, gibt es noch ein paar Höhenmeter extra im Vergleich zu allen anderen Anfahrten zum Arieiro. Nach neun Kilometern ist die Straße zwischen Poiso und Arieiro erreicht. Von hier fehlen nun nur noch knapp drei Kilometer und etwas über 200 Höhenmeter zum Gipfel.

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01:25:00 | 01.08.2015
Hirnrauskurbler
Dolce Vita

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