Pla d'Adet (1680 m)

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Pla d'Adet (1680 m)

Pyrenäen, Midi-Pyrénées.
immer noch 10%.
Pla d’Adet – ein Name, der uns nicht erst seit dem letzten Besuch der Tour de France 2005 im Radsport ein Begriff ist, als George Hincapie eine schwere Pyrenäenetappe hier oben gewann.
Als Stichstraße in ein Skigebiet steht die Rampe als Etappenziel bei der Tour neben weiteren bekannten Namen der Pyrenäen wie z.B. dem Plateau de Bonascre, dem Plateau de Beille, Lourdes-Hautacam oder Luz-Ardiden. Dem Besuch der Tour verdanken wir zumindest hier auch einen Belag der Extraklasse und die bekannt detaillierte Ausschilderung je Kilometer.
Beheimatet ist dieser Anstieg bei St. Lary-Soulan im Tal der Aure in der Nähe des Lac d’Aumar, der Westrampe zum Col d’Azet und der Ostrampen zur Hourquette d’Ancizan und zum Col d’Aspin.
Mit Ausnahme des wie gewohnt herrlichen Skiorts ganz oben ist diese Auffahrt sehr schön am Steilhang entlang, den gegenüberliegenden Col d’Azet ständig im Blick. Da auch vor allem im unteren Teil bis zu den Parkplätzen mit Steigungsprozenten nicht gegeizt wird, ist diese Auffahrt unbedingt einen Besuch wert (nicht zuletzt auch wegen der Abfahrt).
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostauffahrt von Vignec10,5 km860 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Nordostauffahrt von Vignec  10,5 km / 860 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostauffahrt von Vignec
Der eigentliche Anstieg beginnt in Vignec auf 820 m Höhe, alternativ kann man auch von Vielle-Aure starten, beide Straßen treffen sich jedoch gleich am Anfang hinauf nach Pla d’Adet.
Gleich die ersten 4 km bis Soulan sind bei durchschnittlich 10 % mit Spitzen bis 12 % die schwersten. Erleichternd ist jedoch der sehr schöne, leicht kurvige Streckenverlauf am Hang entlang, unten zwar nur mit einer Kehre, jedoch immer mit freier Sicht nach Westen über das Tal der Aure hinweg. Besonders im unteren Teil ist der Belag ein einziger Genuss, was die Steilheit auch ein wenig mindert.
Nach 4,5 km erreichen wir dann das kleine malerische Örtchen Soulan auf 1260 m Höhe, wo es für die nächsten 2 km dann ein kleines bisschen flacher wird. Nach diesem immer noch steilen Teilstück folgt die zweite Kehre, welche uns dann zum Ziel führt.
Fährt man hier geradeaus weiter, gelangt man zur Parkplatz-Landschaft des Skigebiets in dem kleinen Seitental, was dann im krassen Kontrast zur bis hier sehr schönen Auffahrt steht. Vom untersten Parkplatz zweigt nach Norden auch die kleine kehrenreiche Straße zum Col de Portet (2215 m Höhe) ab. Bis ca. 1700 m Höhe ist diese auch asphaltiert, wenn auch mit Splitt und der Hinterlassenschaft von Schafen und Kühen gesegnet. Danach führt nur noch Schotterbelag weiter zum sicher lohnenswerten Pass, solche Abenteuer sollte man aber eher nicht in den Abendstunden unternehmen, was für mich die Kehrtwende bedeutet hat.
Zurück bei den Parkplätzen sind es dann noch 3 leichtere Kilometer bis zur Skistation, welche ausnahmsweise mal nicht ganz so erschreckend aussieht wie viele ihrer Kollegen, jedoch im Sommer trotzdem ein trister Ort ist, der nicht zum verweilen einlädt. Eine kleine Schleife sollte man trotzdem fahren, um noch ein paar Fernblicke nach Westen und Norden einzufangen, und auch die Kehren zum Col de Portet sind ein verlockender Anblick.
Die Abfahrt ist dann noch das Sahnehäubchen und macht richtig Spaß – hier heißt es dann zur Abwechslung mal: Hauptsache bergab!
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.rafdel Mail an Absender0 h 50 m 05 s31.05.2011
2.Christian Heinzel Mail an Absender1 h 02 m 40 s25.08.2011
stb72 Mail an Absenderohne Zeit15.09.2005
DocNock Mail an Absenderohne Zeit13.06.2008
gyorgyigabor Mail an Absenderohne Zeit20.07.2010