Port du Boucharo (2270 m)

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Port du Boucharo (2270 m)
Col de Tentes, Port du Gavarnie

Pyrenäen, Midi-Pyrénées.
- Boucharo - Straße zum Port im Schatten. Der Zielpunkt ist die Scharte rechts
Die Sackgasse hinauf zum Port du Boucharo ist eine weitere Möglichkeit, in den Pyrenäen die 2000 m-Grenze auf asphaltierter Straße zu erreichen. Sie liegt auf der anderen Seite der Bergkette zum Lac d’Aumar, verbunden sind die Täler durch den Tourmalet.
Startpunkt ist hier Definitionssache. Im Prinzip ist Luz-St.-Sauveur als letzte Kreuzung in das Tal und gleichzeitig wesentlich bekannter als Ausgangspunkt der Westrampe zum Tourmalet zu wählen. Wählt man als Startpunkt Gèdre, sind etwas über 300 Hm abzuziehen.
Ab hier führt die breite Straße zuerst bis Gèdre auf etwa 1000 m, wo eine weitere Stichstraße auf über 2000 m zum dem herrlichen Cirque de Troumouse abzweigt. Von hier fährt man weiter auf der Hauptstraße bis Gavarnie auf ca. 1375 m Höhe. Gavarnie ist eines der touristischen Zentren Frankreichs, und jeder Franzose muss wohl einmal den berühmten Cirque de Gavarnie mit den über 400 m hohen Wasserfällen besichtigt haben (am besten auf einem Esel, den man hier buchen kann). Also Achtung: in Ferienzeiten ist hier die Hölle los.
Der Talkessel fällt ca. 2000 m ab und sollte auf jeden Fall zumindest kurz besucht werden. Verköstigung und Schnickschnack als Mitbringsel gibt es hier natürlich en masse.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostanfahrt von Luz-St.-Sauveur31 km1606 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Nordostanfahrt von Luz-St.-Sauveur  31 km / 1606 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Luz-St.-Sauveur
Startpunkt in Luz-St.-Sauveur ist direkt am Ende der Abfahrt vom Tourmalet. Die ersten 11 km bis Gèdre geht es bei flachen Prozentzahlen angenehm in der schönen Landschaft der Gorges de St. Sauveur in das Tal hinein (Gèdre kann man ab der Ortschaft Pragnères auch über eine kleine Nebenstraße erreichen, was die einsamere Variante mit zusätzlichen Höhenmetern darstellt).
Wenn man Glück hat, ist der Verkehr nicht weiter nennenswert, und man kann gemütlich pedalieren. Noch in Gèdre wird es kurz ein wenig steiler, und man darf die ersten beiden Serpentinen passieren. Danach flacht die Straße wieder ab, und wir fahren gemütlich weiter bis Gavarnie – Maximalsteigung bis hier vielleicht 7 bis 8 % – Durchschnitt ab Luz St. Sauveur unter 4 % auf nun schon 20 km. Nun wird es flach durch Gavarnie hindurch, am besten hält man sich an der rechten Seite, man fährt im Prinzip eine 180-Grad-Kurve durch den Ort.
Der eigentliche und für uns interessante Teil beginnt erst nach Gavarnie am Ende eines großen Parkplatzes (kann man auch als Startpunkt wählen bzw. definieren). Ab hier wird die Straße schmaler und nun auch steil und kehrenreich. An der ersten Kreuzung muss man sich nun links halten, die rechte Straße führt ins Seitental.
Die Steigung geht für die ersten zahlreichen Serpentinen teilweise nun auch in zweistellige Bereiche und bleibt steil, bis wir den ersten langen und recht eindrucksvollen Steilhang passiert haben. Da hier auch Felspassagen zu passieren sind, kann die Straße durch Geröll etwas verschmutzt sein, was bei der Abfahrt unbedingt beachtet werden sollte. Auf ca. 1850 Metern passieren wir die Station des Skigebiets mit einem großen Parkplatz und einem kurzen Flachstück zum verschnaufen (wohl der Hauptzweck der Straße) und um Murmeltiere zu beobachten, die sich hier zahlreich tummeln.
Hier enden die Kehren, und man fährt nun in eine Art Hochtalkessel hinein. Die Steigung nimmt aber recht schnell wieder deutlich zu, und die nächste kürzere Serpentinenpassage folgt zu unserem Vergnügen recht bald. Nachdem man diese passiert hat, sind wir endgültig auf der Hochebene, nun mit Blick auf den 3144 m hohen Le Taillon, den Grenzgipfel nach Spanien. Von hier sieht man den ersten Zielpunkt, den Col de Tentes auf ca. 2200 m. Hier ist ein großer Parkplatz und auch Ausgangspunkt, wenn man (Tipp) mal einen 3000er erklimmen will.
Vom Gipfel des Taillon hat man herrliche Ausblicke ringsum und besonders auf die landschaftlich völlig unterschiedliche spanische Seite der Pyrenäen. Wer Zeit hat, sollte auf jeden Fall die restlichen 2 km bis zum Port du Boucharo weiterfahren (lt. anderen Quellen scheinbar auch für Radfahrer verboten, den Autor hat aber niemand behelligt und ein Schild ist auch nicht aufgefallen), von wo man auch nach Spanien blicken kann.
Die Straße ist ab hier für Autos unpassierbar, da zum Teil mit großen Felsbrocken übersät. Als Radler kann man sich jedoch manchmal recht mühselig hindurchschlängeln. Zunächst verlieren wir wieder ein paar Meter, bevor es zunächst flach und dann wieder etwas stärker ansteigend die letzten 80 Hm zu bezwingen gilt. Das Ziel ist eine große grasbewachsene und geröllübersähte Scharte auf der französisch-spanischen Grenze, ein Platz zum verweilen mit herrlicher Aussicht in beide Länder – leider ohne Passschild.

Zusammenfassend haben wir ab Gavarnie noch 900 Hm bei durchschnittlich über 8 % mit Maximalsteigungen um die 12 % zurückzulegen. Das Ganze auf serpentinenreicher Straße (ca. 18 Stück) mit wechselhaftem Belag und völlig baumfrei, d.h. die Ausblicke auf die Pyrenäen sind immer ein zusätzlicher Genussfaktor. Autoverkehr ist ab Gavarnie fast nicht mehr vorhanden, davor natürlich umso mehr. Der obere Teil ist deutlich schöner als der benachbarte Tourmalet und sicher nicht leichter. Deshalb die gleiche Wertung.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.gyorgyigabor Mail an Absender1 h 26 m 10 s23.07.2007
stb72 Mail an Absenderohne Zeit19.09.2005
ww Mail an Absenderohne Zeit15.08.2010
hakage Mail an Absenderohne Zeit08.09.2011
fitforfun40 Mail an Absenderohne Zeit04.08.2011