Portes de Culet (1787 m)

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Portes de Culet (1787 m)

Alpen, Chablais, Wallis.
Serpentinen hinauf nach Torgon.
Die Portes de Culet ist ein nahezu unbefahrener Pass im östlichen zur Schweiz gehörigen Teil des Chablais. Das Chablais ist ein Gebirgszug der französischen und schweizer Voralpen zwischen Genfer See im Norden, Rhône im Osten und dem Giffre-Tal im Süden. Die höchste Erhebung ist die Haute Cime (Dents de Midi) mit 3257 m im Wallis. Die Region gehört zum Skigebiet Portes de Soleil. Dazu gehört auch die bei der Tour de France schon mehrfach angefahrene Bergstation Avoriaz (1800 m). Weitere Tour de France-Pässe in der Region sind u.a. der Col de Joux Plane (1700 m), der Col de la Ramaz (1559 m) und der Col de Cou (1116 m). Ganz in der Nähe der Portes de Culet befinden sich der Grenzpass Pas de Morgins (1369 m) und auf französischer Seite der Col du Corbier (1237 m).
Die Route über die Portes de Culet erspart die Auffahrt über die verkehrsreiche Direktverbindung von Monthey nach Thonon.
Einschränkend muss man hier noch einfügen, dass die Nordrampe ab (Collombey-)Muraz im Juli 2007 wegen eines Bergrutsches offiziell gesperrt war. Sie war jedoch durchweg befahrbar und wurde auch von einheimischen Velofahrern benutzt.
Für die Beschreibung danken wir Grimpeur Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostanfahrt von Muraz 19,3 km1385 HmSchön: 4 SterneHart: 5 Sterne
Südauffahrt von Morgins4,3 km486 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Nordostanfahrt von Muraz   19,3 km / 1385 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Muraz
Ausgangspunkt für den 19,3 km langen Anstieg der Nordostrampe ist Muraz (403 m), knapp 4 km nördlich von Monthey.
Der Scheitelpunkt der Portes de Culets liegt auf 1787 m. Von Muraz sind somit 1384 Hm auf 19,3 km zu überwinden. Dies ergibt eine durchschnittliche Steigung von 7,2 %. Mit diesen Werten kann man die Portes de Culet in etwa mit der Ostrampe des Sustenpasses oder der Westrampe des Col de la Lombarde vergleichen, also unbekannt, aber von den Anforderungen her betrachtet ganz beachtlich.
In der Ortsmitte von Muraz überquert man den hangwärts liegenden Platz. An dessen Ende biegt man rechts in die Rue Clavelaire und gleich wieder halblinks in die Rue du Vigneron ein. Hinweis gibt nur ein gelbes Wanderwegschild. An dieser Stelle wird bereits darauf hingewiesen, dass der Weg in 4 km auch für Fußgänger gesperrt sei.
Es folgt ein ca. 4 km langer Abschnitt auf einigermaßen asphaltierter Straße durch einen eher niedrigen Buschwald, der aber Schatten spendet. Man durchfährt zwei Serpentinen. Die Steigung bleibt dabei recht gleichmäßig bei 7 %. Nun gelangt man an eine Schranke (die geöffnet war und auch zu umgehen wäre), an der erneut auf die Sperrung – auch für pietons – hingewiesen wird.
Für einen weiteren guten Kilometer geht es bei gleich bleibender Steigung geradeaus. Man durchfährt dann einen kurzen Felstunnel und kann die Ursache der Sperrung erkennen: Ein kleinerer Felssturz hat die Straße etwas verschüttet. Man kann die Stelle allerdings ohne abzusteigen passieren.
Nun führt die Straße an einer Felswand entlang – nach rechts bietet sich ein schöner Blick ins Rhône-Tal. Hier haben heruntergefallene Steine einige kleinere Schäden in der Asphaltdecke hinterlassen. Ab dem Tunnel nimmt die Steigung etwas zu und dürfte bei etwa 9 % liegen. Nach einem knappen Kilometer wendet sich die Straße nach rechts und verläuft nun für die nächsten 5 bis 6 km durch einen Hochwald. Die Steigung wird nur durch wenige Serpentinen gemildert. Hin und wieder bieten sich Ausblicke auf das am gegenüberliegenden Hang befindliche Torgon.
Nach insgesamt ca. 12 km gelangt man nun in einem Bachtal an eine Kreuzung (hier erfolgt die Sperrung von der Gegenseite!). Von rechts mündet eine Asphaltstraße ein, die wohl von Torgon herführt (wie weit der Asphalt allerdings reicht, weiß der Autor nicht). Man folgt der Straße nach links und fährt einen Bach entlang durch Bergwiesen bei etwas geringerer Steigung weiter aufwärts. Man passiert einige Chalets (Draversa d’en Bas und Draversa d’en Haut). Dann steigt die Straße bis zu einer Kreuzung mit bis zu 10 % wieder stärker an. An dieser Kreuzung (ca. 800 m hinter den Chalets) gibt es keine Beschilderung, die weiter helfen würde. Man muss der Straße nach rechts folgen.
Man fährt jetzt wieder durch Wald. An einem kleinen Hochmoor mit kleinem See kann man bei nachlassender Steigung kurz verschnaufen, bevor die Straße nochmals für ca. 1 km steiler wird. Man überquert dann eine kleine Kuppe und hat ein ganz kurzes Zwischengefälle vor sich. Linkerhand gibt es eine Einkehrmöglichkeit in einem Bergrestaurant.
Nun folgt der letzte Kilometer, der noch einmal eine Steigung von an die 10 % bereithält. Oben auf der grasbewachsenen Passhöhe hat man eine beeindruckende Sicht auf die Dents du Midi.

Für die Abfahrt ergeben sich zwei Möglichkeiten:
Die Straße gabelt sich ca. 1,5 km hinter der Passhöhe: Geradeaus nach Troistorrents und Monthey zurück ins Wallis oder rechts nach Morgins kurz unterhalb der Passhöhe des Pas de Morgins gelegen.
Der Autor selbst hat die Abfahrt nach Monthey gewählt. Sie erfolgt auf einer einspurigen Straße. Der Belag ist stellenweise etwas wellig, lässt sich aber meistens gut befahren. Es gibt jedoch mehrere enge Serpentinen, aber nur einmal einen ganz kurzen Gegenstieg. Nach ca. 8 km gelangt man auf die breite Hauptstraße nach Monthey. Die Strecke nach Morgins ist ebenfalls komplett bis Morgins asphaltiert.
Für die Beschreibung danken wir Grimpeur Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Benny Mail an Absender1 h 32 m 00 s07.08.2009
2.stb72 Mail an Absender1 h 43 m 00 s21.06.2011
3.Grimpeur Mail an Absender2 h 05 m 00 s15.07.2007
Theo Mail an Absenderohne Zeit18.06.2002

Südauffahrt von Morgins  4,3 km / 486 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Morgins
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