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Possen (433 m)
Possenturm

Hainleite, Thüringen.
Possenturm.
Der Possen ist ein Naherholungsgebiet auf der Hainleite zwischen Sondershausen und Oberspier. Auf der plateauartigen Erhebung befinden sich das ehemalige Jagdschloss der Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen, der im Jahr 1781 errichtete Aussichtsturm, sowie ein Wildgehege und Abenteuerspielplatz. Der 42 m hohe Possenturm ist der höchste in Fachwerkbauweise errichtete Turm Deutschlands und gleichzeitig das Wahrzeichen des Possen. Wer die 214 Stufen des acht-geschossigen Turms mit achteckigem Grundriss erklimmt, wird an guten Tagen mit einer Aussicht vom Kyffhäuser über den den Ettersberg bei Weimar bis zum Brocken im Harz und sogar bis zum Großen Inselsberg im Thüringer Wald belohnt.
Neben dem Turm befindet sich noch eine Bungalowsiedlung, während in der vierflügigen Anlage des Jagdschlosses ein Restaurant mit Biergarten eingerichtet wurde.
Die einzige asphaltierte Zufahrt führt aus dem Bebratal von der ehemaligen B4 durch das Wolfental hinauf zum Possen und ist im oberen Bereich als ringförmige Einbahnstraße angelegt (Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn). Darüber hinaus gibt es noch mehrere Waldwege, die zumindest bei trockenem Wetter auch mit dem Rennrad befahrbar sind.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südauffahrt von der B4 bei Oberspier3 km130 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne
Nordwestauffahrt von Sondershausen5,7 km217 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Südauffahrt von der B4 bei Oberspier  3 km / 130 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von der B4 bei Oberspier
Direkt südlich vom Possen liegt Oberspier an der Bundesstraße 4, die zumindest unter der Woche sehr stark befahren und daher zum Radfahren kaum empfehlenswert ist. Wer allerdings von der Südseite auf den Possen will, muss, um den von der B4 abzweigenden Weg zum Possen zu erreichen, etwa 1 km von Oberspier aus auf dieser Straße fahren. Die zweite, verkehrsärmere Anfahrtsmöglichkeit besteht auf einer kleinen Straße, die vom ehemaligen Bahnhof Hohenebra direkt auf den nachfolgend beschriebenen Weg zu führt.
Der Abzweig befindet sich in einer unübersichtlichen Rechtskurve hinter einer Kuppe, beim Überqueren der B4 ist also Vorsicht geboten. Unmittelbar danach steigt der asphaltierte Weg steil an, auf den folgenden, am Waldrand entlang führenden 800 m beträgt die Steigung nie unter 9, teilweise bis zu 12 %.
Hat man dieses Steilstück überwunden, liegen die größten Schwierigkeiten schon hinter einem, denn nun verflacht die Straße zunehmend, dafür müssen nun erst einmal 200 m auf einer äußerst holprigen Betonplattenpiste zurückgelegt werden, die sehr unangenehm zu fahren ist.
Nach 1 km wird jedoch ein von links aus dem Wald führender Weg erreicht, auf den man nun einbiegt. Der Naturbelag lässt sich problemlos mit dem Rennrad befahren, zumal der Weg kaum noch ansteigt und uns schnurgerade zum Plateau des Possen führt.
Nach etwa 1,3 km erreicht man schließlich die schmale asphaltierte Ringstraße, der man nun durch eine hübsche Kastanienallee folgt – allerdings entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, zum Glück jedoch nur für 400&nsp;m, dann hat man das ehemalige Jagdschloss erreicht. Die letzten Meter zum Possenturm führen hiner dem Schloss vorbei auf leicht welliger, aber asphaltierter Straße, die zwar noch am Turm vorbeiführt, jedoch nur eine Sackgasse zu der Bungalowsiedlung darstellt.
Wenn nicht gerade Nebel den Possen einhüllt, sollte man sich die Aussicht von dem schönen Turm nicht entgehen lassen, danach kann man sich im Jagdschloss für weitere Taten stärken.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Kletterkönig120 Mail an Absenderohne Zeit24.10.2009
klauskinski Mail an Absenderohne Zeit03.05.2010

Nordwestauffahrt von Sondershausen  5,7 km / 217 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestauffahrt von Sondershausen
Die Hauptauffahrt zum Possen beginnt in Sondershausen am Kreisverkehr, an dem die Abfahrt der neuen Umgehungsstraße auf die alte B4 einmündet. Dort folgt man der Ausschilderung zum Freizeit- und Erlebnispark Possen in Richtung Süden. Früher fuhrder gesamte Fernverkehr von Erfurt nach Nordhausen durch Sondershausen, eine Befahrung der Bundesstraße 4 vor dem Bau der Umgehungsstraße war nur für ganz hartgesottene Zeitgenossen zu empfehlen. Mit der Eröffnung der Sondershäuser Ortsumgehung wurde die alte B4 zur Sackgasse und dient nun lediglich der Zufahrt zum Possen. Der Verkehr hält sich so in Grenzen, an schönen Wochenenden ist allerdings trotzdem mit reichlich Ausflugsverkehr auf der teilweise schmalen Zufahrt zu rechnen.
Die ersten 2nbsp;km verlaufen leicht ansteigend und eignen sich daher gut zum Einrollen. Nach etwas mehr als einem Kilometer hat man die letzten Häuser hinter sich gelassen und steuert auf den bewaldeten Steilhang der Hainleite zu.
Am Waldrand knickt die Straße nach links ab und führt in das Große Wolfental hinein, das trotz seines Namens ziemlich klein und eng ist. Auf den nächsten 1,4 km steigt die Straße mit einer recht konstanten Steigung von 6 % an. Im Frühjahr 2010 war der Straßenzustand eher schlecht mit vielen Schlaglöchern, so dass vor allem auf der späteren Abfahrt eine erhöhte Aufmerksamkeit gefordert ist.
Bei Kilometer 3,2 wird die Auffahrt zur Einbahnstraße: Zum Possen hinauf geht es links weiter, während von rechts die Abfahrt herunterführt. Die Straße wird dementsprechend schmaler und reicht eigentlich gerade für ein Auto aus. Es folgt der steilste Abschnitt mit Spitzenwerten um die 10 %, gefolgt von einem kurzen Flachstück an einer Wegkreuzung mit der Dornallee, die zum Rondell oberhalb von Sondershausen führt. Der Rest der Auffahrt ist bei Steigungen um 5%nbsp;% schnell bewältigt, dann hat man das Plateau auf dem Possen erreicht.
Zum höchsten Punkt beim Aussichtssturm führt ein schmaler Weg rechts hinter dem Jagdschloß vorbei.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

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