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Powder Mountain (2703 m)

PowderMountain005.

Auffahrten

Von PatrickG – Die Landschaft hier ist zwar ganz ansehnlich, dennoch wirkt der biblische Ortsname Eden leicht prätentiös. (Eine kurze Internetrecherche zeigt allerdings, dass es in den USA von Edens nur so wimmelt.) An der Kreuzung von UT-158 und UT-162 (E 2500 W) befindet sich eine Maverik-Tankstelle, an der wir Wasser nachfüllen können, bevor wir uns nach Norden aufmachen.
Kurz hinter Wolf Star beginnt die Plackerei, denn das Steigungsprofil ist von nun an dunkelrot. Die 12 % und mehr verlangen uns alles ab, sodass wir die bewaldete Schlucht, in der wir uns mittlerweile befinden, kaum angemessen würdigen können. Dass die Straße keinerlei Kehren aufweist und komplett in der Sonne liegt, macht die Sache nicht besser. Allenfalls eine kleine Bergnase, der die Streckenführung ausweichen muss, verschafft kurzzeitige Linderung.
Nach elf elend langen Kilometern kommt endlich die erste Liftanlage von Powder Mountain in Sicht, und nach einer Spitzkehre wird es deutlich flacher. Vor einem staubigen Parkplatz biegen wir nach rechts auf die Powder Ridge Road ein, die den letzten Abschnitt unserer Tortur darstellt. Noch 200 Höhenmeter gilt es zu bewältigen, bevor wir den höchsten Punkt der Straße erreichen. Dieser ist mit einem Passschild markiert, das allerdings keine Höhen-, sondern eine Steigungsangabe verkündet: elf Prozent. Wer möchte, kann dem Straßenverlauf noch gut zwei Kilometer bis zum Asphaltende folgen. Hierbei verliert man etwa 50 Höhenmeter, sodass man endlich das Panorama genießen kann.

Die Abfahrt erfolgt notwendigerweise über die gleiche Strecke, die wir gekommen sind. Aufgrund ihrer Geradlinigkeit und des großen Gefälles eignet sich diese hervorragend für eine rasante Schussfahrt. Geschwindigkeiten von 80 km/h und mehr sollten bei entsprechender Veranlagung kein Problem sein.
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