Preßnitzer Pass (841 m)

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Preßnitzer Pass (841 m)

Erzgebirge, Ústecký kraj/Region Ústi.
Der Preßnitzer Pass ist einer der ältesten Übergänge des Erzgebirges. Er liegt westlich des Reitzenhainer Passes. Bereits im 12. Jahrhundert soll hier ein Pfad über das damals fast undurchdringliche Gebirge existiert haben. Wie auch andere Übergänge über das zentrale Erzgebirge diente dieser Weg in früheren Jahrhunderten hauptsächlich dem Salzhandel der Region um Halle/ Saale mit Böhmen.
Heute existiert der Preßnitzer Pass in seiner ursprünglichen Form nicht mehr. Mit dem Bau der Talsperre Preßnitz in den siebziger Jahren mußten sowohl die komplette Bergstadt Preßnitz als auch Teile der alten Passstraße dem Projekt weichen. Als Ersatz dafür ist zumindest ein landschaftlich schöner Fleck entstanden, ein See mit kristallklarem Wasser, eingerahmt von grünen Bergen. Aktivitäten am oder im Wasser sind jedoch verboten, die Talsperre dient der Trinkwasserversorgung. Von der neuen Straße, die heute an ähnlicher Stelle das Erzgebirge überquert, können wir Radsportler profitieren, ein recht anspruchsvoller Anstieg in schöner Landschaft, auf einer absolut verkehrsarmen Straße, zwar schmal, aber in perfektem Zustand.
Für die Beschreibung danken wir Erzgebirgsoldie Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südseite von Vernerov8,4 km491 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Südseite von Vernerov  8,4 km / 491 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südseite von Vernerov
Etwa 4 km östlich der Stadt Klasterec nad Ohru (Klösterle) zweigt die Fernstraße 224 von der E442 ab. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Vejprty. Kurz nach der Abfahrt passieren wir einen Kreisverkehr, der unmittelbar vor dem kleinen Industriegebiet Vernerov liegt. Dieser Kreisverkehr soll der Ausgangspunkt unserer Auffahrt sein.
Es geht noch ziemlich flach bergan, gute Gelegenheit, die plötzliche Stille, nachdem man die E442 verlassen hat, zu genießen. Noch wirkt die Landschaft mit den Industrieanlagen und Hochspannungsleitungen etwas unfreundlich, das wird sich aber gleich ändern. Nach ca. 2 km atmen wir schon frische Waldluft. Kurz danach passieren wir das kleine Örtchen Hradiste (Radis), welches idyllisch auf einer kleinen Waldlichtung liegt.
Danach wird der Anstieg zum ersten Mal etwas steiler. Nach einer Doppelkehre rechts/links flacht er noch einmal ab. Wenige hundert Meter weiter stellt sich dann aber, von kurzen Ausnahmen abgesehen, die endgültige Steigung ein, die bis zur Passhöhe ziemlich konstant um die 8 % betragen wird. Die Streckenführung ist aber alles andere als eintönig. Zunächst geht es noch durch den Wald. Einige Kurven sorgen für Abwechslung. Auf etwa 600 Meter Höhe lichtet sich der Wald und gibt kurzzeitig einen Blick hinunter ins Tal frei. Kurz danach zeigen sich einige Windräder, die genau oben auf dem Erzgebirgskamm errichtet sind. Irgendwo dort ist auch unser Ziel, das in greifbarer Nähe zu sein scheint. Es wird aber noch einiges an Arbeit erforderlich sein. Wir passieren noch ein paar Häuser und danach führt die Straße wieder in den Wald hinein. Auf dem nun letzten Kilometer sind noch einmal fast 100 Höhenmeter zu überwinden. Unmittelbar nach dem Waldende ist dann die Passhöhe erreicht.
Für die Beschreibung danken wir Erzgebirgsoldie Mail an Absender

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