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Prinzenstein (506 m) Kanapeebuche

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Der Startpunkt in Neuwirtshaus liegt bereits auf 380 m Höhe, doch bis hierher muss man in jedem Fall schon ein Stück klettern. Die mühseligste Variante ist die von Hof und Lembach durch die Weinberge zur Burg Lichtenberg, doch auch die Standardvariante über die L1118 von Oberstenfeld hat es mit Steigungsspitzen von 14 % in sich. Dagegen ist der restliche Weg zum Prinzenstein ein Kinderspiel. Bis Altersberg ist die Steigung vernachlässigbar, so dass man sich der Aussicht widmen kann. Lediglich der Wind kann hier reinblasen und entsprechend unangenehm sein.
Haben wir den kleinen Weiler Völklesbach mit seinem Segelflugplatz noch durchquert (ab hier kann man alternativ auch ein Stück über einen Wirtschaftsweg fahren), lassen wir Altersberg links liegen, treten in den Wald ein und widmen uns der Kletterei. In unregelmäßigen Abständen schnellt die Steigung auf mittlere bis hohe einstellige Prozentwerte an, um sogleich wieder auf problemlosere Werte abzufallen. Der Wald zeigt sich hier von seiner schönsten Seite. Die Straße ist überraschend breit, hat es hier doch schließlich keinerlei Verkehr, so dass ein Mittelstreifen auch fehlt. Der letzte Kilometer gestaltet sich dann nahezu flach. An der Kanapeebuche angekommen, besteht die Möglichkeit sich auf dem steinernen Sofa (siehe unten) niederzulassen und in der Einsamkeit des Waldes durchzuschnaufen.

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Von kletterkünstler – In Oppenweiler im Murrtal folgen wir den Wegweisern nach Reichenberg und Schiffrain. Sogleich fällt uns die mächtige und prächtige Burg Reichenberg ins Auge, die auf einer Anhöhe hoch über dem Murrtal thront. Im 13. Jahrhundert erbaut, residierten hier einst die Staufer. Im 19. Jahrhundert beherbergte die Burg das Forstamt des Landes Württemberg und kein Geringerer als Karl Schiller, ein Sohn Friedrich Schillers, war dort als Revierförster tätig.
Die Steigung hält sich zunächst in Grenzen, nimmt aber stetig zu und erreicht auf den ersten zwei Kilometern bis Schiffrain maximal 8 %. Doch zunächst passieren wir Reichenberg. Wer von Sulzbach abkommt und dabei idealerweise den sehr schönen Murrtalradweg benutzt hat, biegt von der K1825 hier auf die Strecke zum Prinzenstein ein. Hinter Reichenberg verschwindet die Straße kurzzeitig im Wald, und damit gerät das Murrtal aus dem rückwärtigen Blickfeld.
In Schiffrain führt die Vorfahrtsstraße in eine Sackgasse, nämlich zur Fachklinik Wilhelmsheim (400 m), in der Suchtkranke behandelt werden. Von dort oben genießt man immerhin eine hübsche Aussicht auf das Murrtal mit Oppenweiler und der Burg Reichenberg, sowie auf die Backnanger Bucht und an schönen Tag angeblich sogar bis nach Stuttgart.
Zur Höhenstraße geht es im Ort eingangs der Rechtskurve allerdings links ab. Das schmale Sträßchen dümpelt zunächst ein wenig dahin. Diese Phase sollte man regenerativ nutzen, denn mit Eintritt in den Wald wird es ernst. Eine respektable bis zu 16 % steile Rampe stellt sich uns nun in den Weg. Nach 200 m ist der Spuk aber schon vorbei, und nach weiteren 200 steigungsprozentual noch knapp einstelligen Metern flacht die Straße ab. Bergab ist hier aufgrund der Steilheit, der engen, welligen, kurvigen und so nicht einsehbaren Fahrbahn äußerste Vorsicht geboten!
Am Park- und Rastplatz Bucheiche kann man sich entscheiden, ob man seinen Weg weiter über das idyllische und dicht bewaldete Plateau fortsetzt oder aber sich linkerhand in eine rasante und sehr spaßige Abfahrt stürzt, die einen wieder in Richtung Murrtal, nach Aspach oder Allmersbach am Weinberg führt. Eines ist klar: Verkehr gibt es hier überall weit und breit erstmal keinen, nur Radler und Wanderer.
Wer sich für die Weiterfahrt zum Prinzenstein entscheidet, kann es nun auf der welligen Höhenstraße rollen lassen. Der Asphalt ist gut, die Umgebung grün und grüner, teilweise wirkt der Wald gar ein wenig mystisch – der Name Prinzenstein hat ja auch etwas märchenhaftes. Es geht vorbei an ehemaligen Sandsteinbrüchen, die heute Feuchtbiotope bergen. Ein Keuperlehrpfad gibt Interessierten nähere Auskünfte hierüber.
An der höchsten Stelle passieren wir den Prinzenstein, der sich ein wenig abseits der Straße zwischen den Bäumen versteckt. Kurze Zeit später erreichen wir eine Kreuzung, an der uns sogleich etwas höchst ungewöhnliches ins Auge springt. Da steht doch tatsächlich ein Sofa, genauer gesagt ein Kanapee. Aber Vorsicht: Wer sich nun erschöpft von der langen Auffahrt genüsslich darauf fallen lassen möchte, der wird ein vielleicht nicht böses, aber in jedem Falle hartes Erwachen erleben, denn die (Aus-)Ruhestätte ist aus Stein! Der örtliche Künstler Gregor Oehmann hat das gemeißelte Sofa geschaffen. An der hiesigen Stelle hat es sich der Württemberger Prinz nach der Jagd gerne gemütlich gemacht. Man kann es verstehen.

Drei Möglichkeiten der Weiterfahrt stellen den Radler nun vor die Qual der Wahl. Geradeaus geht es weiter nach Völkleshofen und in Richtung Burg Lichtenberg und Bottwartal. Linkerhand gelangt man nach Allmersbach am Weinberg und rechts von uns liegt die L1117 in Reichweite von Prevorst, Nassach und des Juxkopfes. Auch die lohnenswerten Auffahrten zum Stocksberg, nach Wüstenrot oder Großhöchberg sind schnell erreicht.

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Von kletterkünstler – Diese Auffahrt ist zur Hälfte identisch mit der Südwestauffahrt von Kleinaspach über Vordervöhrenberg. Sie gestaltet sich sehr unrhythmisch: steile Passage wechseln sich mit flacheren oder kurzen Abfahrten ab. Aufgrund der geringen Distanz gibt es hier aber nur zwei Härtesterne. Die fantastische Aussicht über die Weinberge zwischen Murr- und Bottwartal und der idyllische Wald verdienen wiederum vier Schönheitssterne.
Ausgangspunkt ist das hübsche schwäbische Weindorf Allmersbach. Hier wählen wir passenderweise auch die Weinstraße. Sie führt uns gemütlich durch den Ort. Erst gegen dessen Ende wird es dann schlagartig deutlich steiler. Eine erst zwölfprozentige Rampe führt uns aus der Zivilisation heraus. Nach kurzzeitiger Erholung bei 6 bis 7 % geht es eingangs des Waldes munter weiter. Nach 1,6 km führt die Straße mitten im Wald plötzlich wieder ein Stück abwärts.
Nun geht es rechts am Waldrand weiter. Hier vereinen sich nun, wie oben bereits erwähnt, die beiden Varianten und es geht wieder kräftig und zweistellig aufwärts. Bei Kilometer 2,3 hat uns der Wald wieder und gibt uns nicht mehr preis. Nun wird es wellig. Die Steigungprozente springen zwischen 2, 4, 5, 7 und -1 % munter umher. Nach 3,8 km hat das Ganze mit Erreichen der finalen Kreuzung an der Kanapeebuche dann ein Ende. Wie es weiter geht und was es mit dem steinernen Sofa auf sich hat, steht weiter oben.

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