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Puerto de Otxondo (602 m)

den Atlantik sehen.

Auffahrten

Von ritchie – Vom Col d’Ispeguy kommend biegt man 3 km nördlich von Elizondo nach der Häuseransammlung Arizkun rechts nach Norden ab. In einem weiten Tal, auf breiter, gut ausgebauter Straße mit überraschend wenig Verkehr führt die N−121B zunächst noch in offenem Gelände am westlichen Talrand mit angenehmer Steigung bergan. Nach etwa 3 km spendet dichter Laubwald angenehmen Schatten und die Steigung bleibt bei konstant 4 bis 5%. Gelegentlich sieht man schon die Passhöhe und Teile der 15 km langen Stichstraße auf den Pico Gorramakil (1090 m), die dort oben rechts abzweigt.
Die Passhöhe bietet wenig Aussicht, und der Otxondo offenbart erst im weiteren seine wirklichen Reize.

Abfahrt:
Kurz nach dem Kulminationspunkt öffnet sich auch auf der Nordseite der Wald, und man sollte sich in seiner Lust, in den weiten Kurven die Schräglage des Rades und den Reifengrip auszureizen, ein wenig zurückhalten und zumindest in den Kurven oberhalb des Dorfes Urdazubi anhalten und den weiten Blick in Richtung Biskaya genießen, wo man schon das Meer ahnen und riechen kann. Bis zur spanisch-französischen-Grenze nach Dantxarinea/Dancharia sind es 10 km.
4 Befahrungen Befahrung eintragen
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00:26:15 | 06.09.2007
breis89
Dolce Vita
Von La machine – Der Grenzort Dantxarinea ist eine zollfreie Zone, was man an den vielen Outlet-Stores und den Tiefstpreisen an den Tankstellen erkennen kann. Das bedeutet, dass man bis zu diesem Ort – bei der Anfahrt aus Frankreich – mit einigem Verkehr rechnen muss.
Auf breiter Straße fährt man bei Steigungen bis zu 7 % die ersten 9,8 km aufwärts. Wie so oft in Spanien halten die Autofahrer beim Überholen sehr viel Abstand, und so stört der geringe Verkehr überhaupt nicht. Mittels einiger Serpentinen wird die Fahrt auch nicht langweilig. Bei schönen Ausblicken auf die umliegenden Hügel gelangt man schnell zum Puerto de Otxondo auf 602 m Höhe. Die Überreste eines Hauses stehen an dieser markanten Stelle. Für uns Radler ist allerdings der Rastplatz auf der rechten Seite interessanter, denn dort kann man nochmal den körperlichen Bedürfnissen huldigen – wie Essen und Trinken – bevor der weitere Weg zum Pico Gorramakil in Angriff genommen wird.
Die 13 km dorthin sollte man in jedem Fall mitnehmen, sofern man mit dem Trekkingrad oder einem ähnlichen geländetauglichen Rad unterwegs ist, denn die letzten zwei Kilometer zum Gipfel sind geschottert. Die Ausblicke sind fantastisch. Um dorthin zu gelangen, biegt man auf der Passhöhe des Otxondo links ab, wo der Gorramakil auch angeschrieben ist, allerdings mit 10 km.

17 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:34:58 | 04.06.2017
Lothar63
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:38:46 | 07.08.2012
flatwaldi
Von Flugrad – Eine weitere, mit insgesamt 800 Hm auf 16 km sehr anspruchsvolle und wellige Auffahrt gibt es aus Westen. Ausgangspunkt ist das schöne Baskendorf Etxalar, auf 100 m Höhe.
Aus Richtung Col de Lizarrieta (Frankreich) kommend folgt man am Dorfplatz vor der romanischen Kirche (Besuch zu empfehlen) nicht der rechts abknickenden NA−4400, sondern fährt geradeaus an der Kirchenmauer entlang einen Stich hoch. Nach kurzem Abflachen steigt das Dorfsträßchen gleich wieder steil an. Nach ca. 300 m folgt man auf einen nach links weisenden hölzernen Wegweiser mit der Aufschrift „Zugarramurdi”. Dieser nun nur noch kaum 3 m breite, asphaltierte Weg führt am Hang ansteigend aus dem Dorf hinaus, dann nach rechts leicht abfallend in ein kleines Tal.
Nach Überqueren des Baches, bei einer ehemaligen Mühle, folgt ein ca. 3 km langer brutaler Anstieg in lichtem Wald, am östlichen Talhang, nie unter 12 % Steigung, mit mehreren Rampen von bis zu 19 %. Auf diesem Abschnitt ist zudem der Teerbelag so schlecht (Stand 2008), dass wir von einem Befahren in Gegenrichtung mit dem Rennrad abraten. Dank dieser Rampe ist die 500er-Höhenmarke schnell erreicht. Der Belag wird wieder etwas besser, das Sträßchen führt leicht wellig auf einem Kamm entlang, von dem man sowohl nach Norden als auch nach Süden schöne Ausblicke auf die hier noch nicht so hohe Pyrenäen-Bergwelt genießen kann.
Achtung: zu Beginn des flacheren Abschnitts nicht dem nach links weisenden Schild „Zugarramundi” folgen, sondern geradeaus weiterfahren. Nach insgesamt 8 km (von Etxalar aus) stößt man hinter einer Rechtskurve auf die von Oronoz-Mugairi kommende NA−4453. Die NA−4453 von Oronoz wäre dann die Südwest-Variante, die der Autor aber nicht kennt. Diesem erstklassig geteerten einspurigen Sträßchen folgt man links mit einer 2 km langen Abfahrt von 516 m ins Tal des Rio Olavidea (230 m Höhe an der Brücke).
Nun sind es noch knapp 6 km und 290 Hm bis zur Einmündung in die N&minus121B (bzw. 7 km bis zur Passhöhe des Puerto de Otxondo). Davon weisen die ersten 3 km durch Weidelandschaft wieder 10 % Steigung auf, ehe das Sträßchen, den Waldrand erreichend, abflacht. Auf diesem Abschnitt kann man wieder Kräfte sammeln und den herrlichen Ausblick Richtung Biscaya genießen. An der Einmündung in die von Elizondo hochkommende N−121B ist ein netter kleiner Rastplatz angelegt mit Brunnen zum Wasserfassen.
Zwischen Etxalar und dem Puerto de Otxondo kommt man auf 16 km gerade einmal an drei Bauernhöfen vorbei, dafür waren bei unserer Pyrenäentour 2008 auf diesem menschenleeren Abschnitt mit Abstand die meisten Haustiere auf der Fahrbahn, von der sehr neugierigen Eselsfamilie bis zum wildgewordenen Hausschwein, das unmittelbar hinter meinem Rad im Schweinsgalopp aus dem Wald schoss und den heimischen Bauernhof anpeilte.

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