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Pustertaler Höhenstraße (1441 m) Anras (1280 m), Kosten (1441 m), Bannberg (1262 m)

Höchster Punkt in Kosten.

Auffahrten

Von Roli – Diese Fahrtrichtung besteht aus drei Anstiegen und eben so vielen Abfahrten sowie einigen kleineren Wellen. Von der Drautalstraße B100 zweigt man aus Osten kommend rechts, aus Westen links ab, den Hinweisschildern zur Pustertaler Höhenstraße und nach Anras folgend. Nur etwa 100 Meter später zweigt man am Ende des Sportplatzes rechts ab, und hier beginnt die Höhenstraße.
Die Fahrt beginnt mit einem Anstieg von Abfaltersbach (999 m) über Asch (1156 m) und Anras (1262 m) zum vorerst höchsten Punkt in der Ansiedlung Mairwiesen (1280 m). Auf fünf Kilometern werden 290 Hm gewonnen. Auf den ersten zweieinhalb Kilometern liegt die Durchschnittssteigung bei etwa acht Prozent, maximal werden 14 % erreicht. Die Straße zieht zuerst kurz am Erlbach entlang talein, um diesen dann zu überqueren und am Hang entlang weiter an Höhe zu gewinnen. Nach einem Waldstück erreicht man eine weite Wiese, auf der sich die Siedlung Asch befindet, hinter der es erneut in ein Tal hinein geht und man einige Höhenmeter bereits wieder verliert. Auf der nächsten, 0,6 km langen Rampe bis Anras werden 53 Höhenmeter gewonnen.
Nochmals verliert man etwas an Höhe und hat schließlich noch den letzten Kilometer dieses Anstieges mit nur 2,5 % Durchschnittssteigung vor sich. Es folgt eine 2,3 km lange, schmale Abfahrt mit einer engen Linkskurve in der Siedlung Oberried sowie einem kurzen Gegenanstieg im Kristeiner Tal.
An der Brücke über den Kristeiner Bach (1165 m, Kilometer 7,4) beginnt der Anstieg nach Kosten. Hier mündet die Auffahrt von Mittewald an der Drau (884 m) ein, und man kann einen kurzen Abstecher zur Kirche St. Justina (1209 m) unternehmen (0,4 km, 35 Hm). Auf der Höhenstraße kommend hat man an dieser Kreuzung Nachrang und muss scharf abbremsen. Hinauf nach Kosten sind es ab hier 5,6 km mit 295 Hm. Auf den ersten zwei Kilometern bis kurz vor Vergein (1387 m) werden mit bis zu 17 % 225 Hm gewonnen, wobei es danach wieder 500 Meter bergab ins Dorf geht. Die Straße zieht ins Kristeinertal hinein und überquert zweimal den Bach. Mit zwei engen Kurven gewinnt man rasch an Höhe, bevor die Straße über eine Rechtskehre wieder talauswärts leitet.
Nach Vergein geht es bis Burg leicht bergab und danach noch zwei Kilometer mit bis zu zwölf Prozent zum höchsten Punkt in Kosten (1441 m, Kilometer 13, 595 Hm) anzusteigen. Dieser befindet sich bei einer Kapelle. Nach einer kleinen Abfahrt geht es nochmals 500 Meter bergauf. Danach senkt sich die Straße über 6 Kehren vorbei am Wildpark Assling sowie durch die Orte Ober- und Unterassling hinab zur Kreuzung im Wilfernertal (1023 m, Kilometer 18,4 km), wo man links hinunter nach Thal-Aue abzweigen kann.
Es folgt der letzte Anstieg hinauf nach Bannberg, auf 5,3 km werden 230 Hm gewonnen. In einer ersten Rampe von 1,7 km Länge steigt die Straße wieder mit bis zu zwölf Prozent an. Es folgt ein flacherer Kilometer bis zum Ort Schrottendorf. Aus dem Ort heraus folgt nochmals eine Rampe von zwölf Prozent, bevor sich die Steigung bei meist vier bis sechs Prozent einpendelt. Der letzte Hochpunkt bei Kilometer 23,4 befindet sich direkt im Ort Bannberg (1262 m) bei der Abzweigung der Straße auf den Hochstein. An diesem Punkt wurde beim Giro d'Italia 2007 die Bergwertung abgenommen. Ab hier hat man eine schnelle Abfahrt hinunter nach Leisach vor sich. Mit Vorsicht zu fahren ist eine scharfe Linkskurve am Ortsende von Oberburgfrieden nach der langen Geraden mit zwölf Prozent Gefälle.

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Schnellste Zeit
01:18:32 | 01.07.2011
Osttiroler
Mittlere Zeit
01:40:00 | 28.05.2011
Fe_der_Bergfloh
Dolce Vita
02:15:00 | 03.06.2010
egon69
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01:35:50 | 21.06.2011
Osttiroler
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01:44:48 | 29.07.2011
Paulianer
Dolce Vita
01:56:09 | 14.09.2015
Kopite
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Dolce Vita
Von tobsi – Diese Auffahrt ist als Variante zur Ost-West-Variante von Leisach zu sehen, nur dass der erste der drei Anstiege hinauf nach Bannberg nicht zu erklimmen ist. Dafür wird der zweite Anstieg etwas verlängert, da man ihn im Tal bei Thal-Aue beginnt.

Aber von Beginn an. In Thal-Aue wird die Auffahrt hinauf zur Pustertaler Höhenstraße mit großen Schildern angekündigt. Danach geht es auf sehr gut ausgebauter Straße gleichmäßig bergan. Recht geradlinig wird als Zwischenstation Oberthal erreicht, kurz fährt man auf der Pusstertaler Höhenstraße nach links weiter bergan. Bei Assling sorgen einige Kehren im Ort für Abwechslung, aber leider nicht für die nötige Erleichterung in Form niedrigerer Steigungswerte. Nachdem der Wildpark bei Assling und die letzten beiden Kehren durchfahren sind, ist auf Höhe Bichl der erste, kräftezehrende Anstieg beendet.
Der schönste Abschnitt beginnt, denn leicht wellig fährt man bei toller Aussicht auf die gegenüberliegenden Hänge und hinunter ins Tal auf die Kirche bei Kösten zu, dem höchsten Punkt der Pustertaler Höhenstraße. Für die nächsten fünf Kilometer verliert man kaum Höhenmeter und kann die Landschaft richtig genießen. Am nördlichsten Punkt wird dann eine steile, kurze Abfahrt genommen. Hier geht es rechts in den zweiten, kurzen Anstieg hinauf nach Mairwiesen, von wo aus es noch knapp fünf Kilometer bergab ins Tal geht.

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