Reichmannsdorf (708 m)
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Reichmannsdorf (708 m)
Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge, Schwarzatal, Saalfelder Höhe, Thüringen.Reichmannsdorf liegt an der B281 zwischen Saalfeld und Neuhaus am Rennweg und zählt lediglich rund 800 Einwohner. Im Ort kreuzt der Übergang vom Schlagetal, einem Seitental des Schwarzatals und dem Zoptental im Süden. Während die B281 doch einiges an Verkehr aufweist, ist die Querverbindung von Sitzendorf nach Gräfenthal kaum befahren und somit für Radfahrer bestens geeignet.
Die Herkunft des Ortsnamens ist nicht sicher geklärt, dürfte aber auf die jahrhundertelangen Goldgewinnung am Goldberg bzw. im Schlagetal zurückzuführen sein. Wirklich reich dürften die Reichmannsdörfer damit wohl kaum geworden sein, denn der Abbau wurde ab dem Mittelalter immer wieder aufgrund der bescheidenen Ausbeute eingestellt. Das meiste Gold wurde ohnehin durch den Schlagebach ausgewaschen und sammelte sich dort im Bach an, wer viel Zeit und Geduld hat, kann sich dort ja mal mit Goldwaschen versuchen.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 

Liste der Auffahrten
| Nordwestauffahrt von Sitzendorf | 16,2 km | 502 Hm | ![]() | ![]() |
| Südostauffahrt von Gräfenthal | 4,9 km | 329 Hm | ![]() | ![]() |
Nordwestauffahrt von Sitzendorf 16,2 km / 502 Hm

Die Auffahrt beginnt in Sitzendorf, wo man die durch das Schwarzatal führende Hauptstraße verlässt und die Schwarza überquert. Die ersten Kilometer verlaufen noch ohne nennenswerte Steigungen in dem engen Tal, so dass man die beiden kleinen Siedlungen Bockschmiede und Rohrbach bald passiert hat. Nach 6,8 km, etwa einen Kilometer nach Rohrbach, wird eine Straßenverzweigung erreicht, an der man rechts abbiegt und der Beschilderung nach Meura folgt.War bisher ein angenehmes und entspanntes Dahinrollen angesagt, steht nun auf dem folgenden Kilometer bis Meura eine kurze Kletterpartie an, denn nun liegt die Steigung konstant über 7 % und erreicht in Spitzen sogar bis zu 11 %. Wer es noch etwas steiler mag, kann auch die alte Straße wählen, die unten links abzweigt und direkt durch den Ort führt, während die neue Straße um den Ort herum führt. Nach dem Steilstück kann man erst einmal wieder locker weiteter radeln, denn die Straße verläuft nun in einem weiten Bogen auf einem Plateau um den Ort herum und passiert dabei die Pferdekoppeln eines Haflingergestüts. Von dem Plateau bieten sich schöne Ausblicke über das Schwarzatal hinweg zum Langen Berg sowie zum Fröbelturm.
Kurz darauf gelangt man nach Meura, wo von rechts ein Weg aus dem Tal der Lichte heraufführt, über den man zur Staumauer der Talsperre Leibis-Lichte und Unterweißbach gelangt. Der weitere Weg nach Reichmannsdorf dagegen ist schon zu erahnen, denn er führt direkt an den am voraus liegenden Hang sichtbaren Häusern entlang zu den Meurasteinen, dabei sind an der folgenden, kurzen Steilrampe bis zu 14 % zu überwinden.
Hat man die kleine Siedlung an den Meurasteinen erreicht, folgt eine etwa 1,5 km lange Abfahrt, bei der man rund 70 Hm verliert, bevor es schließlich wieder bergauf geht. Die restlichen 4,5 km führen nun durch ein enges, idyllisches Tal mit diversen Mühlen bergan, wobei die Steigung nicht mehr über 7 % zunimmt, so dass man ohne allzu große Mühen bald nach Reichmannsdorf gelangt.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 









