Rein in Taufers (1670 m)

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Rein in Taufers (1670 m)
Riva di Tures

Alpen, Südtirol, Hohe Tauern, Trentino - Südtirol.
Sand in Taufers
Bei dieser Auffahrt handelt es sich um einen Abzweig im Südtiroler Pustertal bzw. im nach Norden führenden Ahrntal, einem Seitental des Pustertals und Ferienparadies.
Die Straße zweigt bei Sand in Taufers nach Osten ab und führt das Reintal am (natürlich) Reinbach steil nach oben zum malerischen Hochtal von Rein in Taufers. Umgeben ist Rein von zahlreichen 3000ern, von denen das Duo Hochgall und Wildgall die markantesten sind. Steigt man über die beiden, so kommt man auf der anderen Seite am Staller Sattel wieder nach unten.
Der Asphalt endet etwas hinter Rein auf ca. 1670 m Höhe. Von hier führt eine Natur-/Schotterstraße hinauf zum Klammljoch auf 2288 m Höhe an der Grenze zu Österreich und wieder hinunter ins Defereggental in Osttirol. Des Autors abendliche Runde ließ eine Befahrung leider nicht zu.
Noch eine Anmerkung zum Namen: Karten sind sich etwas uneins, ob Re/ain nun mit ai oder ei geschrieben wird. Bei Google gewinnt aber ei eindeutig mit 56.900 zu ai mit 11.900 Treffern und auch die Seite des betroffenen Ortes hält sich an diese Schreibweise – und die sollten es ja wissen – also ei!
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Sand in Taufers12 km808 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Westauffahrt von Sand in Taufers  12 km / 808 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Sand in Taufers
Der Abzweig nach Rein befindet sich im größeren Ort Sand in Taufers im Ahrntal. Sand ist vor allem für die hoch oben thronende Burg Taufers bekannt. Vom Pustertal kommend sollte man auf keinen Fall die Hauptstraße im Tal befahren, da hier doch mit einigem Verkehr zu rechnen ist. Das ist auch nicht nötig, führt doch ab Bruneck ein schöner Radweg durch die Wiesen und Dörfer des Tales.
In Sand dann nach rechts abbiegen, und die Steigung beginnt nach wenigen Metern sofort. Hinauf im Reintal werden auf den ersten 7 km bereits 650 Hm zurückgelegt, es geht also bei über 9 % im Schnitt richtig zur Sache. Wer noch Zeit hat, kann einen Fußmarsch zu den Reinbachfällen machen.
Die erste Rampe bei um die 14 % Steigung folgt auf der gut ausgebauten Straße gleich am Anfang, bevor es weiter steil, aber etwas angenehmer (und kehrenfrei) bis zum Abzweig nach Ahornach geht. Dieses etwas abseits und höher gelegene Dorf ist die Heimat des weltbekannten Extrembergsteigers Hans Kammerlander.
Hier überqueren wir dann den Reinbach nach gut 2 km, und die Steigung bleibt jetzt ein Weilchen etwas flacher um die 7 %, die Straße führt jedoch nun endgültig in das enge Tal hinein, was nicht viel Platz zum Überwinden der Steilstufe lässt. Nach einigen hundert Metern ändert sich das Bild dann auch wieder, die nächste Rampe folgt bald, und im Verlauf des Tals werden nun auch kurz mal 14–17 % erreicht. Diese Spitzen sind aber nicht sehr lange, schweißtreibend ist eher der recht hohe Durchschnitt. Der wilde Reinbach sorgt aber dafür, dass es uns nicht zu warm wird, auch im Hochsommer ist es im Tobel um einige Grad kühler, was vor allem bei der Abfahrt zu beachten ist.
Es folgen im Steilstück noch zwei kurze Tunnel, die von einer Doppelkehre unterbrochen sind, bevor der schwere Teil dann auf etwas über 1500 m Höhe endet – und auf diesen folgt dann hochverdient der schöne Teil. Es wird nun für 3 km eben bis Rein in Taufers, und das Hochtal breitet sich idyllisch vor uns aus. Jetzt heißt es Genußradeln pur in Südtirol und die Rundumblicke genießen.
In Rein steigt die Straße dann durch den Ort in zwei Kehren wieder deutlich an, und die breite Straße endet nach einer kleinen Unterführung/Brücke an einem Parkplatz mit Restaurant. Ab hier wird der Weg schmal und führt etwas rampenhaft auch kurz zweistellig noch durch einige Höfe hindurch weiter. Der Asphalt endet auf etwa 1670 m Höhe ein Stück hinter dem Ort und geht in eine gut zu fahrende Erdstraße über.
Die Staubpiste ist mit dem Renner ebenfalls befahrbar, und führt an der Knuttenalm auf 1911 m Höhe vorbei bis hinauf zum 2288 m hohen Klammljoch und dann hinunter ins Defereggental an der Jagdhausalm (auch Klein Tibet genannt) vorbei.
Wählt man den staubfreien Weg zurück ins Tal, kann man ab Sand in Taufers dann direkt den Neves-Stausee anhängen, oder den langen Weg bis ans Ende des Ahrntals mit einem Abstecher nach Weissenbach in Angriff nehmen.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit06.09.2006
metal Mail an Absenderohne Zeit17.09.2002
augekatja Mail an Absenderohne Zeit02.09.2008
tommi Mail an Absenderohne Zeit01.08.1999
nino_schurter_fan Mail an Absenderohne Zeit14.07.2009