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Rigi (1798 m)

Alpen, Zentralschweiz, Zentralschweizer Voralpen, Schwyz.
Steiler Schlussabschnitt
Die Rigi, dieser bekannte und (leider) touristische Aussichtsberg im Kanton Schwyz, bedarf eigentlich kaum einer Beschreibung. Umrahmt vom Vierwaldstättersee im Westen und Zugersee bzw. Lauerzersee im Osten, überragt sie die umliegenden Erhebungen alle deutlich und verfügt über ein fantastisches 360-Grad-Panorama. An schönen Tagen befördert eine Zahnradbahn die gehfaulen Touristen bis praktisch unter den Gipfel. Auf Anfeuerungsrufe und Bewunderungsbekundungen kann man deshalb zählen.
Bis vor kurzem war dieser Berg mit dem Rennrad unbefahrbar, denn zwischen Klösterli und Rigi Staffel versperrte eine steile, unbefestigte Rampe den Weg. Erst kürzlich wurden hier löblicherweise Betonplatten verlegt, so dass jetzt nur noch ein relativ flaches, nicht asphaltiertes Stück bewältigt werden muss, welches problemlos befahrbar ist.
Mit über 1300 Höhenmetern ist diese Auffahrt mit Abstand die längste in der näheren Umgebung. Sportlich nicht zu unterschätzen sind dabei die letzten 500 m, bei welchen mit Spitzen von deutlich über 20 % zu rechnen ist, und flachere Teilstücke unter 10 % Mangelware sind.
Für die Beschreibung danken wir tortenbäcker Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt von Arth15,2 km1377 HmSchön: 5 SterneHart: 5 Sterne

Ostanfahrt von Arth  15,2 km / 1377 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Arth
Um die Höhenmeterzahl zu maximieren, beginnen wir in Arth am Seeufer und radeln auf der Hauptstraße nach Goldau. Wer es gemütlicher haben möchte, nimmt kleine Quartierstraßen parallel zu ihr. Knapp 4 km, etwa 500 m nach der Autobahneinfahrt zweigt man nun rechts ab. Hier beginnt der eigentliche Anstieg.
Die Straße führt etwa 400 Hm mehrheitlich durch Wiesen und Bauernhöfe nach oben. Der Lauerzersee und der Große Mythen sind ständige Begleiter, bis man in den Wald eintaucht. Im Wald lässt die Steilheit nach, wobei der Asphalt leider kurz vor Fruttli aufhört. Der Höhenmesser gibt mittlerweile 1100 m Höhe an. Die Naturstraße bis nach Klösterli ist zum Glück in gutem Zustand und mit dem Rennrad befahrbar. Reifen mit etwas mehr Pannensicherheit als üblich sind dennoch ratsam.
Hat man dieses Gerüttel überstanden, darf man zur Kür schreiten. Kurz vor den Ferienhäusern von Klösterli gabelt sich die Straße, man fährt links über eine kleine Brücke und erfreut sich wieder an Asphalt. Bald wird der Asphalt von Betonplatten abgelöst, die Steilheit zieht jetzt markant an, häufig im Bereich von 15 %. Ein Wiegetrittparadies tut sich dem sportlichen Fahrer auf. Je höher man kommt, desto grandioser wird die Aussicht. Spätestens auf 1600 m Höhe, wenn man die Bahnstation Rigi Staffel erreicht, darf man von Weltklasse reden.
Hier verliert man kurz ein paar Höhenmeter, bevor man die Schienen überquert und mehr oder weniger am Westgrat letzte knapp 200 Hm Richtung Gipfel stürmt. Der Belag ist nun eigenartig rötlich und hat die Qualität einer eher mäßigen Bergstraße. Bei 16 % Durchschnittsteigung ist hier ohne Wiegetritt nichts auszurichten. Kommt man am Restaurant Rigi Kulm an, führen zwei Straßen bis zum Gipfel. Man sollte sich die linke, direktere Variante gönnen, schließlich soll es vor dem Gipfel nochmals so richtig in den Beinen brennen!
Für die Beschreibung danken wir tortenbäcker Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.tortenbäcker Mail an Absender1 h 21 m 11 s30.04.2012
2.Torpito Mail an Absender1 h 25 m 00 s25.07.2010
3.Manfred Mail an Absender1 h 33 m 21 s04.09.2010
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit23.09.2011
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit23.09.2011
hanthy Mail an Absenderohne Zeit10.08.2008
nino_schurter_fan Mail an Absenderohne Zeit23.05.2010
alltagsfahrer Mail an Absenderohne Zeit03.06.2011
Renko Mail an Absenderohne Zeit10.04.2011
frankdd007 Mail an Absenderohne Zeit08.08.2010
4mbit Mail an Absenderohne Zeit19.07.2009
TicinoBergler46 Mail an Absenderohne Zeit08.06.2010