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Rösterkopf (695 m)

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Auffahrten

Von bruchpilot – Am Startpunkt beim alten Ruwerbahnhof empfiehlt es sich, bereits warmgefahren zu sein, denn der Auftakt unserer Rösterkopfbezwingung wird alles andere als gemütlich. Wir halten uns in Richtung Schöndorf/Reinsfeld und kommen im von Schieferfels durchzogenen Hangwald bei etwa 12 % sofort zur Sache. Nach 1,3 km holprigem Asphalt ist das erste Etappenziel erreicht und ein eigenwilliger, rechteckiger Parcours durch die Ortsstraßen bietet willkommene Gelegenheit zum Verschnaufen.
Der Linksabzweig nach Bonerath bleibt unberücksichtigt, wir wenden uns nach rechts und hinter der Kirche wieder nach links in Richtung Holzerath. Auch wenn uns die nun breit ausgebaute Trasse etwas anderes vorgaukeln möchte, die nächsten 100 Hm sind wieder von der schärferen Sorte, und man ist trotz der schönen Aussicht Richtung Moseltal sicher nicht böse, wenn die Steigung im Dorf wieder unter 10 % fällt.
Hinter Holzerath erarbeiten wir uns den Kamm eines flachen Rückens, der recht entspannt auf den Waldrand zuführt. Ab hier geht es hochwaldtypisch durch monokulturelle Fichtenbestände weiter aufwärts. Das schlimmste liegt zwar bereits hinter uns, allerdings türmen sich bedingt durch den geraden, schneisenartigen Verlauf der Straße noch mehrmals gewaltige, schier unüberwindliche Rampen vor uns auf. Bei näherer Betrachtung erweisen sich diese jedoch stets als optische Täuschungen und sind mit deutlich unter 10 % immer gut erkletterbar. Kurz hinter der Einmündung der Straße nach Kell haben wir es dann geschafft, der erste Hochpunkt wird überquert, und nach Durchfahrung einer flachen Senke der eigentliche Pass am Rösterkopf erreicht.
Weder Speis noch Trank, nicht einmal ein Schild oder eine hübsche Aussicht laden hier oben zum Verweilen ein, und darum darf man sich direkt in die Abfahrt hinunter nach Reinsfeld stürzen – eine Strecke, geeignet um einmal am persönlichen Geschwindigkeitsrekord zu basteln.

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Schnellste Zeit
00:30:48 | 15.08.2007
Velosoph
Mittlere Zeit
00:32:15 | 13.04.2013
V12Roadster
Dolce Vita
00:36:01 | 10.07.2012
The Man Machine
Von V12Roadster – Mit der Auffahrt vom Ruwertalweg über Lonzenburg existiert eine weitere Variante, um auf den Rösterkopf hoch zu klettern. Mit insgesamt 11,8 km und 558 Hm ist diese Streckenführung auch nicht ganz so hart, wie die weiter oben beschriebene Strecke über Schöndorf. Jedoch bietet dieser Streckenverlauf über die K62 durch Bonerath führend einen neuen Asphaltbelag. Schlussendlich mündet dieser Weg wieder in Holzerath auf der L146. Da der alte Straßenbelag der häufig befahrenen L146 über Schöndorf für schnelle Abfahrten zuweilen gefährlich ist, empfiehlt sich die oben beschriebene Variante, insbesondere als mögliche Streckenführung, um vom Rösterkopf ins schöne Ruwertal abzufahren.

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Dolce Vita
Von V12Roadster – Wer es auf der Strecke noch ein wenig gemütlicher angehen und landschaftlich einen Panoramablick ins Auge fassen möchte, dem sei die Strecke von Waldrach im Ruwertal bis Morscheid und die Befahrung des leicht welligen Bergrückens bis Holzerath empfohlen. Die hierfür veranschlagten 13,8 km mit insgesamt 623 Hm fordern immer noch den ein oder anderen Schweißtropfen ein, bzw. ermöglichen in umgekehrter Richtung, von Holzerath ausgehend, eine langgezogene Abfahrt auf sehr gutem Asphalt bis zum Ruwertalweg.

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Dolce Vita
Von kletterkünstler – Beginnen wollen wir inmitten von Kell am See mit der Überquerung der Ruwer am Abzweig der Markstraße beim Asia Wok. Wir folgen der K75 nordwärts vorbei an der Alten Mühle. Eine Steigung ist zunächst im Grunde noch nicht vorhanden. Erst mit einem Rechtsknick geht es los, aber auch eher sanft. So verlassen wir dann auch Kell, überqueren eine erste Kuppe und verlieren vorbei am Reiterhof Gestüt und Hotel-Restaurant Fronhof wieder ein paar Höhenmeter.
Anschließend geht es mit bis zu acht Prozent hinauf zum Ferienpark Landal Hochwald. Diese lassen wir links liegen, ebenso wie die Mini Soccer-Anlage rechter Hand etwas abseits der Straße. Es folgt ein Flachstück, das sich im Wald fortsetzt.
Erst mit Passieren eines rechtsseitig liegenden Wanderparkplatzes, von dem aus es zu einem Wassertretbecken inmitten des Waldes geht, steigt die Straße wieder an, und das auch schon bald sehr seriös mit neun bis elf Prozent. Der Straßenverlauf ist schnurgerade.
Nach 800 Metern folgt ein Rechtsknick, hinter dem es anspruchsvoll bleibt und sich eine weitere Gerade anschließt. Diese ist 900 Meter lang. Die Steigung geht etwas zurück, wenn linker Hand das Moor Weyrichsbruch liegt. Ein weiterer Rechtsknick, dann nimmt die Steigung auf der nächsten, diesmal 1,3 Kilometer langen Geraden wieder etwas zu, auf um die sieben Prozent. Doch schließlich flacht die Straße ab und führt zur L 146 sogar minimal abwärts. Eine zweite kleine Kuppe wurde also überquert. Der Rest ist schnell erledigt. Es geht nahezu flach zum Scheitelpunkt und kurz darauf passieren wir den Sendeturm auf dem Gipfel.
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Von kletterkünstler – Die Steigung beginnt mit dem Abbiegen in die L 146 (Renusstraße), doch von einer Steigung ist zunächst noch kaum etwas zu spüren. Nach einigen hundert Metern verlassen wir Reinsfeld. Zwischen den Weiden wird es nun mit bis zu sieben Prozent deutlich steiler. In dem langen Rechtsbogen bis zum Waldrand können wir parallel einen Radweg benutzen. Wo es in den Wald hinein geht, zwéigt rechts ein Sträßchen zum Sportplatz ab. Hier ist Schluss mit dem Radweg.
Auf der folgenden langen Gerade geht die Steigung zunächst etwas zurück, um dann wieder auf sieben bis acht Prozent anzusteigen. Der Blick zurück von oben ist eindrücklich. Es folgen ein paar leichte Kurven, wo die Steigung an der 10-Prozent-Marke kratzt und auch mal darüber liegen dürfte. Die Fahrbahn ist für eine Landesstraße recht schmal und ein wenig holprig, was aber weder bergauf noch bergab ein Problem darstellt.
Nach einem letzten Knick im idyllischen Mischwald flacht es ab, wir passieren den Rösterkopf, müssen aber bis zum Scheitelpunkt der Straße noch eine fünfprozentige „Rampe“ wegdrücken.
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Von kletterkünstler – Das kleine Dörfchen Sommerau, überragt von der Ruine einer mittelalterlichen Burg, liegt im Ruwertal am Ruwer-Hochwald-Radweg und ist auch Ausgangspunkt der steilen Rampe nach Gutweiler. Steil wird es auch auf der hier beschriebenen Auffahrt zugehen, zumindest zu Beginn. Aus dem Ortszentrum kommend verlassen wir die Dorfstraße nach rechts in die Bachstraße, die zum ehemaligen Bahnhof an der nun beradelbaren Bahntrasse führt. Bis zu eben jenem, dem heutigen Gut Sommerau, bleibt es einfach.
An diesem halten wir uns nun rechts, fahren an der Rückseite des Gebäudes vorbei und wählen an der anschließenden Gabelung erneut den rechten Weg in den Wald hinein. Sogleich schnellt der Steigungsmesser des Radcomputers und vermutlich auch unser Puls nach oben angesichts der 16 %, die nun anliegen. 600 Meter bleibt es richtig knackig steil. In einer scharfen Rechtskurve öffnet sich die Landschaft etwas und nach Durchfahren der bald darauffolgenden Linkskurve sind wir am oberen Ende der steilen Weinberge angekommen und blicken hinab nach Sommerau.
Konnten wir kurz bei „nur“ 12 % ein wenig durchschnaufen, so müssen wir uns nun wieder mit 16 bis maximal 18 % arrangieren. Mittels einer Linkskurve führt der Weg wieder in den Wald hinein. Während wir so dahinquetschen, falls uns immer wieder Anwesen abseits des Weges auf, die uns schon länger begleiten. Ferienhäuser, Sommerlauben, um was auch immer es sich handelt. Mit dem Verlassen des Waldstücks geht die Steigung auf zehn Prozent zurück und sinkt zwischen den Äckern schließlich weiter.
Wir erreichen eine T-Kreuzung, an der wir uns links halten und im Anschluss zwischen Äckern, Weiden, Wiesen und einem kleinen Waldstück wieder ein paar Höhenmeter verlieren. Schließlich zweigt von dem inzwischen wieder leicht ansteigendem Weg an einem Baum ein weiterer nach rechts ab. Hier lädt eine Bank auch zu einer Rast in idyllischer Umgebung ein. Wir folgen dem flachen Asphaltband nach rechts und treffen bald auf den von Morscheid kommenden Weg, dem wir nach rechts folgen. Fortan ist die Strecke identisch mit der bereits beschriebenen.
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