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Roßberg (Schwäbische Alb) (869 m) Roßbergsteige

QDDLRF 2010 E8 .

Auffahrten

Am Start in Gönningen (541 m) kann man seine Trinkflaschen mit frischem Wasser aus einem Brunnen füllen, bevor die kurze, aber anstrengende Steigung in Angriff genommen wird. Zunächst geht es noch innerhalb des Ortes kerzengerade bergan, auf den ersten Metern auch noch bei einer gemütlichen Steigung von 4 % – doch bereits nach 200 m zieht es an auf bis zu 10 %.
Nach 800 m hat man den Ortsausgang erreicht und der Roßberg zeigt zum ersten mal seine Zähne: der Computer zeigt bis zu 18 % Steigung an. Nach einer Rechtskurve pendelt sich die Steigung für die nächsten 600 m bei um die 14 % ein, mal ein bisschen flacher, mal ein bisschen steiler. Dann geht es aber wieder richtig zur Sache: Zwar sind es nur noch 400 m bis zum Erreichen der Albhochfläche, dafür zieht die Steigung noch einmal auf bis zu 19 % an. Wer nun schon genug hat, kann auf der Albhochfläche nach links in Richtung Sonnenbühl-Genkingen fahren, wie dies auch die Teilnehmer der 2. quaeldich.de Deutschland-Rundfahrt auf Etappe 8 von Tübingen nach Friedrichshafen gemacht haben.

Wer aber den Ausblick vom Roßbergturm genießen will, fährt nach rechts. 500 m geht es zunächst flach, auf dem nächsten Halbkilometer zieht die Steigung dann wieder an: 4 % – 6 % – 8 %. Die Straße windet sich nun um den Berg und erfreut uns noch einmal mit zweistelligen Steigungsgraden (10–13 %). Nach insgesamt 3,9 Kilometern sind wir nun oben angekommen und mit ein bisschen Glück hat der Gastronomiebetrieb, welcher im Aussichtsturm untergebracht ist, auch geöffnet!

Für die Beschreibung danken wir Ulrich Narr
20 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:15:51 | 27.09.2005
janruff
Mittlere Zeit
00:20:30 | 14.09.2005
Thopa
Dolce Vita
00:26:10 | 23.08.2006
antidoper
Von roger2 – Wer sich und seinem Fahrrad 1,8 km feinen Schotterweg zumutet und etwas Ausgefallenes sucht, dem sei die Südwestanfahrt zum Roßberg empfohlen. Im Sommer 2007 war der Schotter fest und der Weg gut befahrbar mit nur wenig Unebenheiten – aber das kann sich leider nach einem Unwetter oder Forstarbeiten schnell ändern.
Der Anstieg zur Albhochfläche teilt sich in dieser Gegend in zwei Stufen. Der Roßberg ragt nochmals heraus, so dass sich der Anstieg in drei Abschnitte teilt. Da ein großer Teil des Anstiegs im Wald verläuft, gibt es kaum schöne Aussichten, dafür kann man ihn auch bei Sommerhitze fahren. Und ein kühlender Wind weht eigentlich immer.
Der Startpunkt dieser Auffahrt ist in Gomaringen die Öschinger Straße bzw. die Freizeitanlage Buchbach. Gomaringen liegt etwa 15 km südlich von Reutlingen und Tübingen, und der Startpunkt liegt auf 423 m Höhe. Wir folgen dem Schild nach Öschingen und fahren auf einer kleinen Autostraße mit leichtem Anstieg durch Obstwiesen, bis wir den Wald erreichen.
Nach 2,6 km zeigt die Schwäbische Alb zum ersten Mal ihre Zähne; auf den nächsten 150 m Strecke beträgt die Steigung 13 bis 15 %, dem weitere 600 m mit Steigungen von 8 bis 12 % folgen. Wer die Strecke im Winterhalbjahr fahren will, kann hier scheitern: der sonnenlose Nordhang hat noch Raureif und Glatteis, wenn man es eigentlich nicht mehr erwartet.
Jetzt ist die erste Geländestufe geschafft, wir befinden uns auf 570 m Höhe und treffen bei Kilometer 3,7 auf eine Landstraße, der wir nach rechts folgen. Als Verschnaufpause folgt eine kurze Abfahrt nach Öschingen. Im Ort in einer Rechtskurve müssen wir links abbiegen (Kilometer 4,5) (Symbolschild Freibad & Fussball) und es geht auf gerader Straße wieder leicht bergauf.
Wir gelangen wieder in den Wald. Bei Kilometer 6,6 geht der Asphalt in Schotter über und es geht weiter geradeaus. Nach 7,5 km sind wir auf etwa 635 m Höhe angelangt und stehen am Beginn der zweiten Geländestufe. Hier muss man scharf nach links abbiegen und dem Schild zum Roßberg folgen. Der Fahrradcomputer zeigt sofort 18 % Steigung an, die dann wieder etwas abflacht, um gegen Ende auf Werte von 20 % anzusteigen. Auf 750 m Fahrstrecke ist die zweite Geländestufe mit einem Höhenunterschied von 100 m zu überwinden, was einer durchschnittlichen Steigung von 13,3 % entspricht. Da muss man etwas balancieren, denn bei mangelnder Belastung des Hinterrads rutscht dieses auf dem Schotter durch. Und es ist ein guter Test, ob man mit der montierten Übersetzung die in den Alpen zu erwartenden Rampen schafft oder nicht doch lieber eine Dreifach-Kurbel mitnimmt.
Nach 8,4 km endet die Schotterstrecke und man kommt wieder auf eine Fahrstraße, der man nach links folgt. Nach kurzer, ebener Fahrt kommt die dritte Geländestufe, die unter "Ostanfahrt von Sonnenbühl-Genkingen" beschrieben ist. Neben der Besteigung des Roßbergturms lohnt ein Blick vom Felsen, den man über einen kurzen Fußweg erreicht, welcher in der letzten Kurve der Steigung beginnt.
Von der Abfahrt über den Schotterweg ist rundweg abzuraten. Man wählt die Nordabfahrt nach Gönningen, biegt dort nach links ab und dann nochmals links am Straßenschild nach Tübingen, Gomaringen. Nach ca. 22 km ist man wieder am Ausgangspunkt im Gomaringen angelangt.

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Dolce Vita
Von roger2 – In Genkingen ist man bereits auf der Albhochfläche, deshalb sind es zum Roßberg nur noch 110 Höhenmeter. Die Anfahrt stellt aber den Anschluss her zu den benachbarten Bergen wie Filsenberg oder Nebelhöhle.
Startpunkt ist die Abzweigung Skizentrum, Roßberg von der L230 am nordwestlichen Ortsausgang von Genkingen auf 760 m. Es geht im Ort kurz bergauf, nach 600 m fährt man am Skilift vorbei (Abzweig zum Filsenberg). Dann geht es in Wellen leicht bergab, nach 3 km kommt von Norden aus dem Wald steil die Roßbergsteige von Gönningen hoch. Man fährt direkt auf den Roßberg zu, die Steigung nimmt stetig zu und erreicht auf einem kurzen Stück vor dem Gipfel 15 %.

5 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:15:00 | 26.04.2008
BergWolf
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:15:00 | 26.04.2008
Flachlandtiroler

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