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Roßfeld (775 m)

Rechts im Tal liegt Glems und das ist der Albtrauf.

Auffahrten

Von BoldiDer Einstieg:
1. Wenn man über den Schwäbischen-Alb-Radweg von Urach oder Metzingen kommt, der parallel zur B28 an der Südseite verläuft, fährt man direkt am Startpunkt vorbei. Allerdings gibt es keine offensichtliche Beschilderung, die anzeigt, dass es hier los geht. Vielleicht hilft es, sich an der Infotafel für den Kirsch-Ernte-Wanderweg als Wegpunkt zu orientieren.
2. Für weniger Ortskundige ist die einfache Lösung, von der Ortsmitte in Dettingen Richtung Metzingen zu fahren. Nach dem Kreisverkehr kommt hinter einer Brücke die Abzweigung links in ein Industriegebiet. Dort der Vogelsangstraße folgen. Die Straße, die vor der Dieselstraße nach oben durch einen Tunnel unter der B28 führt, ist die richtige, um zum Startpunkt zu gelangen. Mit diesem Einstieg sammelt man schon mal gute 30 Höhenmeter vorweg, damit lässt sich der Gesamtanstieg auf 400 Hm ausbauen.

Startpunkt am Schwäbischen Alb Radweg:
Hier geht es also die einzige Straße rauf. Sonne, Wind und eine Steigung von 9 % bietet ein schönes aufwärmen. Man sollte hier versuchen, den Ausblick zu genießen, der von Meter zu Meter besser wird. Nach etwa 500 Metern wird es etwas gemütlicher für etwa 2 km, die sich recht wellig verhalten. Man passiert, bevor es in den Wald geht, eine Grillstelle mit dem ein oder anderen Spielgerät. Hier sollte man versuchen, seine potentiellen Weggefährten nicht zu verlieren. Hinter dem Waldstück, wo man noch mal Tempo machen kann, geht es sofort links ab in eine kurze giftige Wand. Die gute Nachricht: Die Beschilderung der Wanderwege zeigt einem hier den richtigen Weg zum Roßfeld. Wer den Abzweig verpasst, befindet sich auf der Anfahrt der Variante 2 hinunter nach Glems. Wer ihn nicht verpasst, gerät nach 50 Metern im Wiegetritt auf die Kreuzung, an der die Glems-Varianten 1 und 3 ankommen. Hier geht’s wieder links in die Sackgasse.

Die Sackgasse:
Ab jetzt kann man das Hirn ausschalten, denn man kann sich nicht mehr verfahren. Aufpassen muss man nur auf den Steinschlag im oberen Bereich, welcher normalerweise nicht schlimm ist, und auf die Schranke, die nach einigen Metern folgt. Man sieht sich allerdings nun für einige Zeit einer Steigung von 8 bis 12 % gegenüber, es wechselt gelegentlich. An der Schranke kann man links vorbei fahren, sofern sie nicht gerade für einige Segelflieger offen ist. Dann geht es durch die erste Serpentine, an der Lichtung entlang, durch die zweite Serpentine und nochmals durch eine Lichtung in wohlgeformten Kurven hinein in den Wald. Hier wird einem auffallen, dass es nun etwas einfacher ist, da die Steigung bereits seit einigen Metern nicht mehr permanent giftig über 10 % liegt. Das ändert sich spätestens, wenn man sich der letzten Serpentine nähert.
Den Reiz der Felswände, an denen sich freistehende Wurzeln festklammern, kann man nur schwer für sich einnehmen, muss man doch feststellen, dass hier der Puls doch ganz schön in die Höhe schießt bei einer maximalen Steigung von bis zu 14 %. Trotz der Steigung lässt sich die Steige aber richtig gut wegdrücken. Wenn man am Ende des Tunnels, den der Wald bildet, den Himmels entdeckt, dann sieht man auch, wie weit man noch vom Ende entfernt ist. Denn verlässt man den Wald, ist man oben angekommen und kann sich beim Anblick der startenden Segelflieger entspannen – oder gleich wieder umdrehen.

22 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:21:45 | 02.06.2018
Prosel
Mittlere Zeit
00:25:31 | 16.06.2019
Prosel
Dolce Vita
00:32:45 | 08.12.2015
Prosel
Von Boldi – Von Glems kann man das Rossfeld in 3 Varianten anfahren, im Profil ist die kürzeste kontinuierliche Auffahrt dargestellt.

Einstieg Variante 1: Der direkteste und auch am einfachsten zu findende Weg führt über den den St. Johanner Weg, welcher von der Hauptstraße abzweigt und direkt nach oben führt. Nach dem ersten giftigen Stich gerät man auf eine Kreuzung, an der man sich links hält. Und schon ist man auf dem Höhenweg von Variante 3, auf dem man den Ausblick in Richtung Metzingen und darüber hinaus auf nur leicht ansteigender Strecke genießen kann – bis man in den Wald und somit in die Sackgasse hinein fährt. Ab hier folgt man der Stichstraße wie oben beschrieben.

Einstieg Variante 2: Hier ist der Startpunkt in der Zwerbachstraße (von Metzingen-Neuhausen kommend die zweite Straße links). An der Kreuzung Dettinger Straße geht es erneut links ab und sichtbar bergauf. Nur unwesentlich später spürt man auch die Steigung, die sich auch hier in zweistelligen Werten bemerkbar macht. Ob Aussicht und Sonne dies genießbar machen, bleibt jedem selbst überlassen. Lange geht es bergauf in der Sonne, bis es flacher wird und man auf einen Wald zufährt. Hier geht es direkt vor dem Wald am Zusammenschluss mit der Anfahrt von Dettingen scharf rechts ab und sofort wieder links zur Sackgasse.

Einstieg Variante 3: Die längste Anfahrt von Glems ist dieser Weg. Hierfür halten wir uns zunächst an den in der Ortsmitte ausgeschilderten Radweg, der uns durch den Kern von Glems auf die Kirchstraße führt. Dieser folgen wir, verlassen den Ort, passieren das Sportheim, und das alles bei relativ moderater Steigung, was sehr schön zum warm fahren ist für das folgende. Die Straße hat etwa 100 m hinter dem Sportheim eine Abzweigung nach links, der wir folgen. Hier wird es auf einer kurzen Hangquerung bzw. Höhenstraße bald flacher, und man kann einen herrlichen Blick in Richtung Metzingen und Neckartenzlingen genießen. Und auch die Sonne. Wer vor sich den Wald sieht, der weiß: es geht gleich zur Sache, denn der Eintritt in den Wald ist auch der Eintritt in die Sackgasse.

3 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:20:17 | 27.09.2014
Boldi
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:26:55 | 14.03.2017
icke

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