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Rosswald (1850 m)

Abartige Rampe in Rosswald

Auffahrten

Von werwohl – Starten kann man wie bei der Auffahrt zum Simplonpass beim historischen Stockalperpalast in der Stadtmitte von Brig. Man folgt der neuen Simplonstraße und vermeidet es, auf die breite Kraftfahrzeugstraße zum Simplonpass zu kommen, sondern wählt den Weg Ried–Brig. Bereits innerhalb Brigs geht es bergauf. Auf der rechten Straßenseite findet man ein Schwimmbad, das zur Abkühlung einlädt. Als ich diesen Berg im August 2009 bezwang, hatte ich das dringende Bedürfnis, dieses der Quälerei hinauf vorzuziehen, da es in Brig richtig heiß werden kann, und der Anstieg im unteren Bereich in der prallen Sonne liegt. Letztendlich folgt man der alten Simplonpassstraße, die herrlich zu fahren ist. Immer mal wieder tauchen Schilder nach Rosswald auf, an diese kann man sich halten.
Nach einem relativ flachen Beginn mit 5–6 % Steigung wird es mit der Zeit immer steiler. Nach 4–5 Kilometern im Anstieg pendelt sich die Steigung auf ca. 10 % ein, und man kommt ganz schön ins Schwitzen. So ins Schwitzen, dass ich, gezeichnet von 34°C im Schatten sowie von den Anstrengungen der Vortage, vom Rad stieg und erst mal eine kleine Pause machte.
Auf etwa 1050 Meter Höhe verlässt die Straße dann endgültig besiedeltes Gebiet und führt in den Wald. Sie ist ziemlich breit, weist aber auch einen herrlich glatten und gut rollenden Belag auf. Ebenso gibt es praktisch keinen Verkehr. In diesem Abschnitt, in dem man sich im Schutz der Bäume etwas von der Hitze erholen kann und aufgrund der regelmäßigen, wenn auch durchaus harten (wie gesagt, alles um die 10 %) Steigung einen runden Tritt finden kann, befindet man sich auf der alten Simplonstraße.
Nach knapp 7,5 km, kurz bevor die alte Simplonstraße in die neue mündet, folgt man nun dem Schild nach Rosswald und biegt links auf eine kleine schmale Straße ab. Der Belag wird schnell schlechter, die Straße steiler. Die Straßenführung ist in diesem Bereich ein Highlight. Von der Abbiegung Rosswald bis zum Ortsschild sind nun auf 5,9 km 610 Höhenmeter zu überwinden, was die anspruchsvolle Streckenführung unterstreicht. Dabei gibt es zwischendurch längere Abschnitte mit 12–13 % Steigung, in Spitzen auch über 15 %. Erst auf den letzten zwei Kilometern fällt die Steigung wieder etwas ab und verlässt den zweistelligen Bereich. Trotz allem ist es aufgrund der Gleichmässigkeit noch angenehm zu fahren. Auch wenn man nun meist im Wald fährt, so erhascht man an Lichtungen doch immer wieder schöne Ausblicke.
Oben an der Seilbahnstation in Rosswald angekommen, sollte man den 360-Grad-Rundblick mit grandiosem Panorama genießen. Da man oberhalb des eigentlichen Ortskernes herauskommt, sollte man unbedingt einen Abstecher in das äußerst hübsche Dorf machen. Hierbei kommt man auf ein Sträßchen mit an die 30 % Gefälle, das man auf dem Rückweg wohl oder übel mit vollem Krafteinsatz wieder hinauf muss.
4 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:10:00 | 22.07.2010
schlucht
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:10:37 | 09.08.2013
werwohl
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