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Rotmoos (1190 m)

Alpen, Emmental, Berner und Luzerner Voralpen, Bern.
Ruppige Steigung nach dem Waldstück
Wer von der Region Thunersee ins Emmental oder in die Zentralschweiz fahren will, wird den Schallenbergpass oder den Umweg über Röthenbach wählen. Leider ist der Schallenberg für uns Rennradfahrer eine der mühsamsten Strecken, da es sich hierbei um ein hinlänglich bekanntes Motorradmekka handelt. Glücklicherweise gibt es mit dem Rotmoos eine Alternative, welche landschaftlich einen absoluten Leckerbissen darstellt und mit paradiesischer Ruhe und Verkehrsarmut begeistert. Der Preis, den man dafür bezahlt, sind ca. 5 ungeteerte Kilometer Naturstraße. Die Straße ist jedoch in gutem Zustand und lässt sich auch mit dem Rennrad problemlos befahren. Den Staub, den das geliebte Rad auf dieser Strecke ansetzt, ist das Rotmoos auf jeden Fall wert.
Von Norden ist der Ausgangspunkt das für seine Meringues bekannte Schangnau, im Süden Innereriz. Die direkten Zufahrten zu diesen Orten sind mäßig attraktiv und führen jeweils mehrere Kilometer über die vor allem an Wochenenden viel befahrene Schallenbergpassstraße. Es gibt jedoch auf beiden Seiten sehr attraktive Alternativen: Auf der Nordseite kann man von Eggiwil über das Pfaffenmoos nach Schangnau fahren. Im Süden sollte man unbedingt von Steffisburg über Homberg und Horrenbach nach Eriz fahren. Die Strasse führt praktisch verkehrsfrei durch wild-romantische Seitentäler und dichten Wald Richtung Rotmoos. Man sollte diese Strecke aber nicht unterschätzen, denn die Straße geht andauernd rauf und runter und dies überwiegend im höherprozentigen Bereich.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostanfahrt von Schangnau5 km260 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne
Südwestanfahrt von Innereriz3 km150 HmSchön: 4 SterneHart: 1 Sterne

Nordostanfahrt von Schangnau  5 km / 260 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Von Schangnau fährt man zuerst ein Stück Richtung Schallenberg bergab und biegt bei der Käserei links ab Richtung Bumbach, der Fahrradwegweiser weist hier den Weg nach Kemmeriboden. Es geht weiter bergab, bis man die Emme – Namensgeber für die gesamte Region, hier aber erst ein breiter Bach – nach etwa einem Kilometer überquert. Hier beginnt die eigentliche Auffahrt auf 865 m Höhe. Nach der Brücke geht es mit 15 Steigungsprozenten schon gut zur Sache, dem Flussverlauf folgend steigt man an der Flanke des schmalen Tals steil bergan. Nach ein paar hundert Metern verlässt man den Wald, und man hat einen schönen Ausblick auf den Hohgant und die Schrattenfluh. Die Steigung lässt hier bis zur Abzweigung etwas nach. Nach links führt die Straße nach Kemmeriboden, das Rotmoos erreicht man, wenn man hier rechts abbiegt.
Nun kommen die härtesten 1,5 Kilometer dieser Auffahrt. Die Straße steigt konsequent sehr steil an (durchschnittlich 14 Steigungsprozente), kurze Erholung bietet eine scharfe Linkskurve, danach verläuft die Straße in einer langen Rechtskurve im Wald und erreicht hier die steilste Stelle mit 19 Prozent. Danach befindet man sich bei der Oberen Gemmi schon auf 1100 Metern. Jetzt folgt ein Stück, welches praktisch flach verläuft, und man kann die traumhafte Aussicht auf den Hohgant, 7 Hengste, Sichle und Burst genießen. Es folgt noch ein 500 Meter langes Stück mit geringer Steigung. Nach der kurzen Abfahrt, bei der man nur wenige Höhenmeter verliert, ist die Straße leider nicht mehr asphaltiert.
Obwohl eine asphaltierte Straße rechts abbiegt, muss man auf der Naturstraße bleiben, denn die asphaltierte Stichstraße hört bei den etwas höher gelegenen Alphütten auf und geht dort in einen nicht befahrbaren Wanderweg über. Es folgen daher ca. 5 Kilometer Naturstraße bis Innereriz, es sind jedoch nur noch 40 Höhenmeter zu überwinden. Das größere Problem stellt daher die Abfahrt auf der Naturstraße nach Innereriz dar. Auf dieser Straße durchquert man das schöne Naturschutzgebiet Rotmoos, und nach einer kurzen Waldpassage hat man den höchsten Punkt erreicht und hat einen schönen Ausblick auf das Eriztal.
Für die Beschreibung danken wir helmverweigerer Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Barnaby Mail an Absenderohne Zeit25.05.2009
sonnie Mail an Absenderohne Zeit22.07.2009
kailash Mail an Absenderohne Zeit27.10.2005

Südwestanfahrt von Innereriz  3 km / 150 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 1 Sterne

Hierbei handelt es sich nicht wirklich um eine Auffahrt im herkömmlichen Sinn. Wenn man als Anfahrt nach Innereriz den Weg über Homberg und Horrenbach gewählt hat, so hat man – aus sportlicher Sicht – das Meiste schon geschafft. Man befindet sich ja auch schon auf 1040 m Höhe. Am Ende von Innereriz gabelt sich dann die Straße, und man muss sich links halten. Rechts geht eine Naturstrasse Richtung Habkern, diese geht aber bald in einen nicht befahrbaren Wanderweg über.
Die Straße Richtung Rotmoos steigt sofort an und geht schon nach einem sehr kurzen asphaltierten Stück in Naturstraße über. Die Steigung lässt sich aber problemlos im Sattel meistern. Zwischenzeitlich flacht die Straße ab und wird erst kurz vor dem Rotmoos wieder einigermaßen steil. Um recht kleine Gänge ist man hier dankbar, nicht weil die Steigung allzu schlimm wäre, jedoch ist man aufgrund des Straßenbelags froh, wenn man den Anstieg im Sattel meistern kann, da das Hinterrad im Wiegetritt zu wenig Halt findet.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
velowerni Mail an Absenderohne Zeit10.09.2009
crack676 Mail an Absenderohne Zeit18.06.2009
SUGI67 Mail an Absenderohne Zeit25.09.2011
SUGI67 Mail an Absenderohne Zeit25.09.2011