Rotsteiger Höhe (340 m)

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Rotsteiger Höhe (340 m)

Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz.
Der Hochpunkt nach dem engen 'Durchstich'
Dieser kleine Pass liegt unweit der Deutschen Weinstraße im Pfälzerwald. Verkehrstechnisch hat dieser Übergang nur geringe Bedeutung, und auch aus Sicht des Radfahrers bietet sich hier nur geringe sportliche Herausforderung und kein übermäßiger Erlebnisfaktor. Es ist einfach nur ein weiterer netter Anstieg in herrlicher Waldlandschaft, den es sich durchaus in eine Tour einzubinden lohnt. Beispielsweise kann man so mit relativ wenigen Höhenmetern aus der Vorderpfalz Nähe Bad Dürkheim ins Tal bei Lambrecht und weiter zum Elmsteiner Tal gelangen, ohne sich durch Neustadt an der Weinstraße zu quälen.
Ansonsten hat der Rotsteig noch ein gleichnamiges Forsthaus zu bieten, zu dem man vom Parkplatz auf dem Hochpunkt auf einem unbefestigten Weg gelangt. Außerdem befindet sich unweit dieses Parkplatzes noch der regional bekannte Freizeitpark Kurpfalzpark.
In früheren Zeiten gab es neben den hier erwähnten noch eine weitere Auffahrt vom Neustadter Vorort Gimmeldingen aus, die etwa 1 km südlich des Hochpunkts auf die Auffahrt aus Lindenberg traf und auf enger und landschaftlicher schöner Straße zum Rotsteig führte. Diese ist allerdings seit einigen Jahren nicht mehr als Kreisstraße ausgewiesen, und auch eine Beschilderung ist nicht mehr vorhanden, doch ist eine Befahrung für ortskundige Radler weiterhin möglich.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von Lindenberg5 km231 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne
Ostanfahrt von Wachenheim7 km216 HmSchön: 2 SterneHart: 1 Sterne
Südostanfahrt aus Gimmeldingen6,4 km171 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Südanfahrt von Lindenberg  5 km / 231 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Lindenberg
Von der B39 zwischen Kaiserslautern und Neustadt an der Weinstraße biegt man südlich von Lambrecht ab auf die K16 in Richtung Wachenheim. Nach der Unterquerung der Eisenbahnlinie befinden wir uns auch schon mittendrin in der Steigung, die auf den ersten 2,5 km gleichmäßige 8 % beträgt und zu Beginn Lindenberg linksseitig liegen lässt.
Die Straße führt hier permanent am Hang entlang, so dass sich links schöne Ausblicke auf den Pfälzerwald bieten. Nach einem kurzen Stück mit geringer Steigung, das in Höhe eines asphaltierten Parkplatzes beginnt, haben wir nach 3,5 km auch schon den höchsten Punkt erreicht. Doch wie auch bei der Ostanfahrt beschrieben, wartet nun noch ein Stück Arbeit auf uns. Bis zum Endpunkt werden in rasanter Fahrt wieder ungefähr 50 der soeben erreichten Höhenmeter verloren, die wir uns direkt im Anschluss wieder erarbeiten müssen, bevor wir den beschriebenen großen Parkplatz am Hochpunkt erreichen.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.PauleMessier Mail an Absender0 h 21 m 03 s13.06.2011
Teetrinker Mail an Absenderohne Zeit26.08.2011

Ostanfahrt von Wachenheim  7 km / 216 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Wachenheim
Startpunkt ist eine Ampelkreuzung inmitten Wachenheim, bei der sich folgende Straßen treffen: die B271 (die Deutsche Weinstraße!), die L525 aus östlicher Richtung von Friedelsheim und eben die K16 als Auffahrt zum Forsthaus Rotsteig, die auch Richtung Lindenberg ausgeschildert ist.
Zuerst fahren wir nun einen Kilometer durch Wachenheim. Wir gewinnen dabei nur 40 Hm, doch sind mehrere kurze steilere Abschnitte zu bewältigen.
Beim Blick auf die Burgruine der Wachtenburg verlassen wir den Ort, um die restlichen Kilometer komplett im Wald zu verbringen. Sofort ändert sich die Steigung auf angenehme ca. 3 %, die auf den folgenden 5 km sehr gleichmäßig bleiben und nur durch ein kurzes flacheres Stück unterbrochen werden. Dabei befinden wir uns ständig auf der rechten Seite eines nicht allzu breiten Tals, das zu Beginn einem größeren und idyllisch gelegenen Campingplatz auf der linken Seite Heimat bietet. Auf linker Talseite begleitet uns fast den ganzen Weg über ein Forstweg, auf dem häufig Wanderer zu sehen sind.
Nach insgesamt 4,5 km Fahrt findet sich halbrechts der Abzweig zum Oppauer Haus, das eine der vielen Hütten des Pfälzerwaldvereins ist. Das ist an sich keine Sensation, bietet dem Radler aber Orientierung, da wir nun noch genau 2,5 km Fahrt vor uns haben.
Auf der Geraden, die diesem Abzweig folgt, erscheint nun nach gesamt 5 km Auffahrt auf der rechten Seite ein Schild, das die Höhe von 300 Metern angibt (was übrigens ein sehr netter Service an vielen Anstiegen des Pfälzerwalds ist). Danach folgen noch vier Kurven (zwei links und zwei rechts), die die Steigung stetig bis auf 8 % ansteigen lassen. Am Ende einer längeren Tour kann dieser letzte Abschnitt mächtig in die Waden beißen, während gut trainierte Fahrer auf der Hausrunde hier in großen Gängen hoch drücken werden.
Nach der zweiten dieser Rechtskurven erscheint nun nach einem engen Durchstich auch schon der Hochpunkt in Form eines größeren Parkplatzes. Ein Schild weist hier auf eine Höhe von 340 Metern hin. Der Durchstich ist mit maximaler Breite von 2 Metern angegeben, was aber auch bei Maximalausschlag im Wiegetritt kein Problem für Radfahrer darstellen sollte.
Direkt nach dem Pass fängt auch schon die Abfahrt an. Diese beginnt steil und hat eine sehr gemeine Überraschung parat. Nachdem man knapp 50 Meter an Höhe verloren hat, folgt noch ein Anstieg, der der eben absolvierten Abfahrt wie ein eineiiger Zwilling gleicht, so dass man die verlorenen Meter bei gleichen Steigungsprozenten wieder zurückerobern muss, bevor schließlich die richtige Abfahrt nach Lindenberg folgt.
Der Belag ist seit einer kompletten Neu-Asphaltierung Ende der 1990er Jahre nach wie vor sehr gut und rollt vorzüglich. Die Bezwinger des Rotsteigs aus älteren Tagen werden sich vielleicht noch mit Grauen an den groben und sehr schlechten Asphalt von früher erinnern.
Der Verkehr ist gemäßigt, doch kann dieser an schönen Sommertagen am Wochenende sehr lästig sein, da die Straße stark von autofahrenden Wanderern und Besuchern des Kurpfalzparks frequentiert wird.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.PauleMessier Mail an Absender0 h 23 m 00 s17.05.2011
mendi_gora Mail an Absenderohne Zeit20.05.2007
Teetrinker Mail an Absenderohne Zeit05.07.1998

Südostanfahrt aus Gimmeldingen  6,4 km / 171 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt aus Gimmeldingen
Dies ist die bereits erwähnte „alte“ Anfahrt aus Gimmeldingen, die heute nur noch den Status eines Forstwegs hat. Da es sich hierbei aber um eine angenehm zu fahrende und zugleich landschaftsintensive Variante handelt, wollen wir hiermit dafür sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit gerät.
Der Belag ist größtenteils ausgezeichnet, doch direkt hinter Gimmeldingen gleicht er eher einem Kraterfeld. Dies war auch Mitte der 1990er-Jahre der Grund, warum die Straße den Status einer Kreisstraße verlor, denn die verkehrstechnische Bedeutung rechtfertigte seinerzeit keine kostenintensive Sanierung dieses Abschnitts, weshalb man stattdessen eine Abstufung auf Forststraße durchführte. Damit ist eine Auffahrt der Strecke vorzuziehen, doch auch die Abfahrt ist mit etwas Vorsicht durchaus möglich.
Die Suche nach dem Beginn der Anfahrt ist etwas kompliziert, da keine Beschilderung mehr vorhanden ist. Am einfachsten starten wir an der Kreuzung der K5 und K21 in Ortsmitte von Gimmeldingen und folgen der Hainstraße westwärts. Wenn es sogleich ordentlich rumpelt und wir die wenigen Asphaltstücke nur noch erahnen können, sind wir genau richtig!
Nach wenigen Metern schon verlassen wir den Ort, und tauchen in den Wald ein, den wir im engen Tal des Mußbachs erobern. Das steilste Stück mit etwa 7 % gilt es alsbald zu bewältigen, während uns rechts eine lange Reihe von Schrebergärten begleitet.
Nach kurzer Zeit wird die Straße deutlich enger, doch hier haben wir nun den perfekten Asphalt erreicht. Da zugleich die Steigung so bald nicht mehr die Marke von 3 % überschreitet, manchmal sogar Flachstücke unsere Fahrt erleichtern, befinden wir uns hier auf dem schönsten Abschnitt und können den Pfälzerwald pur genießen.
Nach etwas mehr als 5 km treffen wir schließlich auf die Anfahrt aus Lindenfels. Vor uns liegt nun nur noch ein Kilometer bei allmählich zunehmender Steigung, bis wir nach den ausgeschilderten Parkplätzen des Kurpfalzparks schließlich die Kuppe erspähen.
Diese Anfahrtsvariante ist sicher die landschaftlich schönste. Die enge Straße erfordert allerdings am Wochenende eine gewisse Aufmerksamkeit, da viele Einheimische diese immer noch per Auto benutzen.
Für die Beschreibung danken wir paelzman Mail an Absender

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