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Rucas (1540 m) Montoso, Santuario dell'Assunta

nach der letzten Kehre

Auffahrten

Von stb72 – Im Gegensatz zur anderen Auffahrt ist Rucas hier sogar ausgeschildert, und zwar genau ein Mal am Kreisverkehr in Bagnolo Piemonte bereits am Südende Richtung Barge. Nach diesem Abzweig muss man nur noch der zweispurigen Straße folgen, und die führt bis Montoso – und zwar zur Überraschung hervorragend ausgebaut und breit. Warum das so ist, merkt man ziemlich bald, wenn nach und nach einige leere Laster nach oben und einige mit großen Granitblöcken wieder nach unten kommen, nämlich als Zubringer zu den zahlreichen Steinbrüchen weit oben. Es sind zwar nicht allzu viele Kipper, aber genug.

Zunächst führt die Straße geradeaus auf den Berg zu, zunächst nur locker, vor Villaro dann auch mal merklich ansteigend. Das bleibt aber nicht lange so, nach einigen flachen Metern im Dorf beginnt nach 2,5 km und 120 Hm ein 7 km langes Steilstück, das über 10 % im Schnitt hat. In einigen Kehren führt die Straße bei häufig bis zu 13 % steil nach oben, weit oben dann bei einem 16 %-Schild wird dann auch annähernd diese angekündigte Spitzensteigung erreicht. Ein Flachstück gibt es nicht. In Kehre Nummer fünf zweigt noch ein Sträßchen zum Santuario Madonna della Neve ab, welches möglicherweise eine Verbindung zurück ins Tal hat.
Nach diesem schweren Teil rollt man dann locker durch Montoso hindurch, in langer Linkskurve, und kann erneut einen heiligen Abstecher machen, diesmal zum Santuario dell’Assunta mitten im Dorf. Bald kommt auch von rechts die Auffahrt aus Bibiana an, welche man auch direkt als Abfahrt nutzen kann. Nach Rucas folgt man einfach der Straße, bis oben sind es noch 5,5 km und 313 Hm, welche aber sehr unregelmäßig verlaufen.
Der Belag wird nun deutlich schlechter und auch verschmutzter, da sich hier die Laster des ganzen Drecks der Schotterstraßen in die Steinbrüche entledigen. Nach einer ersten steileren Rampe passiert man auch die ersten zwei der Brüche, danach wird es dann etwas ruhiger. Eine letzte Kehre leitet noch mal ein längeres steiles Stück ein, bevor die letzten 1,5 km dann am finalen Steinbruch vorbei leicht wellig sogar mit ein paar Höhenmeterverlusten verlaufen.

Das Ziel ist an diesem kühlen und regnerischen Tag im Spätsommer ein wirklich trostloser Ort – keine Sicht, verdreckte und schlechte Fahrbahn – da ist man froh, wenn man schnell wieder wegkommt. An schönen Tagen kann dies allerdings ganz anders aussehen, und von der Schwierigkeit her ist Rucas für den Rennradler ohne jede Frage immer einen Ausflug wert, auch auf dieser breiten Straße von Bagnolo Piemonte.

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