Ruppertsgrün (397 m)

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Ruppertsgrün (397 m)

Vogtland, Sachsen.
Steigungen von 20 % und mehr sind schon eine Herausforderung. Interessant wird es jedoch, wenn die Steigung nicht auf gewöhnlichem Asphalt, sondern auf Kopfsteinpflaster zurückgelegt werden muss.
Wer nun meint, so was gäbe es nur in Flandern, hat weit gefehlt. Links und rechts des Elstertals im Vogtland gibt es mindestens zwei solcher Anstiege, nämlich von Barthmühle nach Jocketa sowie den folgend beschriebenen nach Ruppertsgrün. Allerdings ist anzumerken, dass das hiesige Kleinpflaster nicht mit den groben, ruppigen Pavés in Belgien oder Nordfrankreich verglichen werden kann.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Rentzschmühle1,7 km85 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Westauffahrt von Rentzschmühle  1,7 km / 85 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Rentzschmühle
Ausgangspunkt für die Auffahrt ist der Haltepunkt Rentzschmühle im Elstertal. Wer die Anfahrt von der gegenüberliegenden Talseite aus Richtung Cossengrün wählt, kommt zunächst einmal in den Genuss einer rasanten Abfahrt mit ca. 14 %, die leider ziemlich abrupt am Bahnübergang endet, da unmittelbar danach eine 90-Grad-Rechtskurve folgt. Noch vor dem Bahnübergang wird man durch ein freundliches Schild auf eine nachfolgende Steigung von nicht weniger als 22 % hingewiesen. Wer nun in freudiger Erwartung dessen, was sich hinter der Kurve auftun möge, bereits heruntergeschaltet hat, wird sich hinter der Kurve zunächst einmal wundern, wo denn der Berg abgeblieben ist, denn die Straße verläuft auf den nächsten 500 m noch völlig eben und parallel zur Bahnstrecke entlang. Kurz darauf gelangt man nach Rentzschmühle, dabei wechselt der Straßenbelag von Asphalt zu Kopfsteinpflaster.
Fast hat man schon das Schild vergessen, da schwenkt die Straße plötzlich nach links, steigt zwischen den Häusern deutlich erkennbar an und verschwindet im finsteren Nadelwald. Das ist vielleicht auch besser so, ansonsten könnte man bei dem Anblick der sich auftürmenden Wand vielleicht entmutigt vom Rad steigen. Auf den folgenden 300 m bewegt sich die Steigung um die 20 %, über einige Meter mögen es auch die vorher angekündigten 22 % sein. Doch eigentlich ist die Steigung hier eher das kleinere Problem. Mehr Schwierigkeiten bereitet vielmehr der Untergrund, der in dem dunklen Waldstück oft ziemlich rutschig sein dürfte. Zudem wirkt das Pflaster wie einige Steigungsprozente mehr.
Zu guter Letzt ist die Straße so schmal, dass man bei entgegenkommenden Autos gezwungen ist, diese auf den sandigen Seitenstreifen zu verlassen, wodurch ein Absteigen schon fast garantiert ist. Mit viel Glück erwischt man jedoch vielleicht eine günstige Minute und bewältigt so das Steilstück ohne Probleme. Nach etwa 300 m ist der Spuk fast schon vorbei und man gelangt zurück ans Tageslicht, nachdem man den Wald durchfahren hat. Die Steigungswerte gehen danach auf erträgliche 13 % zurück, bis nach weiteren 300 m auch der Pflasterbelag endet und die Straße nun über Wiesen mit Steigung von maximal 10 %, meistens jedoch deutlich darunter bergauf führt, bis schließlich am Bahnhof Ruppertsgrün das Ende der Auffahrt erreicht ist.
Für die Beschreibung danken wir Kletterkönig120 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Kletterkönig120 Mail an Absender0 h 12 m 25 s21.06.2008