San Bernardo di Conio (986 m)

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San Bernardo di Conio (986 m)

Alpen, Ligurische Alpen, Ligurien.
San Bernardo di Conio,  Passschild am Rande des Parkplatzes
San Bernardo di Conio liegt einerseits im Anstieg vom Colle San Bartolomeo zum Colle d’Oggia, stellt aber auch den niedrigsten Übergang zwischen dem Quellgebiet des Impero und dem Rezzotal dar – und ist damit ein echter Pass. Das Passschild befindet sich etwas versteckt an einem Parkplatz auf der östlichen Seite der Straße und gibt eine Höhe von 996m an, was weder mit der Landkarte noch mit dem Höhenmesser übereinstimmt. Außerdem gibt es eine Erinnerungstafel an die Helden der Bergschlacht vom September 1944. Oben steht eine Kirche und ein paar Häuser, Verpflegungsmöglichkeit gibt es keine. Der Pass selbst bietet keine besonderen Ausblicke – abgesehen davon liegt er wie viele ligurische Berge häufig in den tief hängenden Wolken.
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Südostanfahrt von Borgomaro über Aurigo   15,2 km / 727 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Prinzipiell gibt es die Möglichkeit, von Bergomaro (249 m) aus entweder auf der Nordseite oder auf der Südseite des oberen Imperotals den Pass zu erklimmen. Folgen wir hier der Nordseite.
Am Ortsausgang von Bergomoro fahren wir rechts ab auf die SP26 Richtung Aurigo, es geht mit relativ konstanten 6 % bergauf bis Aurigo (430 m), das malerisch am Berghang gebaut ist. Nach einem kurzen flachen Stück in ein Seitental folgt der Anstieg nach Poggialto (560 m). Die kleine und fast verkehrsfreie Straße folgt flach dem tief eingeschnittene Tal nach hinten mit einer Abfahrt um 60 Hm, die dann nach Conio (12,1 km, 620 m) wieder wettgemacht werden müssen. Während es bisher sehr gemütlich durch Olivenhaine und Eichenwälder ging, kommt jetzt der anspruchsvolle Schlussanstieg: 366 Höhenmeter auf 3,1 km bedeutet eine durchschnittliche Steigung von knapp 12 %. Dieser Abschnitt wird mit 10 Kehren überwunden. Es geht noch kurz flach über zwei schadhafte Stellen im ansonsten tadellosen Straßenbelag, dann schwankt der Steigungsmesser zwischen 10 und 16 % und erreicht bei etwa Kilometer 14 den Spitzenwert von 20 % – um danach wieder auf 6 % abzuflachen. Im Ort San Bernardo di Conio angekommen halten wir uns links und gelangen nach ein paar Metern zum Passschild.

Auf der Südseite des Imperotals ist der Weg ab Borgomaro bis Ville San Pietro identisch zum dort beschriebenen Anstieg zum Colle d’Oggia, dann muss man nach Conio abbiegen. Dort trifft man auf den oben beschriebenen Weg entlang der Nordseite – und dann ab in den Schlussanstieg.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
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Nordostanfahrt von Pieve di Teco durchs Rezzotal   22,6 km / 791 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Von Pieve di Teco aus folgt man ein kurzes Stück der SS26 Richtung Imperia und biegt dann Richtung Lavine und Rezzo ab. Der Anstieg ist sehr schön und für Ligurien gemütlich. Längere Abschnitte im Tal haben nur 2 bis 3 % Steigung, dann folgen am Ende des Tals sechs Kehren mit einer maximalen Steigung von 6 %. Der obere Teil der Strecke liegt im Wald, der erst kurz vor Erreichen des Passes aufhört.
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Ostanfahrt von Colle San Bartolomeo  9,3 km / 265 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Am Colle San Bartolomeo folgt man dem Wegweiser nach Molini di Triora. Der Weg verläuft mit schönen Blicken ins Imperotal und über die umliegenden ligurischen Berge stets den Südhang entlang. Schatten gibt es kaum, dafür hat man freien Blick. Mit Steigungen zwischen 2 und 5 % geht es ruhig voran – die in manchen Straßenkarten angegebene Steigung von 10 % findet man nicht. Der Straßenbelag ist allgemein von guter Qualität, nur etwa auf halber Strecke ist er abgesackt, und es gibt eine Kante von 5 cm Höhe (Stand Juni 2011).
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