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Sand (831 m)

Schwarzwald, Nordschwarzwald, Baden-Württemberg.
Westanfahrt: Das Haus Wiedenfelsen.
Man findet den Sand oberhalb von Bühl. Er ist kein Hochpunkt der Schwarzwaldhochstraße (B500) wie zum Beispiel der Schliffkopf, sondern eine Kreuzung, an der die L83, die von Bühl ins Murgtal führt, die Schwarzwaldhochstraße quert. Am Sand stehen ein paar Häuser, ohne dass man von einem Weiler oder gar einem Dorf sprechen könnte. Eins der Gebäude war einmal ein Kurhaus, das sich aus einem Unterstand für Holzfäller aus dem 19. Jahrhundert heraus entwickelt hat. Ebenso gibt es an der bzw. um die Kreuzung herum noch ein Bismarck-Denkmal, eine Kapelle und Freizeitanlagen (darunter Skilifte) am Mehliskopf, dem Berg neben dem Sand. Überregional bekannt dürfte auch das Schlosshotel Bühlerhöhe sein, das nicht weit weg vom Sand in Richtung Baden-Baden wenige Meter oberhalb der Schwarzwaldhochstraße steht.
Als Straßenkreuzung kann man den Sand natürlich auf mehr als zwei Varianten erreichen, wobei hier nur die beiden Strecken über die L83 angesprochen werden, denn ein Pass ist der Sand nur in Bezug auf die Landstraße. Von Baden-Baden her findet die Auffahrt nämlich nicht am Sand ihr Ende, sondern erst ein paar Kilometer weiter südlich hinter dem Hundseck, wo die Schwarzwaldhochstraße zum ersten Mal abfällt.
Einen Trip über den Sand kann man vorzüglich verbinden mit anderen Auffahrten des Nordschwarzwalds im direkten Umkreis, zum Beispiel der Roten Lache oder der Fremersbergstraße. Folgt man der Schwarzwaldhochstraße nach Süden, so ist auch die Hornisgrinde einen Abstecher wert. Aber die Gegend lohnt auch einen Besuch ohne Fahrrad. Zum Beispiel rauschen im Wald oberhalb von Bühlertal die schmucken Gertelbachfälle, in deren Nähe man auch an schroffen Granitfelsen klettern kann.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Bühl-Altschweier10,5 km685 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Ostanfahrt von Raumünzach11,3 km426 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet

Westanfahrt von Bühl-Altschweier  10,5 km / 685 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Bühl-Altschweier
Diese Anfahrt hat zwei Abschnitte, die sich sowohl vom Steigungsgrad der Straße als auch von der Landschaft, durch welche die Straße führt, deutlich unterscheiden. Mit einigem Autoverkehr sollte immer gerechnet werden, da die L83 einer der bedeutenderen Zubringer der Schwarzwaldhochstraße ist.
Auf dem ersten Teil der Auffahrt, deren Beginn vor dem Kreisel am Ortseingang von Altschweier liegt, fährt man auf der allmählich, aber nur mit höchstens 5 % ansteigenden L83, die immer mal wieder ihren Namen wechselt, im Grunde genommen ständig durch bebautes Gebiet. Altschweier, das fast schon mit Bühl zusammengewachsen ist, morphiert zu Untertal, das wiederum in Bühlertal übergeht und mit Längenberg endet. Bis Untertal sieht man zur linken Hand noch Weinberge und auch ein paar Obstbaumplantagen. Aus den Trauben der Gegend wird der Affentaler der Affentaler Winzergenossenschaft produziert, einer der bekanntesten, aber nicht unbedingt besten badischen Weine, leicht zu erkennen wegen des großen Affenmotivs auf den Flaschen. Wer sich für das Thema und die Gegend interessiert, sollte lieber nach den Spätburgundern kleiner Erzeuger aus dem Altschweirer Sternenberg oder dem Bühlertaler Engelsfelsen Ausschau halten.
Zurück zur Auffahrt zum Sand: Nach fünf Kilometern fängt am Ortsausgang von Längenberg der zweite Teil der Strecke an, der nun deutlich steiler ist mit einem Steigungsschnitt von fast 8,5 % bis zum Sand hoch. Dieser zweite Abschnitt verläuft ausschließlich im Wald und ist ein paar hundert Meter länger als der erste, flache Teil. Erwähnenswert ist der Übergang über den Wiedenbach auf dem achten Kilometer, ab dem die Steigung nicht mehr ganz so hoch ist wie direkt hinter Längenberg, sowie die Passage am Haus Wiedenfelsen vorbei, die kurz vor Kilometer 9 absolviert wird. Das Haus ist eine Art Hotel, in dem auch Räume für festliche Angelegenheiten gemietet werden können; man sieht es während der Auffahrt verschiedene Male von tief unten. Hinter dem Haus liegt die einzige und zudem flache Kehre der Auffahrt. Kurz vor der Kehre bietet sich ein weiter Ausblick am Haus Wiedenfelsen vorbei in die Rheinebene hinunter. An jener Stelle sollte man anhalten und die Aussicht genießen, denn es gibt keine andere während der gesamten Auffahrt. Danach geht es umso leichter die letzten Meter zum Sand hinauf.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.uwe0130 Mail an Absender1 h 41 m 00 s01.05.2012
Panik Mail an Absenderohne Zeit22.06.2011
canyonrider Mail an Absenderohne Zeit30.06.2011

Ostanfahrt von Raumünzach  11,3 km / 426 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Raumünzach
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
weschersheinz Mail an Absenderohne Zeit11.06.2011
chalutier Mail an Absenderohne Zeit17.07.2010