Sant'Anna di Bellino (1857 m)

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Sant'Anna di Bellino (1857 m)
Valle Varaita di Bellino

Alpen, Cottische Alpen, Piemont.
Chiesa Sant'Anna di Bellino .
Am Ende des piemontesischen Valle Varaita wartet mit dem Colle dell’Agnello bekanntlich einer der höchsten und schönsten Pässe der Alpen. Wer vor, während oder nach der Bezwingung dieses Riesen noch einen kleinen Nachtisch haben möchte, dem sei dieses kleine Seitental Valle Varaita di Bellino empfohlen. Es zweigt bei Casteldelfino in der ersten Kehre auf bereits 1324 m Höhe nach Westen von der Hauptroute ab und führt durch sehr ursprüngliche piemontesische Bergdörfer bis zum zur kleinen Kirche von Sant’Anna. Die verschiedenen Weiler sind unter dem Überbegriff Bellino als eine Gemeinde zusammengefasst. Hier wird noch okzitanisch gesprochen.
Von Sampeyre gerechnet sind es bis zur Abzweigung recht lockere 10,7 km und 377 Hm, was in Summe dann auch über 900 Hm bringt. Dieses Tal ist sehr ruhig, und Rennradler verirren sich vermutlich nur selten hierher, Wanderer und MTB-Piloten sicher wesentlich öfter, da man auf geschotterten Straßen und Trails hier doch deutlich weiter nach oben kommt, u.a. zur Colletto di Battagliola auf 2248 m Höhe oder auch zum Colle Bellino am Talende auf über 2800 m Höhe hinüber ins Valle Maira. Aber auch die lediglich 526 asphaltierten Höhenmeter sind gut investiert, und nur zum einfachen hochrollen ist die Straße auch nicht geeignet. Wie so oft im Piemont bekommt man aber ein wenig Wehmut und wünscht sich doch ein geländegängigeres Vehikel, wenn man leider wieder mal umkehren muss.
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Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von Casteldelfino9,3 km526 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Ostauffahrt von Casteldelfino  9,3 km / 526 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Casteldelfino
Direkt in der Kehre bei Casteldelfino zweigt das Seitental von Bellino ab. Anfangs auf neuem Asphalt wird es gleich steiler an der kleinen Ruine des ehemaligen Castello de Casteldelfino vorbei. Nach wenigen hundert Metern flacht es dann aber wieder ab, und man kann gemütlich auf leider wieder schlechterem Belag durch die ersten Häusergruppen hindurch- bzw. daran vorbeirollen, immer schön kurvig dem Hangverlauf entlang.
Erst nach 3,5 km beim Passieren von Chiesa folgen dann 1,5 merklich steilere Kilometer, wo auch mal zweistellige Prozente knapp erreicht werden. Danach bleibt es für die letzten 4 km etwas unrhythmisch, mal flacher, mal steiler und nur mit ganz vereinzelten Kehren. Der einzig etwas ‚größere’ Ort, durch den man hindurch kommt, ist dann Celle nach 6,5 km. Aber immer wieder sieht man die ursprüngliche und typische Steinarchitektur dieser alten piemontesischen Ansiedlungen. Die letzte Häusergruppe ist dann Chiazale nur 500 m weiter, danach wird der Charakter kurzzeitig deutlich wilder. Ab hier direkt am Wildbach entlang sieht man zur Linken dann schöne Felsberge, während zur Rechten offenbar einst ein Felssturz abging. Zumindest ist der Hang mit großen Geröllbrocken übersät, was sehr beeindruckend aussieht. Nach der wahrscheinlich durch diesen Felssturz verursachten Enge weitet sich das Tal dann wieder deutlich. Ab hier locker gehts an einem bewirtschafteten Rifugio vorbei bis nach Sant’Anna, wo an der kleinen Kapelle der Asphalt endet, danach führt nur noch der Schotter weiter in die wilde Landschaft hinein. Wer möchte, kann noch zwei kurze steile Kehren ins Dorf hineinfahren, aber auch hier ist dann fine asfalto im ruhigen und schönen Valle Bellino.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit10.09.2009
kingoflechhausen Mail an Absenderohne Zeit28.06.2010