Santuari de la Mare de Déu del Coll (840 m)

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Santuari de la Mare de Déu del Coll (840 m)

Serralada Prelitoral, Guilleries, Katalonien.
Hinter der Kurve lauerte dann der Plattfuß.
Im Norden der Guilleries findet man die Auffahrt zum Santuari de la Mare de Déu del Coll, welche gleichzeitig der anspruchsvollste und der am wenigsten bekannte Anstieg dieser Region ist. Das Santuari wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet und beherbergte eine Zeitlang eine kleine Gemeinschaft von Benediktinermönchen. Da die Kirche des Santuaris im wesentlichen im Originalzustand erhalten ist, stehen wir hier vor einem der eindrucksvollsten spätromanischen Bauwerken Kataloniens.
Während einer Radtour kombinieren lässt sich die Auffahrt zum Beispiel mit den Wegen hoch nach Sant Hilari Sacalm (siehe Pedra Llarga) oder dank der Verbindung nach Norden hin durch das Tal des Ter am Pantà de Susqueda vorbei mit dem Coll de Condreu oder dem Coll de Bracons. Dieser Weg ins Tal ist zwar streckenweise nicht geteert, mit dem Rennrad aber befahrbar.
Oben neben dem Santuari gibt es auch ein Restaurant mit einer schönen Terrasse, auf der man dank der traditionellen katalanischen Küche und dem weiten Blick über die Wälder der Guilleries die Mühen der Auffahrt schnell vergisst. Montags und dienstags ist dort allerdings – außer im August – geschlossen.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südostanfahrt von Osor6,7 km500 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Südostanfahrt von Osor  6,7 km / 500 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Am westlichen Ortsende von Osor, also in Richtung Sant Hilari Sacalm, ist der Weg zum Santuari ausgeschildert. Die Auffahrt beginnt ein paar Meter hinter der Abzweigung von der GI-542 auf der Brücke über den Bach Riera d´Osor. Zunächst geht es mit 7 bis 8 % Steigung aus dem Dorf heraus, wobei wir das Santuari auf dem Bergrücken schon vor uns sehen. Oberhalb eines Sägewerks flacht die Straße ab, um danach wieder steiler werdend über eine Serpentine in den Wald zu biegen. Der nächsten 700 Meter sind relativ steil mit Steigungsspitzen um die 10 %.
Am Ende dieses ersten Steilstücks ereilte den Autor das traurige Schicksal in Form von zwei Plattfüßen kurz hintereinander und aus einer Auffahrt per Fahrrad wurde ein Abstieg per pedes. Da er aber ein paar Monate vorher mit dem Auto schon mal oben war, weiß er zu berichten, dass es mit etwa 6 bis 7 % Steigung weitergeht, bis hinter Kilometer vier der Coll de Nafré (610 m Höhe) erreicht wird. Dort biegt ein enger, zunächst betonierter Weg ab und führt wie oben erwähnt ins Tal des Ter hinab. Im folgenden schwingt sich die Straße bei wieder etwas höheren Steigungswerten immer weiter über drei Serpentinen den Berghang hinauf, wobei noch zwei weitere Steilstücke überstanden werden müssen, eins hinter Kilometer fünf und das letzte von Kilometer sechs bis zum Santuari hoch.
Hinter dem Santuari führt die Straße noch einen halben Kilometer weiter und verwandelt sich dann in einen nicht asphaltierten Waldweg, der bis auf 1145 m Höhe zu den Antennen von Sant Benet hinaufführt. Eine genauere Beschreibung folgt nach der nächsten Besichtigung.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

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