Schanzerkopf (610 m)

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Schanzerkopf (610 m)

Hunsrück, Soonwald, Rheinland-Pfalz.
Lange Gerade.
Der Schanzerkopf ist mit 634 m Höhe nur geringfügig niedriger als der Ellerspring ein Stück weiter südlich und wie dieser gekrönt von einem Fernsehturm. Zudem gibt es auf seiner Nordseite noch eine Rodelpiste, die im Winter bei entsprechender Schneelage bestimmt eine feine Gaudi für große und kleine Kinder verspricht. Ein kleines Stück vom Gipfel entfernt verläuft die Landstraße 242 zwischen Stromberg und Argenthal, die dort ihren höchsten Punkt erreicht und nur ganz knapp geschlagen von der Landstraße 108 am Ellerspring vorbei die zweithöchste Passstraße des Soonwaldes ist.
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Liste der Auffahrten

Ostanfahrt von Stromberg10,6 km360 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Nordwestanfahrt von Argenthal3,3 km130 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Nordanfahrt von Ellern4,8 km205 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Südostanfahrt von Argenschwang11,5 km346 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne
Ostanfahrt von Stromberg über Seibersbach11,9 km413 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Ostanfahrt von Stromberg  10,6 km / 360 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Stromberg
Man legt los in dem kleinen, in einem engen Tal gelegenen Dorf Stromberg, welches unter Freunden der gehobenen Küche dadurch bekannt ist, daß einer der mittlerweile unzähligen Fernsehköche dort ein hochpreisiges Restaurant betreibt. Man hört doch so einiges über dieses Restaurant, dezente Hinauskomplimentierungen durch diskrete Briefe präsentiert zusammen mit einer dem Ambiente angemessenen Rechnung können dort vorkommen. Nicht auszudenken, wenn man sich in Radklamotten in solch ein Etablissement begäbe und einen Teller Spaghetti bestellte. Wahrscheinlich bekäme das Personal einen Kollektivnervenzusammenbruch und des Koches Schnurrbart würde in der nächsten Sendung durch nervöse Zuckungen von der Zubereitung der haute cuisine ablenken.
Aber hier geht es nicht um Schabernack, sondern um den Schanzerkopf. Und um den zu erreichen, fährt man in Stromberg in Richtung Dörrebach/Argenthal. Bis Dörrebach führt die enge Landstraße durch eine locker bewaldete, sehr mild und lieblich wirkende Gegend, in der man noch das warme Klima des Nahetals spürt. Dabei kommt man auch an einem Gasthaus namens Weinbergerhof vorbei.
Besonders schwer zu fahren ist dieser erste Teil der Auffahrt nicht, die Straße fällt sogar hinter Stromberg kurz leicht ab. Erst in Dörrebach stellt sich eine nicht allzu lange Rampe in den Weg. Hinter Dörrebach ist die Landschaft zunächst offen, geprägt von weiten Weizenfeldern. Am Horizont sieht man aber schon den oberen Soonwald, der in dieser Region hauptsächlich aus Fichten besteht.
Von nun an kommt einem der Weg bis zur Passhöhe wie eine einzige lange Gerade vor. Um das Gut Marienborn herum liegen wieder einige Wiesen, dahinter fährt man im Wald bei immer stärker anziehender Steigung geradeaus bis zu einer Kreuzung, an der man auf die Auffahrt von Ellern her trifft. Ab der Kreuzung flacht die Steigung wieder ab, und der Schanzerkopf ist nicht mehr fern. Von der Passhöhe kann man auf einem asphaltierten Waldweg noch etwa 600 m weiter fahren bis zu dem Fernsehturm auf dem eigentlichen Gipfel.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Volker_236A Mail an Absenderohne Zeit21.06.2009
Radikal Mail an Absenderohne Zeit10.09.2010
Reichmann Mail an Absenderohne Zeit27.09.2010
Heitzer1974 Mail an Absenderohne Zeit31.07.2011

Nordwestanfahrt von Argenthal  3,3 km / 130 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt von Argenthal
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Nordanfahrt von Ellern  4,8 km / 205 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Ellern
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Pusinelli Mail an Absenderohne Zeit08.05.2011

Südostanfahrt von Argenschwang  11,5 km / 346 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südostanfahrt von Argenschwang
Der Anstieg beginnt in Argenschwang und folgt auf der L239 zunächst dem Verlauf des Gräfenbachs durch ein recht enges und landschaftlich reizvolles Tal. Da sich die Steigung im unteren spürbaren Bereich bis etwa 3 % bewegt, können diese Reize auch voll ausgekostet werden. Wem es eher nach lieblicher Landschaft ist, der kann nach etwa einem Kilometer links nach Spall und von dort über Münchwald wieder zurück zur L239 fahren. Sowohl Spall als auch Münchwald sind in jedem Fall sehenswert.
Äußerst sehenswert ist auch die Gräfenbacher Hütte, die nach etwa 5 km passiert wird. Hierbei handelt es sich um eine Eisenerzhütte, die im Jahr 1712 gegründet wurde. Sie besitzt den einzigen freistehenden Hochofen in Westdeutschland aus dem Jahr 1830. Auch hier unterstützt die moderate Steigung von weniger als 5 % den Genuss, was in diesem Fall ein echter Glücksfall ist.
Hinter der Gräfenbacher Hütte weitet sich das Tal, die Landschaft bleibt reizvoll, wird aber weniger spektakulär. Jetzt fällt auch auf, dass der Verkehr auf der L239 zwar nicht hoch, aber doch spürbar ist. Durch Fichten- und Birkenpflanzungen geht es die nächsten etwa 5 km bei Steigungen um 3 % weiter bergan. Lediglich die letzten etwa 400 m vor der Kreuzung mit der L242, wo man auf die Auffahrten aus Stromberg und Ellern trifft, werden etwas steiler, bleiben aber unter 10 %.
Von hier an gilt die Beschreibung der Ostanfahrt von Stromberg.

Diese Anfahrt empfiehlt sich eher aus touristischen denn aus sportlichen Gründen. Radltechnisch ist sie recht anspruchslos, die Landschaft lässt einen aber doch auf seine Kosten kommen.
Die Abfahrt nach Argenthal ist breit, gut asphaltiert, hat schöne weite Kurven und ist daher schnell.
Für die Beschreibung danken wir Harald der Graue Mail an Absender

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Harald der Graue Mail an Absenderohne Zeit18.04.2011

Ostanfahrt von Stromberg über Seibersbach  11,9 km / 413 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Stromberg über Seibersbach
Wie die erste hier beschriebene Anfahrt, so beginnt auch diese in Stromberg. Wir biegen in Richtung Rheinböllen ab und stellen nach Verlassen des Ortes gleich mal fest, dass hier reichlich Kalkstein abgebaut wird. Nach Passieren einer Fabrik wird es dann aber idyllischer. Das gut ausgebaute Sträßchen, auf dem aufgrund der Zufahrt zur A61 und B50/E42 in Rheinböllen auch mehr los sein kann, zieht sich recht geradlinig und kaum ansteigend durch das bewaldete und beweidete Tal entlang des Guldenbachs. Nach 2,6 km passieren wir den Abzweig nach Daxweiler. Hier geht es hinauf zum Forsthaus Lauschhütte. Kurz darauf erreichen wir die Junkermühle, wo es links ab nach Seibersbach geht.
Es folgen zwei Kehren, und auch die Steigung nimmt nun zu, bleibt aber unproblematisch. Man erhascht einen sehr schönen Blick auf das gegenüber auf der anderen Talseite im Hang gelegene Daxweiler und den Binger Wald. Über ein offenes Plateau erreichen wir Seibersbach, durch das es für wenige hunter Meter wieder abwärts geht. Hier müssen wir nun rechts in Richtung Schanzerkopf abbiegen.
Mit 5 bis maximal 7 % geht es auf recht gerader Straße, die an einigen Stellen komplett neu asphaltiert und an anderen nur geflickt wurde, im offenen und damit windanfälligen Gelände aufwärts. Ein strammer Westwind kann hier zermürbend wirken und die Steigung höher scheinen lassen als sie tatsächlich ist.
Nach insgesamt 7,4 km ist dann die L242 erreicht, der wir nach rechts folgen. Von nun an ist die Auffahrt identisch mit der über Dörrebach.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

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kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit09.06.2011