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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Schaumberg (568 m)

Schaumbergturm

Auffahrten

Von pmaier – Neben der Südanfahrt ist diese Auffahrt wohl die schwerste Aufstiegsmöglichkeit zum Schaumberggipfel, gilt es doch auf rund 5 km immerhin 300 Hm zu überwinden, was für saarländische Verhältnisse sehr ordentlich ist. Startpunkt ist die Hauptstraße in Sotzweiler in der Nähe des Ortsausganges in Richtung Tholey (Anfangshöhe 266 m). Hier beginnt auf den ersten 200 m die Straße noch recht gemächlich mit 4 bis 5 % anzusteigen.
Mit einer leichten Links-Rechts-Kombination verlassen wir dann den Ort. Für die nächsten 1,3 km pendelt sich die Steigung recht konstant bei 7 bis 8 % ein. Kurzfristig erreichen wir auch mal 10 %. Diese 1,3 km sind psychisch recht schwer zu fahren. Wir erblicken eine breit ausgebaute Straße mit einer langgezogenen Geraden, welche auch recht windanfällig ist. Dies ist sicherlich der schwierigste Teil des ersten Abschnitts der Auffahrt. Nur der weitere Aufstieg zum Schaumberg ab Tholey ist dann noch schwieriger.
Hat man die 1,3 km hinter sich gebracht, sinkt die Steigung für die nächsten 300 m auf 2 bis 3 %, danach folgt ein 300 m langes Teilstück mit 6 bis 7 %. Wir erreichen den Ortseingang von Tholey. Nach weiteren 100 m mit 2 % Steigung sind wir am vorerst höchsten Punkt der Auffahrt angekommen. Die nächsten 1,1 km, welche durch Tholey führen, verlaufen recht wellig. Nach einem flachen Abschnitt folgt eine kurze Abfahrt, welche wiederum von einer kleineren Steigung abgelöst wird. Insgesamt machen wir hier keine zusätzlichen Höhenmeter gut. Dann biegen wir links in Richtung Schaumbergbad ab. Der eigentliche Anstieg zum Schaumberg beginnt und ist bei der Südostauffahrt bereit beschrieben.
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00:23:00 | 14.09.2012
Matze051986
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Dolce Vita
02:03:00 | 14.05.2011
Schaumquäler
Von pmaier – Nach Meinung des Autors stellt diese die schönste der hier beschriebenen Auffahrten zum Schaumberggipfel dar. Da jedoch auch hier ein Teilstück auf der Hauptstraße durch den Ortskern von Tholey führt, reicht es ebenfalls nicht für vier Schönheitssterne. Die Schwierigkeit der ersten zwei Drittel dieser Anfahrt begründet sich mit ihrem sehr unregelmäßigen Steigungsverlauf: Verhältnismäßig langen und steilen Rampen folgen kurze und teilweise auch steile Abfahrten, welche durch wiederum darauffolgende Rampen teuer zu erkaufen sind.

Der Startpunkt in Marpingen (270 m) ist derselbe wie jener der Südwestauffahrt zur Rheinstraße. Diesmal folgen wir jedoch der entgegengesetzten Richtung. Nach wenigen Metern biegen wir hinter einer scharfen Linkskurve in die Straße Tholeyerberg ab, wo dann auch schon der Anstieg beginnt. Die ersten 1000 m weisen eine Durchschnittssteigung von 7 bis 9 % auf, die Maximalsteigung liegt (kurzfristig) bei 14 %. Vorsicht: Nach rund 600 m verlassen wir den Ort, indem wir in einer Rechtskurve links auf einen asphaltierten Feldweg abbiegen.

Hier beginnt ein idyllisches Teilstück, welches sich seine Beschaulichkeit bis zur späteren Ortseinfahrt in Tholey erhalten kann, wenngleich es durch Baumfällungen zumindest momentan (November 2008) einen Teil seines Reizes verloren zu haben scheint. Felder, Waldstücke und Wiesen prägen hier das Landschaftsbild und erlauben immer wieder reizvolle Ausblicke auf das hügelige Umland. Auch der immer näher kommende Schaumberg ist nicht zu übersehen. Motorisierter Verkehr sollte hier eine Ausnahme sein, ist aber leider doch manchmal existent.

Nach dem schon beschriebenen ersten steilen Kilometer flacht nun die Steigung auf den nächsten 300 m zunehmend ab, sodass man letztendlich den vorläufig höchsten Punkt der Anfahrt erreicht. Der nun folgende Kilometer verläuft tendenziell bergab, insgesamt verlieren wir rund 30 Hm. Man sollte die Gelegenheit zur Erholung nutzen. Gegen Ende dieses Teilstücks fahren wir nämlich in eine tiefe Senke ein, sodass die verlorenen Höhenmeter nun direkt in einem rund 500 m langen Steilstück (8 % Durchschnitts- und 15 % Maximalsteigung) wieder gutgemacht werden müssen.
Danach befinden wir uns kurz vor dem Ortseingang von Tholey. Die nächsten 300 m verlaufen nun wieder leicht abschüssig. An der Wegegabelung biegen wir rechts ab. Die Straße beginnt wieder leicht anzusteigen. Nach 250 m treffen wir mit der Auffahrt aus Alsweiler zusammen und biegen links ab. Der weitere Streckenverlauf zum Schaumberggipfel ist der Beschreibung der Südostauffahrt zu entnehmen.
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Von pmaier – Die Charakteristik dieses Anstiegs kann als zweigeteilt beschrieben werden. Auf den ersten 2,8 km legt man lediglich rund 100 Hm zurück, um aus dem Alstal (Alsweiler) an den Fuß des Schaumberges (Tholey) aufzusteigen. Der dort beginnende zweite Teil des Anstiegs ist mit 1,9 km und 180 Hm wahrscheinlich einer der härtesten im Saarland. Gegen Ende der Auffahrt erreicht die Steigung Werte von 15–18 %. Zur Schönheit des Anstiegs ist zu sagen, dass diese gegen Ende mit nachlassendem Verkehr immer mehr zunimmt, auch wenn durch die an der Straße stehenden Bäumen eine weitreichende Aussicht nicht immer gegeben ist. Leider ist der erste Abschnitt der Strecke auf einer Hauptverkehrsstraße zurückzulegen, so dass es keine 4 Sterne gibt.

Die Anfahrt beginnt in Alsweiler (283 m) an der örtlichen Kirche. Wir bleiben auf der Hauptstraße und fahren in Richtung Tholey. Wie bereits angedeutet, ist dieser erste Abschnitt mäßig steil. Die höchsten Steigungsprozente erreicht man am Ortsausgang von Alsweiler, wo die Steigung kurzzeitig 8 bis 9 % beträgt. Zwischen Alsweiler und Tholey nimmt die Steigung spürbar ab, einige hundert Meter können fast als flach bezeichnet werden. Kurz vor Tholey gibt es sogar eine kurze Abfahrt.
In Tholey angekommen folgt man der Hauptstraße geradeaus; die Steigung hält sich in Grenzen. Nach etwa 500 m biegen wir links ab. Kurz danach (nach etwa 100 m) biegt man rechts Richtung Schaumbergbad ab. Hier beginnt der eigentliche Aufstieg zum Schaumberg (1,9 km, 180 Hm). Es erwartet uns sofort eine erste Rampe (700 m, 70 Hm), wobei dieser Abschnitt tendenziell gegen Ende immer steiler wird. Danach folgt kurz vor Erreichen des Schaumbergbades ein kurzes Flachstück.
Wir biegen links ab, wo uns ein Schild (1,2 km, 110 Hm) auf die verbleibende Wegstrecke aufmerksam macht. Die nächsten 600 m haben eine Durchschnittssteigung von 6 bis 7 %. Wir erreichen den Parkplatz am Herzweg, einem Rundwanderweg. Auf den nun noch verbleibenden 600 m (die schwierigsten des gesamten Anstieges) sind noch mal 60 Hm zurückzulegen. Hierzu gibt es zwei Alternativen.

Alternative 1:
Man folgt der Straße einfach weiter. Die höchste Steigung ist im Bereich einer Linkskurve zu überwinden (15 %). Die Straße wird hier auch recht grobkörnig, was die Auffahrt nicht wirklich erleichtert. Kurz bevor man auf dem Gipfelplateau ankommt, wechselt der Belag von Asphalt auf Kopfsteinpflaster. Jedoch ist mittlerweile der äußerste linke Teil der Straße (etwa 50 cm) asphaltiert, so dass je nach Gemütslage die letzten Meter spürbar einfacher zurückzulegen sind. Auf dem Plateau angekommen kann man den Schaumbergturm besteigen und sich an der weiten Aussicht über das St. Wendeler Land erfreuen.

Alternative 2:
Statt am Herzweg der Hauptstraße weiter zu folgen, kann auch ein kleiner asphaltierter Weg genommen werden, welches (scheinbar) geradeaus auf direktem Wege zum Gipfelplateau führt. Dieser Abschnitt ist mit Abstand der härteste Teil der gesamten Auffahrt; eher Mountainbikern als Rennradfahrern zu empfehlen. Auf den nächsten 300 m beträgt die Durchschnittssteigung 15 % mit Spitzen bis zu 18 %. Vor allem im oberen Bereich ist der Belag recht grobkörnig, an einer Serpentine ist er sogar aufgeplatzt. Als Rennradfahrer sollte man hier eventuell kurzzeitig vom Rad absteigen. Nach einigen weiteren Metern, kurz vor dem Kopfsteinpflaster, trifft die Straße wieder mit der Straße aus Alternative 1 zusammen.

Update Oktober 2012:
Der letzte Abschnitt wurde nun ebenfalls asphaltiert. Wahrscheinlich geschah dies im Rahmen der umfangreichen Renovierungsmaßnahmen am Turm. Zusätzlich entstand die „Schaumbergalm”, von der phantastische Blicke über Marpingen möglich sind.
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00:29:09 | 25.08.2015
icke
Dolce Vita
Von pmaier – Der Start der Auffahrt befindet sich an der Kirche in Theley (nicht zu verwechseln mit dem Nachbarort Tholey) im Unterdorf. Dort bleiben wir auf der Hauptstraße und fahren hinauf in das Oberdorf Richtung Tholey. Nach 550 m mit 5 bis 7 % Steigung biegen wir rechts in die Schaumbergstraße ab und fahren dort geradeaus weiter. Bis zum Ortsausgang muss noch mal ungefähr die gleiche Wegstrecke zurückgelegt werden. Meistens beträgt dabei die Steigung weniger als 5 %. Nur selten erreicht man Spitzen von bis zu 9 %.
Hat man den Ortsausgang passiert, geht es noch weitere 200 m weiter, bis wir auf eine Wegegabelung treffen. Wir fahren links weiter. Ab hier wird die Steigung deutlich härter. Man kann schön erkennen, wie sich die nächsten 700 m die Straße (Durchschnittssteigung 9–10 %) den Berg hochzieht. Die Maximalsteigung beträgt in diesem Bereich 14 %, es gibt jedoch auch einige flachere Stücke mit 2 bis 5 %.
Hat man diesen Abschnitt hinter sich gelassen, trifft man nach einer Rechtskurve mit der Südostauffahrt am Parkplatz Herzweg zusammen. Die jetzt noch verbleibendende Streckenführung ist dann dieser Beschreibung zu entnehmen.
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00:21:14 | 27.07.2011
Schaumquäler
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Von kletterkünstler – Diese Variante, die sich die zweite Hälfte mit der Nordauffahrt über die Schaumbergstraße teilt, beginnt an der L323 zwischen Theley und Leitzweiler bzw. Hasborn-Dautweiler. Wer aus dem Theeltal von letztgenanntem Ort angeradelt kommt, wie einst der Autor, kann nochmal 50 Höhenmeter dazu addieren. Wer gar von Sotzweiler über Bergweiler und – kein Witz – Lachmühle kommt, startet bereits auf 265 m Höhe und hat so bereits 110 jedoch sehr moderate Höhenmeter in den Beinen.
Wir biegen dann also in südlicher Richtung in einen asphaltierten Feldweg ab und halten uns nach wenigen Metern links. Der Weg ist schnurgerade und wird immer steiler. Von unten betrachtet sieht es gar nicht so schlimm aus, wie es letztlich ist. Hinzu kommt das offene Gelände. Uns umgeben lediglich Äcker, die keinen Schutz vor möglichem Seiten- oder Gegenwind bieten. Gut und gerne 15 % wollen bezwungen werden. Am Waldrand an einer kleinen Kapelle mit Sitzgelegenheit angekommen, haben wir dann auch schon 70 Höhenmeter gewonnen und können erste Ausblicke genießen.
Es geht noch ein wenig aufwärts, dann durch sowas wie Wald und Gestrüpp auf sehr schlechter und mitunter verschmutzter Fahrbahn kurz abwärts. Daran schließt sich wieder im offenen Gelände eine kurze Rampe an. Eine Linkskurve beendet dann das Treten wieder und wir verlieren wieder ein paar Höhenmeter, biegen aber vor Erreichen Theleys scharf rechts zur Theelquelle ab. Der weitere Weg ist bei der Nordauffahrt von Theley beschrieben.
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Von kletterkünstler – Der Startpunkt ist der gleich wie jener der Nordauffahrt, nämlich an der Kirche in Theley, wo auch die L323 in Richtung Hasborn-Dautweiler, A1 und Berg- und Sotzweiler abzweigt. Wir klettern auf nicht allzu steiler Straße durch den Ort zur L135, der wir nur wenige Meter nach rechts folgen, denn sogleich biegen wir wieder rechts in den Schwarzrothweg ab, der uns durch ein Wohngebiet führt.
Schließlich biegen wir bei der zweiten Möglichkeit scharf rechts in einen schmalen, holprigen und gerne verschmutzten Pfad ein, der sogleich in den Wald hineinführt. Zunächst in nördliche Richtung führend wendet sich der steigungstechnisch zunächst noch anspruchslose Weg durch eine laaange Linkskurve gen Süden. Dann zeigt der Weg mit 9 bis 11 % auch mal seine Krallen. Dazu kommen je nach Jahreszeit noch Blätter, Äste und sonstiges Gedöns von den Bäumen, die den Weg belagern und uns das Leben etwas erschweren.

Schließlich erreichen wir nach zwei Kilometern den Parkplatz Herzweg, wo von rechts auch der Weg von der Theelquelle einmündet. Der weitere Weg ist also bekannt, da bereits beschrieben.
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