Schöneben (2105 m)

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Schöneben (2105 m)
Belpiano

Alpen, Südtirol, Rätische Alpen, Vinschgau, Trentino - Südtirol.
Reschensee und Graun
Zum Skigebiet Schöneben im nordwestlichen Zipfel Südtirols führen vom Reschensee zwei Straßen, die beide von der westlich des Reschensees verlaufenden Straße über Spinn ihren Ausgang nehmen und somit eine Schleife über Schöneben ermöglichen.
Im Winter ist die südliche Variante aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens für auffahrende Fahrzeuge gesperrt, im Sommer allerdings scheint diese Regelung nicht zu gelten.
Am Hochpunkt befindet sich, eingeklemmt zwischen zwei Liftanlagen, das Gasthaus Schöneben. Da das Skigebiet relativ klein ist, sind kaum Auswirkungen auf Gipfelarchitektur und Landschaft zu beklagen. Außerdem ist die Ringstraße angenehm schmal, so dass sie auf beiden Seiten ohne Mittelstreifen auskommt. Die südliche Variante ist dabei noch etwas schmaler.
Bei einer Befahrung von Schöneben sollte man die leicht abenteuerliche Variante über das Kirchlein Vallierteck erwägen, auf der man die ersten Höhenmeter der Nordanfahrt deutlich schneller überwindet, allerdings 1,5 km Naturstraße in Kauf nehmen muss. Dort, wo diese Variante wieder auf die Schönebener Straße trifft, kann man über eine gut fahrbare Naturstraße die Reschener Alm erreichen.
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Liste der Auffahrten

Nordauffahrt vom Reschensee6,8 km488 HmSchön: 4,1 / 5 Sternen bei 2 BewertungenHart: 3,0 / 5 Sternen bei 2 Bewertungen
Südauffahrt vom Reschensee7,4 km641 HmSchön: 4,0 / 5 Sternen bei 1 BewertungHart: 3,0 / 5 Sternen bei 1 Bewertung

Nordauffahrt vom Reschensee  6,8 km / 488 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(42,3)
Profil der Auffahrt Nordauffahrt vom Reschensee
Westlich vom Reschensee führt eine Straße von Reschen über Spinin nach St. Valentin a. d. Heide. Dort, wo diese Straße von der Seehöhe zu steigen beginnt, zweigt der 2007 neu asphaltierte Reschenseeradweg ab. Zu Beginn des Nordanstiegs nach Schöneben fahren wir hier bei 8 % weiter geradeaus. 300 m später, auf 1550 m Höhe, durchfährt die Vorfahrtsstraße eine Rechtskehre, in der ein Hinweisschild ins Rojental weist. Geradeaus geht es nochmals auf den Reschenpassradweg. Den Wegweisern ins Rojental folgend wird sogleich eine Linkskehre durchfahren, nach der wir einen schönen Blick auf den Reschensee mit Graun und dessen altem Kirchturm im See erhaschen. Nun wird es flacher, und nach 1,5 km ab Steigungsbeginn erreichen wir auf 1630 m Höhe in einer Rechtskehre, in der es geradeaus über Spinn nach St. Valentin geht, den Beginn der Auffahrt nach Schöneben.

Der Anstieg nach Schöneben lässt sich in drei Abschnitte unterteilen: auf den ersten 3,2 km führt die Straße ohne viel Abwechslung bei 8 bis 10 % durch den Wald. Hinter dem Abzweig zur Reschener Alm öffnet sich das Rojental, und wir werden für knapp zwei Kilometer durch Almwiesen geführt. Dabei liegt die Steigung deutlich niedriger als zuvor, unterbrochen durch eine ca. 300 m lange, bis zu 14 % steile Rampe. Hinter dem Abzweig nach Rojen tauchen wir wieder in den Wald ein. Bei 10 bis 12 % werden dann die letzten 170 Hm absolviert.

Aber schön der Reihe nach: Vom oben genannten Abzweig klettern wir auf der schönen, schmalen Straße ohne Mittelstreifen bei 8 bis 10 % auwärts. Die Straße schlängelt sich in kurz abfolgenden Kurven und kehrenfrei ohne viel Abwechslung durch den Fichtenwald. Bei Kilometer 3 unterfahren wir eine Skipiste, und 400 m später werden wir um eine Felsnase herum nach links geführt. Auf einer Höhe von 1820 m verlieren wir hier 20 Hm, bis wir bei Kilometer 4,2 den Abzweig der Naturstraße zur Reschener Alm erreichen (ausprobieren!).
Im Anschluss öffnet sich das Rojental, und bei nunmehr um die sieben Prozent Steigung durchfahren wir eine Almwiese, in der mehrere Heuschober für alpine Gefühle sorgen. Hier überqueren wir auch den Rojenbach, bevor 400 m später plötzlich der Ernst des Lebens in Form einer kurzzeitig 15 % steilen Passage zuschlägt. Nach knappen 6 km der Auffahrt liegt der Abzweig nach Rojen zur Rechten, das wir über uns schon sehen können. Die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert soll einen Besuch wert sein, wenn sie denn geöffnet ist.
In der nun folgenden scharfen Linkskurve führt rechts eine Naturstraße in Richtung Seebodenspitze. Hier ist der westlichste Punkt der Auffahrt erreicht und von hier an werden wir, zunächst an der Liftstation der Rojenbahn vorbei, bei Steigungen um die 12 % in Richtung Südosten geführt. Hinter einem Kuhgatter treten wir erneut in den Wald ein, und ohne nennenswerte Aussicht wird etwa 300 m vor dem Hochpunkt noch eine Doppelserpentine durchfahren, bevor die Gebäude der Fraitenbahn zur Rechten das Ende des Anstiegs erahnen lassen.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Indy77 Mail an Absender0 h 27 m 44 s15.07.2013
Jan Mail an Absenderohne Zeit12.09.2008
TL Mail an Absenderohne Zeit21.06.2014
Benni Mail an Absenderohne Zeit09.08.2013
Uwe Mail an Absenderohne Zeit09.08.2013
GolfSierra Mail an Absenderohne Zeit25.06.2011
Christoph_91 Mail an Absenderohne Zeit29.07.2011
CarstenA Mail an Absenderohne Zeit07.09.2010
gyorgyigabor Mail an Absenderohne Zeit22.05.2011
bayerwaldradler Mail an Absenderohne Zeit21.06.2014
Shoot Mail an Absenderohne Zeit05.09.2010
Radlandi Mail an Absenderohne Zeit27.08.2010
Sirniz Mail an Absenderohne Zeit01.08.2009
joschii Mail an Absenderohne Zeit02.10.2014

Südauffahrt vom Reschensee  7,4 km / 641 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(61,8)
Profil der Auffahrt Südauffahrt vom Reschensee
Diese durchaus lohnende Auffahrt beginnen wir in St. Valentin auf der Haide am Reschensee. Zunächst muss man im Ort erst einmal den richtigen Weg finden. Wenn man der Beschilderung des Radwanderwegs zum Reschenpass folgt, oder noch besser, sowieso schon auf diesem Radweg von Burgeis kommt, findet man eine Wegverzweigung, wo der Weg zum Reschensee-Westufer den Ort nach Norden verlässt und fast parallel dazu, aber stark ansteigend, unser Weg auch nach Norden führt.
Nachdem wir auf dem gut einspurigen Weg zunächst noch an einigen einzelnen Häusern vorbeikommen, passieren wir ein Fahrverbotsschild ohne weitere Ausnahmen. Wir sind einfach einmal davon ausgegangen, dass das Zusatzschild „Ausgenommen Radfahrer“ heute nur zur Reparatur abgebaut war und sonst selbstverständlich vorhanden ist... Dass der weitere Weg quasi verkehrsfrei ist, ergibt sich wohl von selbst.
In einer langen, leicht schlängelnden Rampe fahren wir durch wunderschönen Lärchenwald und haben immer wieder Ausblicke über den türkisfarbenen Reschensee und gegenüber ins Langtauferertal mit den Ötztaler Alpen, speziell den Bergen, die auch das Kaunertal abschließen. Im weiteren Streckenverlauf gibt es nur zwei einsame Kehren, wobei kurz vor der zweiten Kehre einmal ein ganz freier Blick über den See möglich ist und auch ein Fotostopp Sinn macht.
Aus sportlicher Sicht ist dieser Aufstieg deutlich anspruchsvoller als die Anfahrt von Reschen über das Rojental und auch landschaftlich aus Sicht des Autors schöner. Wenn man hier bergab unterwegs ist, trübt der stellenweise verwitterte und auch schadhafte Fahrbahnbelag die Freude und erfordert auch etwas mehr Konzentration als die Nordauffahrt.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Indy77 Mail an Absender0 h 35 m 02 s11.07.2014
2.CharlyS04 Mail an Absender0 h 43 m 21 s24.07.2011
Uwe Mail an Absenderohne Zeit10.08.2013
Benni Mail an Absenderohne Zeit10.08.2013
muckie91 Mail an Absenderohne Zeit10.08.2013
DE Mail an Absenderohne Zeit02.08.2014