Schwägalp (1300 m)

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Schwägalp (1300 m)

Alpen, Ostschweizer Voralpen, Appenzell, St. Gallen.
Die letzten steilen Meter, bevor es vor dem Berg quer durch geht.
Die Schwägalp liegt in der Ostschweiz und Verbindet das Appenzellerland mit dem Toggenburg. Der Pass führt unterhalb des 2502 Meter hohen Säntis durch und ist einer der höchsten Voralpenpässe. Er liegt zur Hälfte im Kanton Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen. Obwohl es nur zwei Startpunkte gibt, hat der Pass für Radler vier mögliche Rampen, die unten getrennt beschrieben werden. Die Passhöhe auf der westlichen Alternativroute liegt sogar etwas höher als die Hauptstrecke, auf 1365 m.
In der umgebenden Hügellandschaft ist die Schwägalp der einzige Pass mit einem alpin wirkenden Charakter. Reizvoll ist dieser Pass vor allem wegen der möglichen Alternativ-Routen, da dort auch an einem Wochenende nix von den Motorradhorden zu sehen und riechen ist, die auf den normalen Strecken das Radlerleben zur Hölle machen.
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Liste der Auffahrten

Nordrampe von Urnäsch9,9 km468 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Alte Passstraße von Urnäsch12,9 km544 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Westrampe von St. Johann10,1 km543 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne
Westrampe via Wideralp13,2 km608 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Nordrampe von Urnäsch  9,9 km / 468 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordrampe von Urnäsch
Von Urnäsch folgt man der Hauptstraße südwestlich aus dem Ort hinaus. Anfangs geht es noch zwischen ein paar Häusern durch, und an einer Sägerei vorbei. Doch schon sehr schnell befindet man sich inmitten von saftig grünen Wiesen, während die Straße noch fast flach dem Flüsschen Urnäsch das Tal hinauf folgt.
Die Steigung wird nur langsam steiler, bis die Straße bei einer Linkskurve in den Wald und das nun viel engere Tal hinein dreht. Beim Restaurant Rossfall (nein, das ist noch zu früh für eine Rast!) überqueren wir den Bach und rollen fast flach in das schattige Tal hinein.
Ein paar Meter weiter vorne wird es dann aber ernst. Links geht die Alternativstrecke ab, Aber wir folgen der Hauptstraße, die sich nun plötzlich an einer Felswand entlang mit gut 10% in die Höhe stemmt. Die nächsten 1,5 Kilometer sind denn auch die anstrengendsten dieser Rampe. Schließlich gelangt man an eine Spitzkehre, nach der die Steigung etwas abflacht. Jetzt erschließt sich einem auch langsam die Aussicht, die in den folgenden zwei Spitzkehren immer schöner wird.
Nach der vierten Spitzkehre kommt noch eine kurze Rampe, bevor die Straße wieder flach wird, und durch ein Hochmoor führt, bevor man in einen letzten waldigen Abschnitt einfährt und die letzte kurze Rampe hochsprinten kann. Links zweigt hier die Straße zur Talstation der Säntis-Schwebebahn ab – und zur Alternativstrecke. Geradeaus geht es immer flacher weiter zur Passhöhe, die nach ein paar Metern erreicht wird. Und wer aufs Klo muss: Links hat es eine saubere Toilette beim Parkplatz.
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Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Adrian_29 Mail an Absender0 h 29 m 38 s16.07.2007
Mittlere Zeit: MadCaddy Mail an Absender0 h 34 m 25 s14.07.2009
Langsamste Zeit: 0 h 45 m 00 s05.07.2009

Alte Passstraße von Urnäsch  12,9 km / 544 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Bevor Serpentinen bei den Straßenbauern beliebt wurden, baute man einfach möglichst gerade den Berg hinauf. Das ist auch hier der Fall. Bis kurz nach dem Gasthaus Rossfall ist die Strecke die selbe wie auf der vorher beschrieben Variante. Etwas mehr als einen Kilometer danach zweigt ein kleines asphaltiertes Sträßchen nach links ab. Die roten Mountain-Bike-Schilder deuten darauf hin, dass es nun etwas heftiger wird. Aber keine Angst, die Straße ist durchgehend asphaltiert.
Schon unmittelbar nach der Abzweigung geht es heftig mit über zehn Prozent Steigung zur Sache und wenn es in den Wald hinein geht liegen schon etwa 15 % an. Diese erste Rampe ist etwa 500 Meter lang. Dann wird die Straße flach und fällt für ein paar Meter sogar leicht ab. Jetzt nochmals tief durchatmen. Sobald man bei einem Weiderost den kleinen Bach überquert, zieht die Straße brutal an, und lässt bis oben fast nicht mehr nach: Steigungsprozente unter 10 sind nur noch an wenigen Abschnitten zu finden. Dafür wird man mit der Landschaft entschädigt. Die alte Straße führt an einem plätschernden Bach entlang durch Wäldchen und Alpwiesen. Alphütten sind allenthalb zu sehen und auch Kühe können einem an und auf dem Weg begegnen.
Schließlich fällt der Wald hinter einem zurück und auf allen Seiten erstrecken sich Almwiesen während vor einem der Säntis recht massiv die Landschaft dominiert. Erst auf gut 1300 Metern Seehöhe lässt die Steigung nach und die Straße flacht nach einer Spitzkehre stark ab und führt nun dem felsigen Hang des Säntis entlang durch eine Karge Almwiese hindurch immer noch leicht aufwärts. Vor einem sieht man die Kabel der Schwebebahn zu dem steil über einem liegenden Gipfel führen und darunter die von einer Dunstglocke umhüllte Talstation. Wer nur selten hier ist, sollte einen Besuch auf dem Säntis in Erwägung ziehen. Die Straße führt schließlich zum Parkplatz der Talstation hinunter und man kann von hier locker bis zur 'offiziellen' Passhöhe hinunter rollen, wobei aber der hier bei gutem Wetter starke Verkehr beachtet werden muss.
Achtung: Diese Strecke wird im Winter nicht geräumt. Bis mitte Mai kann sie immer noch schneebedeckt sein.
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Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Irondan Mail an Absender0 h 31 m 48 s10.06.2006
Mittlere Zeit: TeEs Mail an Absender0 h 40 m 13 s18.07.2011
Langsamste Zeit: 0 h 47 m 00 s25.07.2002

Westrampe von St. Johann  10,1 km / 543 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westrampe von St. Johann
Diese Steigung besteht aus mehreren Rampen, wobei die erste mitten in Neu St. Johann beginnt und mit guten 10% die ersten 1,3 Kilometer nach Ennetbühl hinaufführt. Die Straße führt sehr schön durch saftige Wiesen. Am Wochenende muss aber mit viel Ausflugsverkehr gerechnet werden. An Ennetbühl vorbei führt die Straße über eine kleine Ebene, bevor eine zweite, kleine Rampe hinauf gefahren wird, die wieder in einer – wesentlich längeren – Ebene endet. Es geht hier nun gute drei Kilometer durch ein grünes, hübsches Hochtal auf die dräuenden Felsen zu, wo das Tal in einem Wald dann enger wird und die richtige Steigung beginnt.
Der Wald lichtet sich in einer Linkskurve wieder und die Straße flacht nun nochmals etwas ab. Rechts zweigt hier die Alternativstrecke ab. Die Hauptstraße führt nun in einer gleichmäßigen Steigung von ca. 7 bis 8% den Berg durch Wiesen und Wälder hinauf. Diese Steigung ist ziemlich reizlos und es gibt nicht einmal eine Spitzkehre, von der aus man die überwundenen Höhenmeter bewundern könnte. Es ist einfach langweilig. Als Abfahrt hingegen ist diese Rampe für Geschwindigkeitsrekorde durchaus geeignet. Die Passhöhe taucht recht unspektakulär auf, und erst die Sicht auf den Säntis entschädigt für die Mühen.
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Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: denapoli2812 Mail an Absender0 h 34 m 30 s01.08.2010
Mittlere Zeit: pirata Mail an Absender0 h 42 m 00 s13.06.2009
Langsamste Zeit: 1 h 03 m 00 s24.10.2004

Westrampe via Wideralp  13,2 km / 608 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westrampe via Wideralp
Die Steigung beginnt auch hier wie auf der Normalvariante. Ein Kilometer nach der Brücke am ende der langen Ebene der Normalstrecke zweigt rechts eine kleine Militärstraße ab. Diese verzweigt sich sofort wieder. UNBEDINGT links halten (rechts nur mit Mountainbike, sollten Sie das zufällig dabei haben) und NICHT zum Risipass. Das kleine, gut zwei Meter breite Militärsträßchen windet sich nun durch Almwiesen, kleine Wäldchen und Moore immer weiter durch eine wunderschöne Almlandschaft den Berg hinauf. Einzig Kuhfladen können einen etwas nerven. Doch die Landschaft lässt einen diese und die teilweise heftigen Steigungsprozente beinahe vergessen. Jede Kurve eröffnet einem wieder neue Ausblicke und die Aussicht wechselt wie die Landschaft immer wieder. Das Alpsträßchen erreicht seinen höchsten Punkt auf ca. 1365 Metern ohne irgend eine Markierung und beginnt danach zur offiziellen Passstraße hin abzufallen. Es hat hier einige Weidegitter, die sich aber mit etwas Vorsicht alle problemlos überfahren lassen. Eine kurze Gegensteigung führt schließlich zur Passstraße hinauf. Wer unbedingt zur offiziellen Passhöhe will, muss noch ein paar Meter nach links fahren. Aber warum eigentlich. Denn oben ist woanders.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Irondan Mail an Absender0 h 31 m 48 s10.06.2006
2.chris1967 Mail an Absender0 h 47 m 00 s26.06.2011
Pfister Thomas Mail an Absenderohne Zeit25.08.2009
loebi Mail an Absenderohne Zeit14.06.2009
dhdenda Mail an Absenderohne Zeit25.04.2010
ouattara Mail an Absenderohne Zeit30.09.2011
bommi Mail an Absenderohne Zeit03.10.2011